Meditation - ein Türöffner für die Liebe

Meditation ist eine wunderbare Möglichkeit, wieder in deine Mitte zu kommen. Sie kann dir Hilfe und Unterstützung sein, wenn du mehr Ruhe brauchst, Klarheit oder Lösungen für anstehende Herausforderungen. Sie kann ein wunderbares Mittel sein, um mit der Geistigen Welt Kontakt aufzunehmen oder ganz einfach in der Stille zu ruhen. EINS zu SEIN mit ALLEM, was ist. Ganz bei DIR zu sein. In der LIEBE zu ruhen.

 

Es gibt viele Arten von Meditation. Still sitzen in tiefer Versenkung ist nicht jedermanns Sache.

Und auch nicht notwendig. Im Grunde kann das ganz alltägliche Leben zur Meditation werden.

 

Was es dazu braucht, ist, im Hier und Jetzt gegenwärtig zu sein: aufmerksam, mit allen Sinnen und voller Hingabe an den Moment – wie er auch sei. Wenn man bei dem, was man gerade tut, ganz bei der Sache ist,

sich dem völlig hingibt, ganz selbstvergessen – das ist für mich pure Meditation.

 

Eine andere, von mir sehr geschätzte Art ist die geführte Meditation. Auch hier gibt es ganz unterschiedliche Formen. Du begibst Dich auf eine geistige Reise. Durch Anleitung wirst Du entweder durch die ganze Reise hindurch geführt, oder - und das ist meine bevorzugte Variante – Du wirst mit ein paar Worten nur auf den Weg gebracht, und hast dann ganz viel Raum, für all das, was sich dir zeigen mag, also für Deine ganz persönlichen Erfahrungen.

 

Viele meiner Meditations-Erlebnisse der letzten Jahre habe ich aufgezeichnet und kann sie dadurch mit dir teilen. Vielleicht inspirieren und berühren sie dich ebenso wie mich. Ich bin unendlich dankbar für diese Erfahrungen. Viele davon sind für mich unvergesslich.



Alles löst sich auf. NICHTS ist.

Kreis mit Mutti, Verwandten, G., …., Jesus, Maria, Engeln und vielen, vielen Seelen.

Wir sind alle miteinander verbunden.

Formen lösen sich auf.

Energie wird EINS.

Energie löst sich auf.

NICHTS ist.

 

Sehr berührt. Viele Tränen.

 

24.08.2010


Freudenfest der Tropfen

Kein Tropfen gleicht dem anderen. Vollkommenheit in ALLEM.

 

Regen-Meditation I

 

Ein imaginäres Fenster öffnen, Windspiel, Glocken hören, leichte Brise, die Vögel zwitschern, leiser Windhauch im Gesicht, Bewegung und Rauschen der Blätter, Stimmung wenn sich was zusammenbraut, dunkle Wolken schieben sich vor die Sonne, der Duft, der in der Luft liegt.

 

Der Wind wird stärker, meine Kleidung bewegt sich, Haare zerzaust, ich lehne mich aus dem Fenster, ein Regentropen, noch einer, einer fällt auf ein Blatt und dann zu Boden. Das Geräusch, das er macht. Es werden mehr Tropfen. Ein paar fallen auf mein Gesicht. Das Geräusch wird lauter. Inzwischen prasseln die Tropfen herunter. Ich weiche zurück und mache das Fenster zu.

 

Bin geschützt, geborgen und genieße dieses Naturschauspiel voller Respekt und Achtung.

 

Erlebe – in Zeitlupe und groß vor mir - wie ein Regentropfen seine Form verändernd, im Fluge, rein und vollkommen und wunderschön, endlich auf dem Blatt auftrifft, zurückschnellt, sich in 1000 Einzeltropfen aufteilt, hochschnellt, tanzend, formvollendet, seinen Höhepunkt erreicht, die Richtung wechselt und seinerseits wieder aufprallt.

 

Das Spiel beginnt von vorn. Immer neu. Kein Tropfen gleicht dem anderen. Und so machen es Tausende, Millionen andere Tropfen auch. Ein Freudenfest der Tropfen. Tropfen im Freudentaumel. Tanzend, voller Freude, voll und ganz im Hier und Jetzt. Völlig präsent. Nichts anderes als das.

 

Ich bin das. Ich bin auch der Tropfen. Jeder Tropfen. Ich bin auch der Wind, der den Tropfen wegbläst, ich bin die Brise in „meinem“ Gesicht. Ich bin auch der, der das alles wahrnimmt.

 

Ich bin der, der wahrnimmt, dass er gerade wahrnimmt. Ich bin DAS.

 

Ich bin die Vollkommenheit in ALLEM. Ich bin das, das die Erfahrung macht, ich bin das, aus dem alle Erfahrung entsteht, ich bin die Erfahrung. Ich bin Alles. Es gibt nichts, was ich nicht bin. Alles entsteht und vergeht in mir. Alles ist vollkommen. Alles ist ein Spiel. Alles ist meine Schöpfung.

 

Es hat nachgelassen. Die Tropfen werden leiser, weniger. Ich öffne wieder das Fenster, und genieße die kühle, frische Luft. Vereinzelt hört man schon wieder das Zwitschern der Vögel. Der Duft von Feuchtigkeit steigt mir in die Nase. Die Blätter tropfen. Wie mit Silberperlen sind die Blätter geschmückt.

 

Langsam schieben sich die Wolken zur Seite und die Sonne spitzt hervor. Ihre Wärme trocknet wieder, was nass ist. Die Regenperlen glitzern silbrig in der Sonne und so manche vollendet noch ihren Freudentanz.

 

Welche ein Schauspiel!

 

21.11.2010

 


Der Schamane

Der Schamane - uraltes Wissen

Eine Pyramide, sehr alt und verwildert. Am Eingang Hyroklüphen, Zeichen, die ich nicht deuten konnte, aber auch das Wort „Liebe“, etwas verschnörkelt.

 

Innen – etwas verwunderlich: heller, freundlicher, moderner Parkettboden. Licht kam von oben. Unter diesem Licht, in der Mitte, saß ein Schamane.

Ich stand neben ihm. Ich wußte, ich soll mich mit ihm „verbinden“, „eins werden“. Ich tat es. Der Lichtkörper kam herunter auf die Pyramide, auf mich bzw. uns.

 

Leichter Druck im Kopf. Hatte das Gefühl von „Datenaustausch“. Die Frage tauchte auf, ob ich bereit bin, das (Wissen) anzunehmen. Ich bejahte:

„Ich bin bereit. Ich nehme das Wissen an.“ Und anzuwenden? „Ich gelobe, das Wissen nach bestem Wissen und Gewissen und mit Gottes Hilfe und

 

Führung und nach meinen Möglichkeiten anzuwenden (.. oder so ähnlich). Aber ich brauche Hilfe und Unterstützung dabei. …“

 

Eine heute im Park erlebte Situation tauchte auf: Ich saß auf einer Bank und las ein Buch. 3 Kinder mit ihrem großen Hund tauchten plötzlich auf und suchten Schutz bei mir. Das älteste Kind, etwa 10 Jahre alt, fragte, ob ich ihnen helfen kann und erzählte aufgeregt, daß ein fremder Mann sie alle bedrohte und seinen scharfen Hund auf sie hetzen wolle. Die Mutter mit ihrem 2. Hund sei noch bei dem Mann. Für mich waren diese nicht zu sehen, da das Gelände hügelig war.

 

Die Kinder waren sehr verängstigt. Und auch der Hund zitterte am ganzen Leib. Er ging rückwärts! zu mir und drückte sich schutzsuchend an meine Beine. Ich legte meine Hand auf ihn. Er wurde sehr schnell ganz ruhig und hörte auf zu zittern. Zu den Kindern sagte ich: „Jetzt bleibt ihre erstmal hier. Hier seid ihr in Sicherheit.“ Auch sie beruhigten sich. Ich war während der ganzen Zeit vollkommen ruhig und gelassen. Nach einer gewissen Zeit tauchte die Mutter mit dem anderen Hund auf einem Hügel auf, die Kinder und der Hund, „Mercy“ heißt er, liefen zu ihnen und sie verschwanden wieder.

 

Hatte dieses Ereignis etwas mit dem Schamanen zu tun, mit dem, was da gerade vor sich ging? Ich dachte: ja. Ein Gefühl von „ich gebe mich (dem) hin, wenn die Göttliche Ordnung es will“ (oder so ähnlich) war da.

 

Gegen Ende der Meditation: Ich dachte erst, ich soll wieder „rausgehen“ aus dem Schamanen. Aber nein, es sollte wohl nicht so sein. Erst war ich unsicher, zögerte. Hatte dann aber das Gefühl, ich soll gar nichts machen. Ich blieb also, dankte dem Höheren Selbst, dem Schamanen für seine Zeit, für die Kraft und die Liebe, verneigte mich und konnte mich nur schwer trennen, d.h. gehen (es ging mir zu schnell).

 

Ich drehte mich nochmals um, ging hinaus, blickte zurück auf die Pyramide und ging durch den warmen Sand zurück.

 

Als ich in der Gruppe meine Erfahrung erzählte, sah ich an der Wand neben U. eine Lichtgestalt abwechselnd rechts und links. U. bemerkte das und sprach mich darauf an. Ich hatte abgeblockt, leider. Wer war das?

 

18.01.2011


Weder dies, noch das. Und doch ALLES

Regen-Meditation II

 

Regen. Die ganzen Sinneseindrücke wie letztes Mal.

Dann war ich über den Wolken und sah den Teil, auf den es regnete. Daneben schien die Sonne.

 

Es ging noch weiter hinauf. Ich stellte fest, daß ich ALLES war: die Person, der Wind, die Luft, die Tropfen, der Regen, die Stimmung,

die Wolken, das Land, die Erde, die anderen Planeten, die unendlichen Weiten – alles war ich – und NICHTS.

 

Wie nichtig und klein das alles ist von hier oben aus.

 

Ich bin nicht nur die Person, sondern alles.

 

In Wirklichkeit BIN ICH einfach.

 

Weder dies, noch das. Und doch ALLES.

 

27.03.2011

 

 

 


Begegnung mit meiner Zwillingsseele und meinem Inneren Kind

Ich ging den Feldweg, dann an der Mauer entlang zum Tor. Das Tor war weiß, der Torbogen ebenfalls weiß, verziert. Konnte nicht erkennen, was auf dem weißen Torbogen aufgebracht war (auch in weiß).

 

Das Tor wurde geöffnet von einem Mann, jugendlich aussehend, dunkles Haar, dunkle Jacke, weißes Hemd, gut aussehend, sympathisch, lächelnd, freundlich. Mit einladender Geste „Willkommen“ begrüßte er mich. Ich verneigte mich ein wenig, während ich eintrat, blieb kurz stehen, ging weiter, drehte mich nochmals um, verwundert über den Mann.

 

Mein Weg führte weiter zur Bank am See und ich setzte mich. Ich bemerkte etwas auf meiner linken Seite. Ist das ein Kind? Ich konnte es nicht genau erkennen. Oder ein Tier? Ich versuchte, es zu ergründen, es wollte mir aber nicht gelingen. Ich blickte über den See. Ob wohl jemand kommt? Da kommt mir Bruno Gröning in den Sinn. Ich sehe sein Gesicht.

 

„Glaube.“ Ich mußte an sein Bild denken, welches am Tag zuvor auf mysteriöse Weise und „laut“ vom Schrank gefallen war. „Warst du das?“ fragte ich ihn jetzt. Ich hatte das Gefühl, damit wollte er mich auf die Begegnung mit ihm heute vorbereiten. Er sagte zu mir: „Glaub an dich. Und vertraue. Vertraue.“ Ich dachte daran, daß ich ihn in Gedanken schon öfter gefragt habe bzw. mich selbst, ob wir uns ähnlich sind, ob ich das auch kann und machen soll. „Du hast auch die Gabe. Vertraue.“

 

Ich fragte: „Wer ist das neben mir? Mein inneres Kind?“ Jetzt erkannte ich ein kleines Mädchen. Es rückte näher an mich ran. Ich nahm es auf den Schoß und umarmte es. Ich erinnerte mich an eine Szene im TV mit einem jungen Steinböcklein, das voller Lebensfreude herumsprang, mit einem anderen rumtollte und spielte. Und wie sich mein inneres Kind darüber freute! Und an meine Tränen, weil dies mir zeigte, wie wenig Freude und Spiel mein kleines Mädchen abbekam. Dies ist etwas, was meinem inneren Kind Freude macht. Ich könnte für „mehr davon“ sorgen.

 

Inzwischen war auch ein Engel zu sehen zwischen Jesus und Maria, daneben immer noch Bruno Gröning. Ich freute mich, denn der Engel war für mein kleines Mädchen gekommen, das sich ebenfalls freute. Bruno Gröning erinnerte mich noch an meine vielen Helfer und deutete in die Runde.

 

Ich mußte an das Lied denken, das aus meinem Notebook am Tag zuvor plötzlich ertönte und fragte: „Wer war das mit der Musik?“ Kaum gefragt, drehte ich mich um, vielleicht auch, weil „die anderen“ in die Richtung blickten, und schaute zum Tor, wo immer noch der Mann stand. „Er?“ Inzwischen war ich aufgestanden, mein Kind im Arm und an mich gedrückt und blickte zu diesem Mann. „Du?“ Er lachte und winkte uns zu. Mein kleines Mädchen winkte zurück, und ich auch.

 

Ich fragte die Geistige Welt: „Wer ist das?“

 

„Deine Zwillingsseele.“ Ich bekam Gänsehaut. Mehrmals. Ich fragte Jesus: „Wie ist sein Name?“ Mir wurde vermittelt, daß ich dies „zu gegebener Zeit“ erfahren werde.

 

Die Meditation war zu Ende. Ich mußte gehen. Dabei wäre ich gerne noch geblieben. Ich ging an dem Mann am Tor vorbei. Gerne hätte ich Kontakt aufgenommen, aber ich hatte keine Zeit mehr. Ich bedankte mich für das schöne Lied.

 

DANKE an Alle

 

26.04.2011


Heilung früherer Leben

Regen-Meditation

 

Bin rausgegangen, habe mich in den Regen gestellt und reinigen lassen vom Wasser. Das Wasser ist z.T. wie ein kleiner Wasserfall auf mich nieder geprasselt.

 

Die Lepra-Haut – eine dicke Schicht – hat sich gelöst, vom Kopf angefangen ist sie aufgerissen und hat sich abgeschält. Bis zu den Fußsohlen. Bin herausgestiegen und die Fußsohlen wurden nochmal gereinigt.

 

Dann stand ich da, und es wurde mein „Inneres“ gereinigt. Durch alle „Schichten“. Plötzlich wurde „ich“ wie in einer Spirale gedreht, sehr schnell rumgewirbelt – und ich sah anschließend eine dunkelhäutige Schönheit, spärlich bekleidet in einem funkelndem „Nichts“. Sie tanzte (Bauchtanz). Männer. -

War ich in einem weiteren früheren Leben gelandet? Ich gehe davon aus.

 

Diese dunkelhäutige Schönheit stand nun da, wie eine vertrocknete Puppe/Statue und plötzlich flogen dicke Brocken wie abgesprengt von ihr weg. In alle Richtungen. Sie löste sich auf.

 

Übrig blieb Licht, dieses wirbelte wieder, aber nur kurz, bis nur noch strahlendes Licht zu sehen war.

 

Ende der Meditation.

[Zur Erklärung: Ich weiß von einem früheren Leben, in dem ich Lepra hatte und deswegen durch meine Mitmenschen sehr viel Leid erfuhr]

 

10.07.2011


Das Leben ist eine Bühne

Ich atme in das Herz-Chakra ein und in die Erde aus. Die Geistige Welt bitte ich um Führung.

Wie ein Kind auf der Schaukel schwinge ich in großen Bögen. Ein Engel schwingt mit. Langsam, weit, in Leichtigkeit und Freude. Die Farbe Lila schwingt mit.

In der Mitte erscheint eine Lichtsäule in Regenbogenfarbe. Erzengel Metatron. Beim nächsten Schwung springe ich in das Licht der Lichtsäule.

 

Es geht aufwärts im Licht. Ich werde nach oben gezogen, getragen.

In der Säule findet Reinigung und Heilung statt. Transformation. Ich lasse alles los.

Oben angekommen sehe ich 2 riesige Engel in weiß. Ich gehe zum linken Engel und gebe ihm lila-farbiges Papier – die Eintrittskarte sozusagen.

Ich gehe hellblaue Stufen hinab. Lichtwesen säumen den Weg. Ein Kolibri begleitet mich. Angekommen, trete ich in einen Tempel mit weißem Boden und einer großen runden Kuppel in Regenbogenfarbe.

 

Darin steht eine kristalline Liege. Ich lege mich darauf. In der Kuppel gehen 2 Scheiben auf und es erscheint ein Monitor. Er zeigt mir meine Aufgabe:

Es ist nichts Konkretes, was ich sehe. Eher so ein Gefühl von „zu gegebener Zeit das Entsprechende“. D.h., es ist vielschichtig, nichts ganz Bestimmtes.

Ich sehe mich mit Menschen reden. Einzelne, mehrere. Es öffnet sich eine Lichtsäule in mir, eine Verbindung zu Mutter Erde und zum Göttlichen Herz/zur Quelle. Ich atme dieses Licht in das Herz-Chakra, in den Bauch, in das Wurzel-Chakra.

 

Leichtigkeit und Freude. Liebe. Ich strahle – schicke Liebe, Licht, Heilung zu den Kindern, die jetzt auftauchen. Ich sehe Kinder aus Hunger-Gebieten, und Kinder auf der Flucht, auf Booten. Und Kinderseelen, die damals (bei einer früheren Erfahrung) bei mir waren. Und Kinder, die durch mich nicht das Licht der Welt erblickten. Sie alle seien gesegnet.

Reinigung, Heilung, Transformation

Der Raum soll nun verlassen werden. Am Ausgang steht ein Engel mit einem Geschenk. Es ist eine Blume, wie eine Gerbera oder eine kleine Sonnenblume aus Holz. Angemaltes Holz. Am Stiel über dem Blatt befindet sich ein Anhänger. Ich werde ihn später lesen.

 

Auf einer Licht-Rutsche sause ich wellenförmig nach unten, nachdem ich mich bedankt habe. Unten angekommen im Hier und Jetzt lese ich, was auf dem Anhänger steht:

 

„Das/Dein Leben ist eine Bühne. Ein (Schau)Spiel, eine Vorstellung.“

Auf der Rückseite steht: „Wach auf! Du kannst aussteigen, aufhören zu spielen.“

 

Zwischen Vorder- und Rückseite sind viele Blätter/Schichten. Wie ein Daumenkino. Ich gehe mit dem Daumen darüber und sehe Stationen meines Lebens: Von der Kindheit, Jugend, über die Zeit der Beziehungen, der Suche nach mir Selbst, bis hin ins Licht, ins Nichts. All die Aufführungen auf der Bühne des Lebens.

 

Die Blume ist eine Requisite. Genauso unecht wie die Aufführungen.

 

Mein Weg.

Ins Licht.

Bis sich alles auflöst.

 

DANKE !

 

Welches Stück möchte ich heute spielen?

 

08.08.2011


JESUS in der Wüste

Ich ging durch die Wüste. Hatte ein weißes langes Kleid an. Der Wind wehte sanft den Stoff an meine Beinen. Ging barfuß durch den warmen weichen Sand. Plötzlich hatte ich festen, rauen Wüstenboden unter den Füßen, so daß ich Sandalen anziehen mußte und tat dies. Während ich so weiter ging, sah ich weißes Gewand und einen Stab. Sofort mußte ich an Jesus denken, als er mir damals in der Wüste das 1. Mal begegnete.

 

Ich vernahm die Worte der Meditationsleiterin: „… in der Ferne taucht eine Pyramide auf …“ Ich bemühte mich, die Pyramide in der Ferne zu sehen, nahm auch „irgendwas“ wahr, aber dieses Bild vom Gewand und vom Stab Jesus' schob sich immer wieder davor.

 

Meditationsleiterin: „… Schau, ob es einen Namen oder eine Inschrift gibt am Eingang …“ Ich hatte das Bild der Inschrift auf dem Kreuz vor Augen. Ich wunderte mich darüber: Wieso sehe ich das? Mir wurde klar, nicht die Pyramide, sondern JESUS – ist der richtige Weg. Da soll ich hin. Ich bat Jesus, sich mir ganz zu zeigen. Fast so wie der ungläubige Thomas mußte ich mehr sehen. Und wahrhaftig: JESUS war hier – bei mir – wegen mir – für mich! In der Wüste.

 

Sollten die anderen machen, was sie wollen in der Pyramide oder wo auch immer – ich war am richtigen Platz. „Warum sind wir hier?“ fragte ich. „Es geht um dich. Es geht immer um dich“ war die Antwort. Es war nicht der Moment, Fragen zu stellen oder Antworten zu geben, Botschaften zu erhalten oder Ratschläge zu erteilen, um Hilfe zu bitten, etc. Es ging einzig und allein um den Augenblick, das JETZT, das zeitlose SEIN. Wir waren einfach zusammen im Hier und Jetzt. Keine Gedanken. Keine Fragen. Nur Stille. Frieden. Geborgen im ewigen SEIN. Im NICHTS.

 

Standen wir? Saßen wir? Was spielt das für eine Rolle? Er bot mir an, den Stab zu umfassen. Ich tat es mit beiden Händen.

 

Welch herrlicher Frieden. Dieses NICHTS.

Dieser Ausdruck stimmt auch nicht. Wie kann man SEIN beschreiben? Kein Wort trifft es.

Was für ein Geschenk!!! Von JESUS!!!

 

Dann fiel mir doch eine Frage ein. Drehte sie sich doch um die so oft herbeigesehnte Stille. Ich fragte JESUS, was ich machen soll, um dieses ewige Gedankenkarussell, dieses ewige „Denken müssen“, olle Kamellen tausendmal wiederholen, etc., stoppen/durchbrechen zu können.

Ich habe ihn so verstanden, daß ich jederzeit an diesen Ort gehen kann. Und ich kann mich an dem Stab festhalten, das stoppt die Gedanken.

 

Kann ich JESUS in der Wüste treffen, um mit ihm zu reden oder einfach zu SEIN? Ich glaube, ich habe ihn gefragt, oder?

Wie war die Antwort? Ich weiß es nicht mehr. (Kommt davon, wenn man nicht gleich alles aufschreibt!)

 

Vielen Dank, JESUS!

 

23.08.2011


Engel Ariane - immer an meiner Seite

Während der Musik vor der Meditation Traurigkeit und Tränen. Ich bat Erzengel Michael um Trennung der energetischen Verbindung zu Frau B. und Frau A. Traurigkeit dennoch da. (Vor der Fahrt zum Meditationstreffen hatte ich von Frau A. erfahren, daß Frau B. am Samstag verstorben ist.)

 

Meditation:

Befinde mich in einer Waldlichtung auf einem Berg und sitze auf einer erhöht stehenden Bank. Habe den Engel gerufen, der mich schon immer begleitet. Es erschien eine weiß/goldene Lichtgestalt, weiblich, jugendlich wirkend, zart. Der Name „ARIANE“ war plötzlich da. Ich sagte „Du warst schon mal hier“ (bei einer anderen Meditation). Sie sagte: „Ich bin immer bei dir!“ Ich dankte ihr, daß sie mich schon mein Leben lang begleitet. Nach einer Pause sagte ich zu ihr, sie wisse ja, daß ich im Moment traurig bin wegen meiner Nachbarin. Sie stand da mit ausgebreiteten Armen, hüllte mich ein in Mitgefühl und Trost. Die Traurigkeit durfte sein. Ich/wir wußte(n) ja, daß das alles schon seinen Sinn und seine Richtigkeit hatte und darum gab es auch nichts zu sagen. Eine Weile standen wir so (bzw. ich saß ja).

 

Dann fragte ich nach der Ursache der erst kürzlich durchgestandenen Krankheit (bakterielle Infektion, hohes Fieber, viele durchhustete Nächte …)

Was gilt es zu verstehen? Ist es die mangelnde Selbstfürsorge/Selbstliebe oder geht es um Loslassen? Halte ich an etwas fest, lasse es nicht fließen

(der hartnäckige Schleim)! Oder Beides?

 

Engel: „Du hältst dein Licht zurück. Du versteckst es/dich.“

 

Ich: „Wäre denn die Aktion „Geschenk des Himmels“ (immer noch) das Richtige?

 

Der Engel sinngemäß: Solange es nur auf meinem Tisch liegt, bringt es gar nichts. Festgehaltene Energie. Ich solle Mut haben, den 1. Schritt wagen. Es bedarf nur des 1. Schrittes. Alles Weitere folgt. (= ins Fließen bringen.) Ich sei nicht allein. „Sie“ helfen mir, unterstützen mich. Der 1. Schritt. Was habe ich zu verlieren? Ich könne nichts verlieren, aber ganz viel gewinnen. Wo, was und wie etc., alles ergibt sich. Alles fängt mit dem 1. Schritt an!

 

All diese Flüchte in stundenlanges, sinnloses Fernsehen, in unproduktives Tun und sich vollstopfen – welch eine Zeitverschwendung, welch eine Energieverschwendung! Welch unbefriedigendes, deprimierendes, schädigendes Verhalten! Ich schneide die Energie ab, pferche sie ein, unterdrücke sie, bis sie sich - wie jetzt geschehen – in einer Reaktion des Körpers entlädt. Sie kann nicht fließen. Das ist die Ursache dafür. Ich handle wider meine Natur.

 

DANKE ARIANE !

 

20.09.2011

Lasse dein Licht leuchten!

Während dieser Erkrankung durfte ich eine wundervolle Erfahrung machen:

 

Die Engel haben geholfen

 

Nach vielen schlaflosen, durchhusteten, fieberhaften und entkräfteten Nächten (ich war so schwach von den pausenlosen und tagelangen Hustenattacken und dem Fieber und konnte kaum noch), kam mir die „Engelmeditation“ in den Sinn (CD von Doreen Virtue). Ich hörte mir diese CD - anfangs durchsetzt von heftigen Hustenanfällen – bis zum Schluß an, dann kam im Anschluß die englische Version. Die bekam ich schon nicht

mehr mit.

Ich legte mich auf die Seite und dämmerte hinüber. Ich bemerkte ganz klar, wie sich der Schleim plötzlich wie von Zauberhand ganz einfach und leicht löste, ich schluckte ihn einfach hinunter, ohne irgendeinen Hustenreiz. Welch eine Erleichterung! Nach 5 Stunden seligen Schlafes – ohne auch nur 1 Mal zu husten – bin ich wieder aufgewacht.

 

Der Husten ging dann zwar weiter, aber die Kopfschmerzen und Nackenschmerzen waren und blieben verschwunden.

Was für ein Geschenk! 5 Stunden Befreiung! 5 Stunden Erholungspause!

  

Vielen Dank, liebe Engel!

 


NICHTS - als pure Freude

NICHTS - als pure Freude

Regenmeditation III

 

Haus am Meer. Ich mache das Fenster auf, nur Sand vor mir und das Meer, ein Palme.

 

Höre das Windspiel, fühle den Wind, es fängt an zu regnen. Dicke Tropfen fallen auf den springenden Sand und bahnen sich auf den Palmblättern den Weg, bis sie ebenfalls auf den Sand fallen.

 

Ich ziehe mich aus und gehe hinaus. Genieße die Tropfen auf meiner Haut. Der Regen wird sanfter. Ich gehe ins Wasser, lege mich auf den Rücken und lasse mich treiben.

 

Da kommt ein Delphin, „schiebt“ mich mit der Schnauze auf meiner Fußsohle an und steuert mich so durch das Wasser. Bald schon geht es unter Wasser. Wir spielen zusammen ausgelassen und voller Freude. Mal hat er seine Schnauze an meiner Stirn. Dann kommt er wieder von unten und „stemmt“ mich an meiner Fußsohle aus dem Wasser und ich stürze mich wieder hinein. Und so spielen wir eine Weile. Es kommen auch andere Delphine. Fühle mich selber fast wie ein Delphin. Bin auch das Wasser, die Luft …

 

Er kommt wieder von unten, stemmt mich aus dem Wasser und dreht sich spiralförmig. Und ich dadurch auch. Mein Drehen verselbständigt sich, wird schneller und ich löse mich auf, bis nur noch einzelne Partikel da sind, die in alle Richtungen auseinander treiben. Es bleibt nur noch Energie übrig.

 

Es gibt jetzt nur noch einen „Beobachter“, der die ganze Szenerie wahrnimmt – das Meer unter mir, das Haus, die Palme, die Atmosphäre. Der Abstand wird immer größer – ich, der Beobachter, entfernt sich immer mehr, bzw. das Gesehene rückt immer weiter weg, verblasst immer mehr – bis nichts mehr da ist.

Da ist nichts. NICHTS.

 

06.11.2011


Jesus und meine Geistige Familie

Das Göttliche Spiel

 

Verwurzelung mit dem Kristall in Mutter Erde.

 

Ich bin den Feldweg gegangen, an einer Mauer entlang. Getreidefeld, Kornblumen. Das Tor war offen bzw. hatte keine Türe. Über dem Tor war das „geistige Bild“ von Maria mit dem Jesuskind. Ich freute mich. Langsam trat ich ein. Alles war hier in lila-farbiges Licht getaucht.

 

Ich ging ein paar „Stufen“ hinab. Ich hatte das Gefühl von „Stufen“, sie waren nicht klar auszumachen. Mein Weg führte durch den „Garten“ Richtung Bank am See. Ich sah mich um, denn alles war lila umhaucht. Sogar der See glitzerte lila. Ich setzte mich auf die Bank.

 

Am Himmel tauchten Lichtwesen auf, ganz viele waren da. Sie bildeten einen Kreis. Ich stand auf, drehte mich um, und sah, daß sie rundum in einem großen Kreis herabblickten. Viele, sehr viele. Über dem See trat einer hervor und kam näher – es war Jesus mit seinem Stab. Es war still. Ich wußte, es gibt nichts zu sagen. Ich war im Kreise meiner Geistigen Familie. Ich freute mich sehr über ihr Kommen (ich hatte sie auf dem Weg zum Meditationstreffen eingeladen). Dann sagte Jesus: „Du bist gesegnet.“ Und ich war einfach mit ihnen.

 

„Welch Freude in meinem Herzen!“, ich blickte wieder in die Runde. Da fiel mein Blick Richtung Tor. Da stand Maria mit dem Jesuskind. Freude! Ich schaute auf das Jesuskind, dann zum „großen“ Jesus. Sie waren beide gleichzeitig da. Mich selber nahm ich auf der Bank wahr, ebenso sah ich mich im Zimmer mit der Gruppe bei der Meditation – alles war da zur selben Zeit. Gleichzeitig. Dann kamen viele goldene Strahlen von oben herunter. Alles findet gleichzeitig statt – Zeit und Raum spielen keine Rolle.

 

Ich war der Beobachter dieser Szenen, Zeuge sozusagen. ICH sah „von oben“ den Körper Hildegard auf der Bank sitzen, Maria und das Jesuskind vorne am Tor, den See, den Garten, Jesus Christus und die vielen Lichtwesen. ICH stieg immer höher, ließ dieses Geschehen unter/hinter mir, dieses „Geschehen“, das alles mit einschloss, auch die „Geistige Welt“ – die aufgestiegenen Meister, die Engel, alle Lichtwesen. Alle Formen, ob menschlicher oder geistiger Art – dies alles gehört zum Göttlichen Spiel.

 

Es war da nur „RAUM, WEITE“, in dem/der sich scheinbar alles abspielt, auftaucht, vergeht, sich die Formen verändern.

Unveränderlich, grenzenlos, ohne Anfang, ohne Ende. Da war nichts mehr. Außer der Beobachter von Nichts. Bewusstsein.

Bewusstsein spielt mit Bewusstsein = Formen, Erscheinungen, leere Hüllen. Das Göttliche Spiel.

  

Ich bedankte mich von Herzen bei allen Lichtwesen, Jesus und Maria und ich bedankte mich für das, was ich erfahren durfte und verabschiedete mich.

Leider war die Meditation schon wieder zu Ende. Am Tor blieb ich nochmal stehen, dankbar und berührt von dem Erlebten.

 

15.11.2011


Gott und der Goldene Palast

Ich soll eine Anhöhe hinaufgehen. Dort oben steht ein Baum, mit dem ich mich verbinden und mich tief in Mutter Erde verwurzeln soll.

Auf halber Höhe schaue ich hinauf und sehe einen prächtigen Palast. Nicht auf der Anhöhe, sondern weit oben irgendwo, in der Luft. Auf der Anhöhe angekommen, blicke ich auf den prachtvollen Bau, gehe aber – wie gewünscht - zu dem Baum, „verwurzle“ mich. Dann sollen wir weitergehen auf eine blühende Wiese. Da oben war aber keine. Nun auf eine Bank setzen – ok, da ist eine Bank unter dem Baum. Nun sollen wir unserem Heiler, Engel, Begleiter, dem Höheren Selbst … eine Frage stellen.

 

Ich frage Gott: „Was ist jetzt das Wichtigste für mich?“ Aber schon geht es weiter. Das ist zu kurz für eine Antwort. Nun kommen wir zu einem See … Ab hier steige ich aus der geführten Meditation aus, denn es gibt für mich weder Wiese, noch See.

 

Meine Aufmerksamkeit richtet sich statt dessen auf den Palast.

Wir sollen nun einen Regenbogen sehen (in allen Chakra-Farben)! Ok. Die Farben. Durch den Regenbogen gehen – ich gehe nicht durch den Regenbogen, sondern auf den Regenbogen. So bin ich dem Palast schon näher.

 

Nun bin ich nahe beim Palast. Neugierig „schwebe“ ich vorne vorbei, zur Seite. Er ist so prachtvoll. Aus Gold. Viele Spitzen, reich verziert. Ich wundere mich und staune.

 

Ich stelle nochmal meine Frage: „Was ist zu meinem höchsten Wohle?“ – Antwort:

„Komm nach Hause. Das ist deine Heimat. Von hier bist du weggegangen. Das hier hast du verlassen. Nimm deinen rechtmäßigen Platz ein!“

 

Ich schaue mich näher um. Ich sehe so was wie einen langen Flur ins Innere hinein. Auch reich verziert. Gold in Gold in Gold. Prunkvoll. Ich schaue auch auf die andere Seite, ob da eventuell ein Eingang ist. Nein. Vorne muß wohl der Eingang sein.

 

Ich überlege – wenn das meine Heimat ist und ich schon hier war, dann muß ich mich doch auskennen, erinnern. Ich frage: „Kann mich jemand hineinbringen?“ Kaum gefragt, bin ich auch schon in der Mitte eines sehr großen Raumes, dessen Wände ebenfalls aus Gold sind, reich verziert und pyramidenmäßig nach oben gehen. Weit, weit nach oben. Ich steige empor innerhalb dieser goldenen Pyramide. Um mich herum die goldenen Wände. Unter mir alles immer kleiner werdend. Hoch, hoch empor und schließlich raus aus dem Palast. Immer höher steige ich, unter mir der goldene Palast nun ganz klein, bis ich schließlich im „Nichts“ bin.

 

Danke GOTT, danke Geistige Welt.

 

20.12.2011


Negative Bindungen und Verstrickungen trennen

Vor dem inneren Auge taucht ein Palast auf. Er sieht prächtig aus.

Und – ja, er ist mein!

 

Ich gehe zum Eingang. Ein prächtiges, prunkvolles Foyer. Der Diener nimmt meinen Umhang ab und ich gehe die Treppe hoch. Dort oben befindet sich der große Thronsaal. Ich öffne die Tür und ganz hinten steht mein Thron. Ich durchschreite den großen Saal und nehme auf meinem Thron Platz.

 

Nun bitte ich alle Menschen zu mir, denen ich jemals begegnet bin. Der Saal füllt sich. Es sind viele Menschen. Die Menschen, die mir nahestehen - Eltern, Geschwister, Onkeln und Tanten, Partner etc. - stehen eher vorne, und es sind auch ganz viele da, an die ich mich gar nicht erinnere.

 

Ich bedanke mich bei allen, daß sie gekommen sind, den Weg auf sich genommen haben.

Dann verabschiede ich mich von allen, mit denen ich eine gute Beziehung habe, eine positive Verbindung. Diese gehen.

 

Zurück bleiben nur diejenigen, mit denen mich Negatives verbindet. Ich sehe die Verbindungen, es sind feine Fäden oder auch dicke Stränge/Seile, die zu meinem Thron führen. Ich greife rechts neben mich zu einem großen Schwert, nehme es, hebe es hoch und lasse es schwungvoll nach unten fallen und trenne all diese Verbindungen durch.

 

Alles Negative wird gelöst. Das Positive bleibt weiterhin bestehen. Erleichtert spüre ich, wie es abfällt. Und auch auf den Gesichtern der Anwesenden ist die Erleichterung zu sehen.

Ich bedanke mich bei ihnen, daß sie da waren, bereit für diese Heilung. Sie gehen.

 

Ich verlasse meinen Thron, schreite durch den Saal, der Diener hängt mir meinen Umhang wieder um, und ich verlasse diesen prächtigen Palast und komme wieder im Hier und Jetzt an.

 

ICH DANKE MIR !!!

 

Ich bin glücklich und dankbar für die Fülle in meinem Leben.

 

08.01.2012


Heimgekehrt

Ich ging in der Wüste im warmen Sand. Die Sonne schien angenehm warm. Da sah ich weißes wallendes Gewand vor mir, dann rechts neben mir. Ich wußte, Jesus war da. Wir gingen nebeneinander. Wortlos. Da tauchte – wie von der Meditationsleiterin genannt – eine Pyramide auf. Sie war „grobsteinig“ und wulstig und machte auf mich keinen einladenden Eindruck. Ich mußte an den Goldenen Palast denken (aus der letzten Meditation). Ich wollte da nicht rein gehen und schaute zu Jesus. Dieser blickte auf das Gebäude und mein Blick ging ebenfalls wieder zurück zu der Pyramide – doch da stand jetzt dieser wunderbare prächtige goldene Palast. Oh! Ja!

 

Ich überlegte, ob ich rein gehen, oder doch besser mit Jesus in der Wüste verweilen soll. Dann fragte ich Jesus, ob er mit rein geht. Er gab mir zu verstehen, daß das nur für mich wäre. So ging ich also rein – besser gesagt, ich fand mich sogleich inmitten dieses sehr, sehr großen Raumes wieder.

 

Es war sonst nichts und niemand drin. Die Wände waren aus Gold und reich verziert und sehr, sehr hoch. Pyramidenförmig. Da stand ich einfach und wartete, was passieren würde. Die Meditationsleiterin sagte was von einem Lichtkörper – dieser sähe genauso aus, wie die Pyramide und käme jetzt runter … Ich stellte mir also vor – besser gesagt, ich versuchte mir vorzustellen, daß der Lichtkörper runterkäme. Eigenartig. Nein, daß passte irgendwie nicht. Der Palast ist eh schon vollkommen.

 

Also stand ich einfach da und versuchte, in mich rein zu fühlen. Ich kann nicht genau sagen, ob oder was sich getan hatte. Meinem Gefühl nach nichts. Ich glaube, es gab da nichts zu tun. Nachdem ich eine Weile so dastand, tauchte plötzlich ein Goldener Thron auf. Ein paar Stufen führten hinauf. Er war ein ganzes Stück entfernt an der Stirnseite. Der Raum war ja so groß. Aber ich konnte ihn immer deutlicher sehen. Und wußte sofort, daß es ein Thron war. Ich dachte, da würde jetzt dann Gott sitzen oder Jesus. Aber der Platz war leer. Dann sagte ich laut (was mir vor ein paar Tagen bei Meditationen gegeben wurde):

 

„Ich bin Königin. Ich folge meinem Ruf. Ich bin frei, meinen Weg zu gehen.

Das ist ein Neubeginn. Wir sind alle EINS.“

 

Als ich wieder schaute (ich hatte wohl die Augen geschlossen während dieser Worte), sah ich seitlich rundum viele goldene Lichtwesen. Und ich war nun ebenfalls golden gekleidet. Ich ging nun Richtung Thron. Langsam, feierlich, andächtig stieg ich die Stufen hoch. Vor dem Thron drehte ich mich um und sah in die Runde der Anwesenden. Sie standen alle da mit gesenktem Haupt. Und auch ich legte meine Hände auf mein Herz und verbeugte mich. Sie blieben so. EIN HEILIGER MOMENT. Ich setzte mich auf den Thron. Ich spürte in mich hinein. Ja, ich habe meinen rechtmäßigen Platz eingenommen. Ich bin heimgekehrt. Ich bin daheim.

 

Wie fühlt es sich an? Vielleicht brauche ich eine Weile. (Keine Pauken und Trompeten.) Aber ein Heiliger Akt.

 

Dann kam Jesus rein. Er stand in der Mitte, vor dem Thron – und verbeugte sich vor mir! Er ehrte mich ebenfalls – wie alle anderen. Da erst wurde mir bewusst: Er/sie hat/haben auf mich gewartet. Sie haben mich erwartet. Ich bin zurück. Habe meinen Platz eingenommen.

 

Das berührte mich sehr. Tränen liefen über mein Gesicht. Ich vernahm Freude in den Gesichtern der Anwesenden. Mein Herz pochte und vibrierte.

 

Die Meditationsleiterin rief uns aus der Meditation zurück und meinte, wir können ja jederzeit wieder kommen. Ich bedankte mich bei Jesus und den Anwesenden. Ich wollte gar nicht gehen. Am liebsten wäre ich geblieben! Mein Herz pochte noch lange Zeit.

 

17.01.2012


Du bist der Große Geist

Kein Tor, aber Torbogen aus Holz – mehrstufig. Schöne blühende Wiese, weites Gelände. Gehe zum See und setze mich auf die alte Holzbank. Als erstes erscheint ein Engel in weiß, der immer bei mir ist – Ariane - auf der linken Seite. Es ist fast so, als verneige er sich vor mir. Es ist still. Dann – vor mir über dem See erscheint ein wunderschönes, warmes, goldenes Licht – Gott, göttliches Licht. Jesus ist anwesend, etwa in der Mitte des Sees, etwas rechts von dem Licht. Ist das das Christuslicht?

 

Dann nehme ich eine ganze Reihe von Schamanen wahr, die sich im Halbrund versammelt haben. Ich frage den Engel: „Sind das Schamanen?“, obwohl ich doch sehe, daß es Schamanen sind. Sie bejaht. Ich überlege, warum sie wohl hier sind.

 

„Ich muß was mit Schamanen zu tun gehabt haben. Ich sollte damit arbeiten, es mit auf die Visitenkarte schreiben. Vielleicht wollen sie mich unterstützen …“ ging es mir durch den Kopf. Der Engel sagt: „Sie wollen dich stärken.“ Und schon spüre ich eine enorme Energie im Rücken, eine Kraft, die mich immer mehr aufrichtet. Ich merke, wie ich mit geradem Rücken und hocherhobenem Kopf aufrecht dasitze. Eine starke Kraft fließt in meinen Rücken. Ich merke, daß sie mich stärken, und mich damit auch ermutigen, als Heilerin tätig zu sein und an mich zu glauben. Ja! JA! JA! Ich beschließe, dies auch schriftlich mit aufzunehmen.

 

Dann sprechen die Schamanen zu mir: „Der Große Geist ist in dir, um dich und durch dich. Du bist der Große Geist!“

 

Nach einer Weile ebbt diese Energie ab und ich bedanke mich vielmals bei den Schamanen. Jesus Sananda wohnt dieser Aktion bei und ich kann rechts von ihm Mutter Maria wahrnehmen.

 

Habe ich die Schamanen gebeten, mich in der „Heilarbeit“ zu unterstützen? Ich glaube schon. Wenn nicht, tue ich es hiermit. Ich bin sicher, sie werden es tun.

 

Ich bedanke mich bei dem Engel, bei Jesus und Maria, bei den Schamanen und bei Gott. Ich gehe zum Torbogen, winke ihnen noch zu – und sie mir – bevor ich wieder zurückgehe „ins Hier und Jetzt“.

 

28.02.2012


Jesus - Der Goldene Palast - Eins mit Gott

Ich ging in der Wüste. Jesus war auch schon da. Er ging voraus.

Während ich mich noch umschaute, drehte er sich um und sagte: „Kommst Du?“

„Ja. Bin schon da!“ erwiderte ich. Wir gingen weiter.

 

Der goldene Palast war wieder da. Ich wollte Gott begegnen. Ich wollte ihn sehen.

Ich war hin- und hergerissen, ob ich in den Palast gehen sollte. Ich fragte Jesus, ob er mitkommt. Er nahm meine Hände und gab mir zu verstehen, das sei meine „Sache“.

 

„Mein Vater und ich sind EINS“ hatte Jesus lt. Überlieferung gesagt – das ging mir durch den Kopf. Und da wir alle EINS sind, bin ich selbst EINS mit Gott. Ich dachte, dann brauche ich doch gar nicht in den Palast gehen, ich gehe einfach ein Stück vor und begegne IHM. Was erwartete ich denn eigentlich? Daß Gott mir als Person begegnet? Gott ist doch keine Person! Als Kraft? Als Licht? Er kann mir auch hier begegnen.

 

Ich entschied mich, doch in den Palast zu gehen. Auf dem Weg in die große Halle war es mir, als wären dort Engel, die sich diskret zurückzogen. Ich war allein in der Halle.

 

„Hier bin ich. Nimm mich!“ sprach ich (oder so ähnlich). Ich glaube, ich ging auch mal kurz auf die Knie. Besann mich aber schnell wieder, daß das meiner nicht würdig wäre?! Ich bin EINS mit Gott – wie kann ich dann auf die Knie gehen? Ich war verwirrt. Ich hatte doch gelesen „von Angesicht zu Angesicht“ würde ich Gott begegnen. Wo war ER? Ich sah ihn nicht.

 

Plötzlich wurde der Palast wie weggesprengt und ich fand mich auf einer Bergspitze wieder. Gerade so groß, daß ich darauf stehen konnte. Hoch. Sehr hoch. Ich hatte Angst. Während ich die Angst wahrnahm, sagte ich mir, daß ich bei Gott sicher hin. Ich bin geborgen in seinen Armen. Mir kann nichts geschehen. Durch dieses Vertrauen in Gott wurde ich ruhiger und ruhiger. Wenn ich mich fallen lasse, wird Gott mich auffangen. Er hält mich. Mir kann nichts geschehen. Während ich noch überlegte, ob ich mich nun hinunterstürze, verschwand der Berg. Ich war immer noch dort, wo ich war – nur eben ohne Berg. Ich „hing“ praktisch in der Luft! Und es war alles in Ordnung. Mir ist nichts passiert. Ich war sicher. In Sicherheit. Bei / in / durch Gott.

 

Dann stand ich wieder neben Jesus. Ich war unzufrieden und „beklagte“ mich bei Jesus: „Wieso sehe ich ihn nicht? …“ Ich konnte keine Antwort hören und die Meditationsleiterin rief uns bereits zurück.

 

Dann sagte ich zu Jesus: „Es geht um das Vertrauen, Urvertrauen, Hingabe, bedingungsloses Vertrauen in Gott, Fallenlassen, Übergeben“, froh und erleichtert, doch noch zu verstehen.

 

Ich glaube, damit sollte mir nochmal verdeutlicht werden, wie wichtig das ist. Und außerdem: Bedingungslos = Bedingungslos.

Wie heißt es in der Bibel: „Selig die da glauben, obwohl sie nicht sehen.“

OK. Dann werde ich eben auf Gott „blind vertrauen“.

 

DANKE!

 

20.03.2012


Begegnung mit meinem Höheren Selbst

Verschmelzung mit meinem Höheren Selbst

Wurzeln in Mutter Erde. Ich lasse mich wie mit einer Liane hinunter zu den Wurzeln bis zu den feinen Verwurzelungen. Ganz da unten bei den feinen Wurzeln ist ein blauer See – ein blauer Lichtsee.

 

Die Wurzeln reichen hinein und ich lasse mich in das Wasser gleiten. Es ist angenehm warm und trägt mich und ich genieße diese wunderbare blaue Lichtenergie. Ich tauche ganz ein und kann auch unter Wasser atmen.

 

Ich lade ein die Engel der Heilung und Erzengel Michael. Und ich bitte sie, meine Körper, Chakren, meine Zellen, meine Organe, Knochen, Haut, Blut … zu reinigen und zu heilen. Mich von allen Begrenzungen und Blockaden zu befreien.

 

Ich lasse geschehen und genieße.

 

Irgendwann kommt der Impuls, weiterzugehen. Ich danke der Engelenergie und steige aus dem Wasser. Ein Weg führt zu einem Wald. Der Weg ist weich und angenehm. In frischen, grünen Farben, von lindgrün bis zu kräftigem, dunklem Smaragdgrün, strahlen die Bäume.

 

Ich gehe durch den Wald und komme auf eine Lichtung: Sie ist mit herrlich grünem, weichem Moos bedeckt. Ich lege mich auf das Moos, lasse mich einsinken in das weiche Grün. Ich lade ein die Engel der Heilung und Erzengel Raphael. Ich bitte um Heilung meiner Körper …

 

Ich lasse geschehen und genieße.

 

Nach einem Impuls weiterzugehen, tue ich das, komme aus dem Wald heraus und zu einer dichten großen grünen Hecke, an der ich entlang gehe, bis ich zu einem Tor komme. Es steht offen. Ich trete ein und sehe einen Kristallgarten. Viele große Kristalle, viele unterschiedliche Kristalle strahlen in ihren herrlichen Farben. Ich gehe zur Mitte des Gartens. Dort sehe ich in einem Kreis große runde Bergkristalle funkeln. Ich gehe in die Mitte und lasse mich durchströmen von dem wunderbaren weißen, strahlenden Kristalllicht.

 

Ein paar Meter vor mir erscheint ein großes, strahlendes Lichtwesen. Es hat auf mich gewartet. Es kommt auf mich zu mit ausgebreiteten Armen, möchte mich umarmen. Ich spüre die Energie, die Liebe, sie durchströmt, durchdringt mich voll und ganz. Es fühlt sich soooo gut an! Es ist mein HÖHERES SELBST. Es begrüßt mich – ich sehe mich! Das Bin ich! In dieser Umarmung verschmelze ich mit meinem Höheren Selbst. Ich bin nach Hause gekommen. Der Kreis wird größer und nun sehe ich viele Wesen da stehen, sie freuen sich, daß ich heimgekommen bin. Freude. Musik, Umarmungen, Tanz.

 

Daheim.

 

22.03.2012


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