Raus aus dem Mangel-Denken

Lügen haben kurze Beine! Was spricht dagegen, offen und ehrlich zu sagen, was mich bewegt, was ich denke, will oder nicht will. Keine Lüge ist es wert, mich selbst zu verletzen. Denn das ist es, was ich tue, wenn ich nicht aufrichtig bin.

Was steckt hinter Ängsten, Krankheit, Sorgen, Unzufriedenheit, Unglücklichsein?

Was ist die Ursachen dafür?

 

Auf einen Nenner gebracht, könnte man sagen:

 

Es ist (scheinbar) LIEBE, die fehlt.

Mangelnde Liebe zu dir selbst.

Mangelndes Vertrauen in dich selbst.

Mangelndes Vertrauen ins Leben.

 

Jeder Mangel wurzelt in dem Glauben an Trennung.

Glaubst du, eine getrennte Person zu sein, dann ist Mangel-Denken unausweichlich.

Du denkst (bewusst oder unbewusst), es fehlt dir etwas, etwas ist nicht genug oder nicht so, wie du glaubst, daß es sein sollte. Es sollte anders sein.

 

Du rennst immer etwas oder jemanden hinterher und vergißt dabei dich selbst.

 

  • Liebe

Du suchst sie im Außen. Das geht meistens schief, denn was ziehst du für Menschen an in deiner Bedürftigkeit?

In der Regel ebenfalls Bedürftige. Du suchst an der falschen Stelle. Finde die Liebe in dir selbst!

 

  • Anerkennung

Du suchst sie im Außen. Klopfe dir selber auf die Schulter und lasse die Meinung der anderen die Meinung der anderen sein.

Das heißt: Höre auf, dich zu verbiegen. Tue, was für dich stimmig ist und tue es für dich. Wenn du tust, was dich glücklich macht,

was dich erfüllt, ist dein Tun automatisch auch für die Welt wertvoll und du brauchst keine Bestätigung, kein Schulterklopfen,

keine Beweihräucherung von anderen.

 

  • Geld, Gesundheit, Arbeit, Freude, Lebenssinn und Lebensaufgabe, Erleuchtung… und vieles andere mehr.

 

Bist du im Mangel-Denken,

dann bist du auf dem besten Weg zu kritisieren, zu verurteilen, alles anzuklagen, Schuld zuzuweisen, in Selbstmitleid zu versinken, zu resignieren, in Depression zu verfallen, dich anzustrengen, zu verbiegen, faule Kompromisse einzugehen, auf das Geschwätz anderer zu hören, nur noch zu funktionieren, zu rennen und zu hasten (du hast immer zu wenig Zeit), dich selbst zu ignorieren, zu maßregeln, zu begrenzen, zu kritisieren, dich auszuschließen, zu unterdrücken, deine Gefühle zu missachten, dich selbst zu bestrafen …

 

Kennst du das? Ich kenne das nur zu gut.

Kein Wunder, wenn es uns nicht gut geht.

Unsere Mangel-Gedanken werden uns als Mangel im Außen gespiegelt. Wie innen, so außen.

Kann es denn überhaupt Wünsche geben, die keinen Mangel beherbergen?

Ein Wunsch bedeutet doch, daß ich das Gewünschte nicht habe.

Nicht ohne Grund sagt man "wunschlos glücklich sein".

 

Wie sieht nun die Lösung aus? Was ist zu tun, damit das Blatt sich wendet?

 

 

Schritte raus aus dem Mangel-Denken

 

EINE Möglichkeit, Licht ins Dunkle zu bringen, ist folgende:

 

Du könntest dir jetzt natürlich viele Fragen stellen, um dir klar darüber zu werden, welche Gedanken deinen Lebensfilm erschaffen.

Du könntest dir z.B. auch eine Liste erstellen mit 3 Spalten: "Mein Wunsch | Was ich wirklich darüber glaube | Wie ich folglich handle" - um dir selbst auf die Schliche zu kommen, wie du die Erfüllung deiner Wünsche selbst sabotierst.

Tappe dabei aber nicht in die Ego-Falle, die Gründe für deine Misere in anderen Personen, Situationen und Umständen zu suchen. Denn die Welt dient dir nur als Spiegel. Schau bei dir selbst! Übernimm die Verantwortung für dein Denken und Handeln.

 

Du könntest aber auch eine Abkürzung wählen, denn:

Eine ANDERE Möglichkeit, Licht ins Dunkle zu bringen: Schalte einfach das LICHT ein!

 

Bekomme ein Gespür dafür, wann du aus der Selbstliebe heraus und hinein ins Mangel-Denken fällst.

Ignoriere die ersten Anzeichen nicht. Besinne dich sofort, indem du die Augen schließt, tief durchatmest und fühlst, was gerade da ist.

Alles, was gerade da ist, darf da sein. Nimm es ganz liebevoll an. Wie ein Kind, das dich gerade braucht. Nimm es in deine Arme und schenke ihm

dein ganzes Mitgefühl und deine bedingungslose Liebe. Verweile einen Augenblick in dieser Liebe. Und siehe, was geschieht.

 

Mache das immer sofort, wenn dich ein „komisches Gefühl“ beschleicht. Wir alle haben solche Momente. Das ist ganz normal in unserer dualen Welt. 

Aber du mußt nicht in unliebsamen, destruktiven, negativen, herunterziehenden Zuständen verharren.

Die Kunst ist, dich so schnell wie möglich wieder daraus zu erheben. Bewußt zu werden. Du kannst das! Nimm dir dafür Zeit. Ein paar Minuten reichen oft schon!

 

Je öfter du dir diesen Liebesdienst erweist, umso schneller und leichter bist du wieder in deiner Mitte, in deiner Stärke, in deiner Kraft. In der Liebe.

Und nur wenn es dir gut geht, du in deiner vollen Kraft und Stärke bist, kannst du auch ein wirklicher Segen, Hilfe und Bereicherung sein für alle.

 

Erinnere dich:

Gib dem jetzigen Moment deine volle Aufmerksamkeit. Einfach urteilsfrei wahrnehmen, was sich gerade zeigt.

Dies ist der heilige Augenblick. Das ewige Jetzt.

Du bist nicht getrennt. Du bist nach wie vor, wie GOTT dich schuf. Im Licht und aus Licht. EINS in Gott. Gib dich DEM voll und ganz hin.

 

Die Liebe war und ist immer da. Sie war nur verdeckt durch all den „Gedanken-Müll“. Zugeschüttet, nicht beachtet.

Die Liebe ist, was du wirklich BIST.

Du bist zuhause. Es gibt keinen Mangel. Du bist vollkommen, heil und ganz. NICHTS FEHLT!

 

Übernimm die Meisterschaft für dein Leben!

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