Die Quelle spricht

Während einer Heilreise nach Innen, um mich mit alten emotionalen Verletzungen und Wunden auseinanderzusetzen,              habe ich Gott befragt zu den Themen:

* Wertlosigkeit     * Angst     * Schuld     * Scham     * Beklemmung (Verdrängtes)    * Sinnlos     * Rache     * Unsicherheit     * Enttäuschung     * Verzweiflung     * Ignoranz     * Verwirrung

Geborgen im SEIN

Wertlosigkeit

Solange du dich selber nicht erkennst, nicht wertschätzt, nicht liebst, wie soll es dann ein Anderer tun?

Solange suchst du im Außen. Aber da ist keiner. Verlassen stehst du da und weinst, siehst dich verloren, ungeliebt, ungewollt.

Niemand hat dir gesagt, wie wertvoll du bist. Niemand hat dir gesagt, wie liebenswert du bist. Also, woher solltest du es wissen?

 

Niemand nahm dich in den Arm, mein Kind. An die Hand, hat dir die Welt erklärt.

Wieder einmal musstest du sie dir selbst erklären. Das ist schmerzlich, eine der härtesten Schulen.

 

Dies alles ist geschehen, damit du zurückfindest zu dir selber,

damit du fühlst, erkennst und weißt, welch ein JUWEL du bist,

wessen Kind du wirklich bist – und

dass selbst auf dem trockensten Boden Leben möglich ist,

in den widrigsten Umständen Wunder möglich sind.

 

Und all die Liebe, die dir vorenthalten wurde …

 

Dass du nicht abhängig bist von ihr, trägst du doch so viel Liebe in dir, mehr als irgendwer oder irgendwas dir je geben könnte.

 

Diese Liebe zu erkennen gilt es.

 

Das ist es was DU bist.

Dies ist so groß, dass du es nicht fassen kannst, nicht sehen kannst.

Du kannst es nur fühlen – wenn du dich fallen lässt in meine Hände.

 

Bedingungslos.

 

Den Wert loslässt. „Wertlosigkeit“ ist das Zauberwort.

 

Du brauchst keinen Wert – das sind nur Urteile – denn du bist ALLES und NICHTS.


Angst (dass etwas passiert)

Angst vor dem Ungewissen, vor dem Nicht-Wissen, Gefahr überall, wie schütze ich mich?

Wie schütze ich andere (damit ich nicht allein bin)?

 

„Angst fressen Seele auf.“

 

Angst entsteht durch fehlendes Vertrauen.

 

Vertrauen darauf,

dass alles in Ordnung ist, dass für dich gesorgt ist, dass du geliebt bist, dass dir nichts geschehen kann,

dass du nie allein bist, dass Gott seine schützende Hand auf dich hält.

Dass es dir an nichts mangelt. Dass du zur rechten Zeit am richtigen Ort bist.

Dass du nicht fehlgehen kannst.

Dass du immer die richtigen Entscheidungen triffst.

Dass dein Gefühl stimmt, dein Körper weiß, deine Sehnsucht dich leitet, deine Seele dich tröstet, die Engel dich führen.

Dass du unsterblich bist. Dass du Macht hast. Dass du dein Leben erschaffst.

Dass du wählst – jeden Augenblick.

 

Du glaubst nicht, dass du machtvoll bist. Wer bist du schon – du kleines Würstchen.

Unfähig, machtlos, allein, musst dich anstrengen, behaupten, darfst keine Fehler machen. Alles, was du tust, hat Konsequenzen.

Überall lauern Gefahren, stehen Fettnäpfchen. Pass bloß auf!

 

Lasse sie los, diese Angst. Ergebe dich ihr. Sieh ihr in die Augen. Umarme sie.

 

Sie hat’s nicht leicht, musst du wissen. Es ist ziemlich anstrengend für die Angst, dein Leben so im Zaum zu halten.

Immer schauen, dass du nicht ausbüchst in die Freiheit.

 

Umarme sie und nimm sie einfach mit in die Freiheit. Lasse sie frei. Sie hat genug geschuftet. Schick sie in den wohlverdienten Ruhestand.

 

Ahhh, endlich !


Beklemmung (Verdrängtes)

Es rumort und will aufbrechen.

 

Zugeklemmt. Mundtot. Es ist so einsam hier. Ohne Leben. Trostlos. Pflichterfüllung. Aber Leben? Starre. Enge.

Eiserner Griff. Fesseln.

 

Warum, wodurch??? Viele Fragen. Keine Antwort.

Zu groß die Angst.

Schweigen.

Das Schweigen der Lämmer.

 

Was auch immer passiert im Leben eines Menschen – nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird.

 

Das heißt, du hast es bereits überlebt (gekocht), nun darfst du es kosten – du musst es nicht aufessen.

Kosten reicht, um zu wissen, wie die Suppe schmeckt.

 

Du erkennst die Zutaten und gibst das, was noch fehlt, dazu.

 

Meist sind das eine Prise Mut und ein gehöriger Schuss Liebe.

 

Und manchmal wird aus dem, was einst ungenießbar erschien, ein vorzügliches Menü, denn dann erkennst du auf einmal:

 

Es war zum Überleben notwendig.

 

Aber nun bist du satt.


Rache (Angst vor Rache, wenn ich nicht schweige)

Angst verhindert klares Denken.

Ein Kind ist außerdem nicht fähig, die Situation zu durchschauen.

 

Schuld wird ihm eingeredet, Angst entsteht.

Die Angst eines Kindes, mutterseelenallein dazustehen, keine Aufmerksamkeit mehr (welcher Qualität auch immer) zu bekommen …

Das perfekte Druckmittel. Macht.

Um seine eigenen Widerwärtigkeiten, die wahre Schuld zu vertuschen.

 

Schuld wird auf den anderen projiziert … Die eigene Angst … Das sind Machtspiele.

 

Mein Kind (Du bist gemeint) – erkenne die Wirklichkeit.

 

Du bist kein Kind mehr. Das innere kleine Kind in dir hat Angst – noch immer.

 

Nimm es in den Arm, hole es dort ab, wo du es verlassen hast.

 

Hole DU alles nach, was dem kleinen Kind gefehlt hat. Gib ihm all deine Liebe, Aufmerksamkeit,

Zärtlichkeit, lasse es deine Liebe spüren, lass es die Geborgenheit und Sicherheit in dir erkennen –

und es wird angstfrei, geborgen und geliebt sich in deine Arme schmiegen.

Es wird stark sein und frei, neugierig die Welt erobern und wissen, dass alles in Göttlicher Ordnung ist.


Schuld, Scham

Du brauchst dich nicht zu schämen für deine Erfahrungen, denn nichts anderes ist das von dir Erlebte: Erfahrungen.

Nicht mehr, nicht weniger.

 

Erkenne darin übernommene Beurteilungen, was gut ist und erstrebenswert und was schlecht, verwerflich,

und „man“ nicht tut, ja sogar in meinem Namen „Sünde“ ist.

 

Ich sage dir, es gibt in diesem ganzen Universum nichts, wofür du dich schämen solltest. Nichts. Gar nichts.

 

Alles ist „wertvoll“ – weil Erfahrung.

Aus Erfahrung lernst du. Du veränderst dich.

Veränderung schafft neue Möglichkeiten, neue Erfahrungen, Entwicklung.

Du ent-wickelst dich. Bis du völlig ent-wickelt bist.

 

Was bleibt übrig? Was bleibt übrig, wenn du dich völlig ent-wickelt hast?

 

Das Benennen von gut oder schlecht, in Ordnung oder nicht in Ordnung – ebenfalls eine Erfahrung.

 

Alles Steinchen im Mosaik, das immer größer wird, bis sich das ganze Bild offenbart.

 

Und du erkennst: nichts davon war entbehrlich. Alles hat dich zum Ziel geführt.

 

Was war gleich nochmal das Ziel?

 

Du warst nie weg. Hast es nur vergessen.


Sinnlos

Alles ist sinn-los und hat nur den Sinn, den du ihm gibst.

 

Wenn du keinen Sinn mehr in etwas siehst, kannst du es aufgeben oder ändern.

 

Du kannst es loslassen. Einfach loslassen.


Unsicherheit (war es richtig, darüber zu sprechen?)

Mache aus deinem Herzen keine Mördergrube. Lasse sie frei, all die Leichen.

Die im Verborgenen nicht zur Ruhe kommen. Lüfte deine Geheimnisse.

 

Nichts muß verdeckt sein, nichts versteckt werden. Wenn etwas dich berührt, beschäftigt, aufwühlt, dann hat es einen Grund.

 

Tauche ab auf diesen „Grund“ (Boden) und sehe, was sich dort angesammelt hat. Kehr es nicht unter den Teppich,

sonst wirst du eines Tages darüber stolpern und die Landung könnte etwas unsanft sein.

 

Fühle. Fühle. Fühle.

 

Fühlst du Unsicherheit in dir aufsteigen – halte inne. Spüre hinein.

 

Missachte deine Gefühle nicht. Missachtest du ein Gefühl – missachtest du dich selber.

Es ist, als würdest du zu dir selber sagen: „Papperlapapp, was redest du wieder für blödes Zeug.“

Du nimmst dich nicht ernst. Haust dir selber eine rein.

 

Ja, manchmal braucht es eine deutliche Sprache. Du schlägst dich selber, wenn du deine Gefühle, deine Empfindungen abtust,

ignorierst, dich selber beschuldigst und verurteilst. Dann bist du dein größter Feind.

 

Nimm dir Zeit für dich selbst, nimm dich selbst in den Arm und hör dir gut zu.

Gib dir deine ganze Aufmerksamkeit wie für ein über alles geliebtes Wesen.

 

Ja, es war richtig. Es bringt dich näher zu dir selbst, denn in Wahrheit hast du es dir selber erzählt. Und es will gehört werden.


Enttäuschung

Die Ent-täuschung ist dein Diener. Sie weist dir den Weg. Den Weg zurück zu dir selbst.

Sie ist notwendig, um zu erkennen.

Fühle und lass los.

Steh auf, richte deine Kleider und starte neu.


Verzweiflung

- Zwei - Gefangen in der Dualität.

Getrennt, aus dem EINEN Zwei gemacht und dich verloren.

Verloren in einer Geschichte.

Es gibt keine Trennung. Alles nur Schein.


Ignoranz

Die Menschen, die dich ignorieren, erkennen sich selber nicht. Habe Nachsicht.

 

Die Frage ist, erkennst du dich selber?

Das ist die einzige Frage, die zählt.

 

NIEMAND kann dich verletzen, mein Liebes. NIEMAND.

 

Das lieblose Verhalten anderer - erkenne es, als das, was es ist:

Eine Aufforderung, dich in deiner wahren, vollen Größe zu erkennen.

Es zeigt dir dein Klein-machen, deine eigene Ignoranz deiner Größe und Macht.

Und damit verletzt du dich selbst.


Verwirrung

Klarheit findest du nur in dir selbst.

Werde ruhig. Werde still. Wie ein See.

Schau in den glatten Spiegel und erkenne dich.

Alles löst sich auf.

Übrig bleibst DU.



Worte meines weisen, freien, "zukünftigen" ICH:

Geliebtes ICH !

 

Sei und bleibe immer der QUELLE gewahr.

Mehr gibt es nicht zu tun.

 

Sie wird dich weise führen. In welcher Situation du auch bist - in dem Gewahrsein der Quelle eröffnet sich dir Tür und Tor.

Unendliche Weisheit tritt hervor und leitet und geleitet dich.

 

Achte immer auf dein Gefühl. Fühlt es sich stimmig an? Richte dich immer nach dem eindeutigen "Ja".

Beim leisesten Zweifel stoppe, werde dir der QUELLE gewahr und lasse dich zur richtigen Entscheidung tragen.

 

Liebe ist allgegenwärtig. Liebe ist in dir, du bist in ihr, Liebe überall. Sie ist.

Meinst du sie verloren - rufe sie herbei, und im gleichen Augenblick ist sie gegenwärtig - bist du gegenwärtig.

 

Sei achtsam. Prüfe alles mit deinem Herzen.

Lass dich nicht blenden vom äußeren Schein.

 

Du bist ein Kind der Liebe,

entsprungen aus der Liebe,

die wieder eingeht in die Liebe.

Ewiges SEIN.

 

Freue dich - GOTT ist mit dir. Wie könnte es anders sein!

 

In unendlicher Liebe

 

Dein ICH


Urheberrechtshinweis

© Copyright: 2017-2021 Hildegard Schneider. Alle Rechte vorbehalten. Alle Texte, Bilder, Fotografien, Zeichnungen und Grafiken sind nach dem Urheberrechtsgesetz (UrhG)

geschützte Werke von Hildegard Schneider, soweit nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet.