Träume:  Schatten und Licht

Vom Schatten ins Licht

Es gab viele Schattenthemen, die darauf warteten, ans Licht und ins Licht gebracht zu werden. All diese Ängste und Verletzungen wollen wahrgenommen

und gefühlt werden. Was uns bewusst ist, kann sich ändern, kann sich auflösen und heilen. Mehr zu dem Thema in meinem Blog: Schattenthemen erlösen

 

Hier nun einige Träume, die für mich sehr lehrreich, heilend und transformierend waren. Träume, die auf etwas aufmerksam machten oder mir einfach

zeigten, wie es auch gehen kann ...

Übersicht:

Um das Ganze zu sehen, mußt du höher gehen

 

Ich saß neben einem Mann, der eine Ausarbeitung vortrug. Hinter uns viele Leute. Die Ausarbeitung stammte von meinem Partner und mir,

wobei mein Partner sie verfasst hatte. Alle hatten sich in 2er Teams zusammengetan und jeder hatte ein bestimmtes Gebiet zu bearbeiten.

 

Er trug es also vor (mit Projektor, Text groß auf einer Wand). Es war perfekt gegliedert und ausgearbeitet. Mein Partner saß nicht mit dabei.

Vielleicht saß er weiter hinten im Publikum? Ich überlegte, ob ich noch ausdrücklich sagen soll, daß er das alles verfasst hat und schaute,

ob sein Name am Ende drauf stand. Da das der Fall war, entschied ich, nichts zu sagen, da es doch sowieso klar war. Er blätterte noch mal –

nachdem er am Ende war – das Manuskript durch (Daumenkino). Viele Überschriften, schön gegliedert … Ich sagte: „Den Ring haben wir

weggelassen. Das Schiff auch, das wäre sonst zu umfangreich geworden."

 

Eigentlich müßte mein Partner hier sitzen, dachte ich. Hatte ein bisschen das Gefühl, ich „schmücke mich mit falschen Federn“, obwohl ich

schon auch beteiligt war an der ganzen Sache. Wo ist er denn eigentlich? War schon stolz auf ihn. Er hatte seine Sache sehr gut gemacht.

Ich gehe hernach zu ihm … Ein Gefühl der Zuneigung war da und ein „der ist ok“ … Während dessen spürte ich ein sehr angenehmes,

dezentes Wohlgefühl und Lustgefühl.

 

Der Mann neben mir, der die Ausarbeitung vorgetragen hatte (er saß ganz dicht neben mir) sagte: „Man merkt das, man spürt das.

Man RIECHT das förmlich. Einer schafft die Möglichkeit und der andere nutzt die Gelegenheit.“ Sagte dies und ging.

 

Ich saß noch einem Moment und mir klangen die Worte in den Ohren. Dann beschloss ich zu meinem Partner zu gehen und vielleicht einen Kaffee

zu trinken. In dem Moment setzte sich ein toll aussehender Mann nach meinem Geschmack links von mir auf die Bank (Bank-Ende) und verwickelte

mich in ein Gespräch. Ein wirklich schöner und gepflegter Mann. Ich schwankte, ob ich mich darauf einlassen sollte, oder ob ich wie gewollt zu

meinem Partner (der übrigens auch nicht ohne ist) gehen sollte. Ich saß ihm zugewandt, und da er mir so nicht näher kommen konnte, stand er auf

und setzt sich hinter mich auf die andere Seite der Bank. Seine Arme umfassten meine Arme und die Brust, sein Kopf lag auf meiner Schulter.

Ich sagte, ich wollte was trinken gehen, einen Kaffee oder so. Er war sofort einverstanden und wir gingen.

 

Auf unserem Weg meinte er begeistert: „Wir gehen zu Mc Donald“ und fügte hinzu, wir könnten auch etwas essen. Ich sagte ihm, daß ich dort nichts

essen könne, weil ich Vegetarierin bin. Ich hatte auch nicht wirklich Lust auf Mc Donald. Aber schon gingen wir die Treppe runter, um die Ecke - es war

alles etwas eng - und waren in diesem Lokal.

 

An der Theke vorbeigehend bestellte er gleich was für sich. Während ich noch lustlos überlegte, was ich denn trinken könnte, sagte er „ein Bier, trink

doch ein Bier.“ Ich sagte: „Nein, ich trinke kein Bier.“ Schon wurden wir/ich an einen Platz dirigiert und die Bedienung stellte schon das Bier auf den Tisch,

noch bevor wir uns setzen konnten. „Nein, ich will doch kein Bier, wollte ich nie, hab keins bestellt, ich wollte doch eigentlich eher einen Kaffee …“

Das hatte ich ihm doch gesagt … so viele Leute … und laut … und eng… – dröhnte es in mir. Ich sagte noch einmal: „Ich trinke kein Bier.“ Er rechtfertigte

sich damit: „Wenn sie’s doch schon gemacht und hingestellt hat“ (als könne man dann nicht mehr NEIN sagen!), tat es ab, als ob es völlig wurscht wäre,

meinte, daß ich das doch trinken könne, ich solle mich nicht so anstellen … Ich sagte zu ihm: „Und wenn sie’s mir vor die Nase hält – wenn ich nicht

will, will ich nicht!“

 

Da war mir klar, daß dieser „tolle“ Mann gar nicht so toll ist. Er dachte nur an sich selbst und hatte mich gar nicht ernst genommen. Hatte das, was ich

wollte und sagte, ignoriert. Ich wußte, daß das der falsche Mann war, der falsche Platz. Ich setzte mich erst gar nicht und verließ dieses Geschehen.

 

Ich wachte auf, und über diesen Traum nachdenkend, sackte ich nochmal kurz weg.

 

Befand mich wieder da unten im Keller in diesem Chaos. Ich ging die Treppen rauf, weiter auf die Tribüne, wo der Vortrag stattfand, ging noch weiter,

um noch mehr zu sehen. Dahinter waren Häuser, das Meer …

 

Ich wußte, ich muß höher gehen, um mir einen Überblick zu verschaffen. Um das Ganze zu sehen. Um zu wissen, wo ich bin.

Ich tat es: Unten dieses Geschehen und darüber (war gar nicht weit entfernt!) tat sich von links („wie mit links“) ein Bereich auf, hell glitzernd

und strahlend. Atemberaubend schön. Erst war wenig zu sehen, dann eröffnete sich das Feld immer mehr nach hinten (links) oben.

Ich wurde mir dieser Schönheit bewusst. Ich wollte noch mehr sehen und wachte auf.

 

April 2013


Funktionieren statt leben

 

Ich hatte zu tun, „das Chaos zu beseitigen“, zog ein zusammengeknülltes Sweatshirt aus dem Rucksack, dachte an all die anderen Sachen,

die zu tun wären.

 

Dabei wollte ich viel lieber ins Wasser gehen, zu der Stelle, wo ich schon mal war. Dort fließen mehrere Flüsse zusammen, es war kein ganz

ruhiges Gewässer, sondern wie kleine Ströme, wild, sprudelnd, aber ganz harmonisch, angenehm, leicht, zum Wohlfühlen. Hatte schon öfter

Sehnsucht danach.  Das Wetter ist auch schön. Ich sollte die Zeit nutzen …

 

Stattdessen stopfe ich Wäsche in die Waschmaschine und tue und mache. Die Maschine wäscht jetzt – dabei ist sie nicht mal voll.

 

Ich ärgere mich über mich selber. Funktionieren statt leben. Nicht auf mein Gefühl/meinen Wunsch/meine Sehnsucht/Inspiration gehört,

sondern auf „du mußt …, dies noch und das ...“ (= Verstand).

Verärgert aufgewacht.

 

21.06.2010


Die Saat ist aufgegangen

 

Bin mit einem Mann unterwegs. Wir fahren (mit dem Zug?). Hügelige, weitläufige Landschaft. Nur Wiesen,

keine Pflanzen. Wir kommen an einem „Behältnis“ auf einer Pritsche vorbei, in dem Pflanzen stehen.

Wir freuen uns beide riesig, weil sie so gewachsen sind. Wir können es gar nicht glauben. Wir schauen genau hin.

Es sind verschiedene Pflanzen. Die rechte ist am größten, hat sehr große Blätter.

„Bahhh, sind die gewachsen!!!“ Wir hatten sie wohl gesät oder gepflanzt.

 

Ich hing kopfüber über etwas. Darunter waren in einer Reihe etwa viereckige Steine, wie Domino-Steine oder wie

winzig kleine Büchlein, auf denen etwas stand. Ich nahm verschiedene in die Hand, strich darüber bzw. las, was drauf stand und legte sie zurück. Wie Setzkasten. Ich glaube, viele Bücher waren auch im weiteren Umfeld.

 

Ich sah mir die Pflanzen nun genauer an. Jede einzelne Pflanze steckte in einem Schuh. Es war keine Erde darin, sondern etwas, das aussah, wie eine Kokosnuss, aus der die Pflanze sprießte. In jedem Schuh!

 

Es waren dunkle Schuhe und lauter verschiedene, meist so halbhohe Stiefelchen. Die Pflanzen waren frisch, stark, voller Saft und Kraft.

 

Ich stand vor einem anderen Behälter mit Schuhen. Viele hatten eine wirklich dicke Plateau-Sohle. Ich nahm einen schwarzen halbhohen Stiefel heraus und wollte ihn anprobieren. Er war an einigen Stellen schon zerschlissen (ähnlich wie meine). Er war jedoch bequemer, als ich dachte. Trotz der Sohle.

 

18.02.2011



Meine „Rolle“?

 

Eine Frau „nötigt“ mich, eine Rolle in einem Stück zu übernehmen. Und zwar morgen, oder heute schon? Ich weiß nicht, ob ich das kann.

Ich glaube, das kann ich nicht. Und was sollte ich anziehen? Denke an ein kräftig rosarotes Kleid … Könnte das passen?

Keiner gibt mir etwas vor. Panik. Wann, wie – wie soll ich das so schnell lernen? Den Text auswendig lernen? Jemand sagt, einfach „spontan“ spielen.

Wie soll das gehen? Ich habe ja Mitspieler, die den Text können. Kann ja nicht einfach alles verändern. Eine Probe ist zeitlich nicht mehr möglich.

 

Worum geht es überhaupt in dem Stück? Muß doch wenigstens einen „roten Faden“ haben.

Alle machen sich fertig. Ich zupfe die Haare zurecht. Verflixt, jetzt habe ich vergessen, das Kleid mitzunehmen.

Ich schaue auf die anderen. Sie laufen alle in Jeans und T-Shirt rum. Keine hat ein Kleid an. Vielleicht ist das Kleid eh nicht passend.

 

Die Frau sagt – während wir in Richtung der anderen gehen: „Wir müssen noch das Medikament austesten.“ (?)

Ich spiel da nicht mit – denke ich voller Sorge. Ich weiß gar nicht, um was es geht. Kenne den Text nicht. Hab ich noch nie gemacht …

 

Fühle mich so unter Druck. Etwas soll mir aufgezwängt werden.

Traumende.

 

Gedanken dazu:

 

I c h  entscheide, ob ich eine Rolle annehme.

Welche Rollen spiele ich in meinem Leben? Bin ich mir dessen bewusst?

Möchte ich eine bestimmt Rolle spielen? Oder gar keine?

Gefällt mir diese Rolle? Wenn nicht – ändern? loslassen? Neu wählen!

 

BIN ICH ICH SELBST?

 

Nicht mit anderen vergleichen! Nicht auf die anderen schauen!

Nicht abhängig machen von anderen!

Nicht re-agieren – sondern meinen Weg gehen.

Nicht auf ein Spiel einlassen, das ich gar nicht spielen will.

Mich nicht maskieren. Nichts aufzwängen lassen.

Ich muß nichts beweisen – ich darf einfach ICH sein.

 

Spontan sein, mich auf Neues einlassen.

Kontrolle aufgeben. Es gibt keine Sicherheit im Außen.

 

Einfach SEIN. BEWUSST – SEIN. Jeden Augenblick.

 

DANKE für diesen Traum !!!

 

05.06.2015


Massenkarambolage

 

Ich habe wohl von einem Unfall gehört. Ich gehe die Straße entlang. Es muß grauenhaft sein. Sehe Bilder. Massenkarambolage?

 

Die Straße ist breit. Es kommen die ersten Autos. Am Straßenrand. Wie aufgetürmt, verbeult, ineinander verkeilt. Ein rechteckiges Straßenschild

zeigt an, was passiert ist (was jetzt folgt). Es ist auffallend ruhig. Links und rechts der Straße viel Blech. Eine abgetrennte Hand voll Blut, eingeklemmt/aufgespießt auf dem Kühlergrill, ein abgetrennter Kopf. Es ist ein heller Tag. Alles ist ruhig. Bilder des Geschehens.

 

Ich gehe weiter, eine kleine Anhöhe hinauf. Ist das Schnee? Rechts viel weiß. Schnee? Da müssen Leute sein. Man sieht sie fast nicht.

Versteckt hinter weißen „Schneemauern“ sind offene Kammern zu sehen. Da ist jemand. Ein Mann. Frage ihn, ob ich helfen kann.

Ich glaube, er hat mich ein Stück weiter geschickt oder gedeutet.

 

Ich gehe da hin. Es ist wie ein Platz, gleich nach diesen Kammern. Riesengroß, wie eine große Baracke. Ich sehe Menschen liegen. Hinter Glas.

Sie haben die Augen geöffnet. Sie sehen mich. Große (fragende?) Augen. Jemand kommt raus. Es ist eine Frau in Schwestern (Ordens-?)Tracht.

Ein paar Leute sind bei ihr. Sie bringt sie raus. Ich sehe sie an. Ernst. Ein kurzes mühsames, unsicheres (ängstliches?) Lächeln.

Sie bringt sie in den anderen Raum, wo die anderen liegen.

 

Sie kommt wieder raus. Ich frage sie, ob ich helfen kann. Sie sagt: "Ja." Nimmt meinen Arm und führt mich hinein, während sie sagt:

„1 ½ bis 4 Minuten dauert es jeweils.“

Traumende.

 

Anmerkung:

Ich hatte keine Verletzungen gesehen bei den Liegenden. Sie waren hinter der Glasscheibe, mehrere übereinander, aber nicht direkt aufeinander.

 

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In dieser Nacht wurde mir außerdem unter anderem gesagt:

 

„Du bist ein wertvoller Mensch. NICHTS kann deinen Wert steigern, noch schmählern.“

  

05.09.2007


Nicht unter die Räder gekommen

 

Ich fuhr (?) oder ging zwischen etwas hindurch. Ein schmaler Gang. Links und rechts hoch. Es war wie etwas Aufgestapeltes.

Dann war der Gang zu Ende. Das links Aufgestapelte auch. Ein Stück war frei. Die einzige Möglichkeit, wo es weiter ging. Also bog ich links ab.

 

Aber direkt danach war wieder Ende. Ich konnte nicht mehr weiter. Vor mir ein unüberwindbarer Berg Chaos, alles durcheinander.

Zurück konnte ich auch nicht mehr. Und plötzlich kam die aufgestapelte Reihe in Bewegung. Alles wurde instabil.

 

Ich merkte, es waren Reifen oder Räder, große schwere Reifen. Sie drohten mich unter sich zu begraben. Ich fühlte mich gefangen, ohne Ausweg.

Aber nur für einen Moment. Es war keine Zeit für lange Überlegungen, ich mußte handeln.

 

Räder kamen auf mich zu, langsam. Wie eine zähe Masse fast, bewegte sich alles, und wollte die kleine Aussparung, den kleinen Raum (Gang),

in dem ich mich befand, zumachen. Die noch aufgestapelte „Masse“ wollte oder bewegte sich jedenfalls zu dem Reifenchaos nach dem Gang.

 

Die Reifen kamen, ich stand ganz rechts in Richtung Stapel und drückte sie von mir weg. Ich lenkte sie praktisch, ließ sie an mir vorbeiziehen.

Ich war ganz präsent und achtsam. Es funktionierte. Je mehr Reifen am Boden lagen, umso mehr kam ich auch höher.

Ich leitete sie so, daß sie mir als (Aufstiegs-)Hilfe dienten. Ich stieg immer höher, bis ich frei war!

 

Ich ließ alles unter mir.

 

18.01.2009


Harmonische Gesellschaft

 

Ich war in einer Gemeinschaft von Leuten aktiv. Wurde sehr geschätzt, meine Meinung war gefragt. Sie waren sehr gerne mit mir zusammen.

Es war lebendig und harmonisch. Wir haben zusammen gegessen. Ich fühlte mich sehr wohl mit ihnen. Ein Mann mochte mich wohl besonders.

Ich mochte ihn auch. Hand gehalten.

 

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Beeinflussung

 

Ich kam mit dicken Fausthandschuhen und Mütze. Wollte zu den anderen gehen (oder zu ihm?). Dachte mir nichts dabei. Aber dann sah ich eine Frau

in die Toilette verschwinden und ich dachte: Besser, ich gehe auch dort hin, um meine Mütze abzunehmen und meine Haare in Ordnung zu bringen.

Ich bemerkte, daß ich mich von dieser Frau beeinflussen ließ. Vorher hatte ich mir nichts dabei gedacht, vor den anderen meine Mütze abzunehmen

und jetzt hatte ich ein schlechtes Gefühl.

 

Vorher war ich ich selbst, jetzt trug ich wieder eine Maske.

 

29.04.2007


Weltuntergang

 

Alles versinkt in den Fluten. Alles durcheinander. Oben/unten, rechts/links – alles verschoben. Keine Orientierung mehr.

 

Aussichtslos. Ergebe mich. Verspüre jedoch keine Panik. Ich bin zwar mitten drin, kann das Wasser aber nicht als Wasser (flüssig …) wahrnehmen.

 

Da „normalisiert“ es sich wieder. Habe wieder Boden unter den Füßen. Das Wasser sinkt.

Ich bin in Sicherheit.

 

25.08.2013


Eine Traum-Serie:

 

Lösungen - Always the same

 

Alles hat sich von selbst gelöst.

Für alles hat sich die Lösung von selbst eingefunden.

Für alles hat die Lösung von selbst stattgefunden.

Ohne mein Zutun.

 

Da war nur Annahme dessen, was ist.

Und es hat sich gewandelt.

Denken/Wollen ist nur hinderlich.

Damit entsteht erst das Problem. Ist Widerstand.

Es geht ganz von allein.

Dann fließt es.

Alles ist in „Ordnung“.

 

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ALLES – die Lösung – das was ist – wie es ist – wurde ganz klar gesehen.

Dann kamen Wolken und haben sich davorgeschoben.

Das sind Gedanken-Wolken.

Sie verdecken die Sicht. Vernebeln die Wahrheit.

Auseinanderschieben? Wegschieben?

Vielleicht hilft’s.

 

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Diese abgewandelte Song-Zeile war präsent: „Always, always, always the same“

(nach dem Lied: "Always the sun" von The Stranglers)

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Schau genauer hin

 

Gekauft, bezahlt, aber: Die Gurke war faul, die Paprika war ok. Die Gurke entpuppte sich als total marode. Habe das gesagt, reklamiert.

Habe dafür eine Kiste mit Milch und Kaffeesahne bekommen.

Ich sagte, daß ich so viel ja gar nicht verwenden kann.

 

Als ich näher hinsah, waren es jedoch hauptsächlich Kartoffeln und etwas Milch. Ok.

Die Kartoffeln waren sogar schon angebraten (im Ganzen).

 

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JA, kleines Mädchen

 

Auf der anderen Straßenseite ist ein Kinderwagen nach vorne gekippt. Ich und noch eine Person rannten sofort hin. Ich stellte den Wagen wieder auf die „Beine“ und schaute auf das Baby darin. Es wirkte sehr

klein, mager und zerbrechlich.

 

Ich sagte „Hallo“ und hielt meinen Zeigefinger hin. Sogleich umklammerten ihn die kleinen Fingerchen.

Das Kind sagte „Ja“, mehrmals ein deutliches „Ja“. Es wollte rausgenommen werden und ich hob sie –

es war ein Mädchen – raus und drückte sie liebevoll an mich. Ein rosa Strickjäckchen legte ich ihr über

die Schultern.

 

Ich sah mich um. Da war sonst niemand.

Das Kind fühlte sich wohl und ich auch.

[= inneres Kind]

 

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Ein Mann wollte etwas. Er wollte auf einen bestimmten Platz. Das ging aber nicht, weil er besetzt war. Gerade, als ich das sagen wollte, wurde der Platz frei und der Mann konnte tun, was er tun wollte.

 

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Alles geschah einfach. Ohne Widerstand. Alles fügte sich.

In Harmonie und Frieden. Kein Kampf, kein Wollen, keine Abwehr.

 

08.03.2017



Ein Meer aus Weintrauben

 

Weintrauben. Ich wollte welche mitnehmen (in einer Schubkarre?).

Jemand fragte mich, was ich mit diesen sauren Trauben wollte.

 

Ich sagte, es gibt ganz verschiedene. Diese sind ein bisschen säuerlicher, die anderen waren zuckersüß.

 

Inzwischen hatte sich ein kleines Tier eine Dolde geholt und ein paar Trauben angeknabbert.

Ich war ihm nicht böse, zupfte die Angeknabberten ab und gab sie ihm. Das Tier schlug ein paar „Purzelbäume“ als „sich verändernde Kugel“.

 

Da merkte ich, daß er ganze Boden aus Weintrauben bestand.

Ich stand auf einem Meer aus Weintrauben.

 

18.01.2009


All das bin auch ICH

 

Großes Hotel oder Lokal. Gehe rein, sehe Leute tanzen. Könnte vielleicht auch tanzen, denke ich, aber bei genauerem Hinschauen tanzt nur eine kleine

Gruppe und das Tanzen ist mehr ein Rumgehopse in sehr feucht-fröhlicher Ausgelassenheit.

 

Ich wandere ein bisschen umher in verschiedenen Bereichen. Sehe sie mal von außen, mal von oben, einer geht auf einem Dach herum (als wollte er

testen, ob es ihn hält), während ich von einer Ebene über dem Tresen und den Leuten auf sie runterschauen kann. Es sind Frauen in Dirndln zu sehen,

die ihren Oberkörper schütteln (und damit ihren wabbelnden Busen), Männer, viel Alkohol und Blödeleien.

 

Gehe außen rum, will wohl von hinten, über den Garten, rein, aber alles ist versperrt. Die Türen/Tore sind zu. Nur durch den Haupteingang kommt man rein.

Kein Interesse.

 

Dieses Lokal liegt ziemlich am Ende einer Sackgasse. Ich gehe noch dieses Stück bis zum Ende. Rechts liegt wohl ein Bahnhof. Links so was wie eine Fabrik?

In der Mitte Schienen? Plötzlich ein erbärmliches Schreien von einem Burschen. Er steht auf diesen Schienen oder jedenfalls auf etwas sehr Rutschigem oder Glattem, ist barfuß und rutscht haltlos nach unten. Denn die Schienen verlaufen steil nach unten. Fußsohlen – Schmerz. Ich erschrecke. Kann nicht helfen.

Wie auch? Weiß ja gar nicht, was das überhaupt sein soll.

 

Plötzlich kommen von unten wie mit einem Fließband Leute angeschwemmt. Einer nach dem anderen gleitet auf dem Rücken wie auf einem Wasserschwall

und wird oben „ausgespuckt“. Andere (junge Männer?) stellen sich oben auf die Gleise und sausen mit einem „Affenzahn“ nach unten. Sie brauchen das Abenteuer, den Kick, das Risiko, die Gefahr.

 

Ich beobachte das alles. Die Kick-Suchenden, die Abrutschenden, die Wiederausgespuckten, die Neugierigen (Dachgeher), die Suff-Heinis, die Lustigen,

die Provozierenden, die Liebenden, die Vergebenden, die Verbundenen, die Annehmenden, die Mitfühlenden, die Kleinen, die Zarten, die Zerbrechlichen,

die sich nach Liebe Sehnenden, die Verletzten, die Ängstlichen, die Heilenden ...

 

Und ich erkenne:

Das alles bin ICH. Das sind alles Anteile von mir. Das sind meine Anteile.

All das bin auch ICH!

 

18.10.2007


 

Das trotzige Kind

 

Viele Leute. Eine Frau ging rum und verteilte die Rollen, die jeder spielen sollte.

Sie fing bei mir an. Ich erhielt die Rolle des „trotzigen Kindes“.

 

Ich war zufrieden damit. Aber als ich hörte, was andere „sein“ sollen, fragte ich mich schon, warum ich nicht ….,

und wertete im Vergleich dazu meine Rolle ab.

 

Ich beruhigte mich aber mit dem Gedanken, daß das „trotzige Kind“ ja auch eine wichtige – wenn nicht die Haupt-Rolle

spielen könnte.

 

April 2013


Der Wurm drin?

 

Es ging um Kirschen. Immer wieder Kirschen. Besser gesagt, um wurmige Kirschen.

Die Kirschen waren schön, frisch, dunkelrot und knackig. Habe keine gegessen.

Darum ging es nicht. Sondern um den Wurm.

Wie erkennt man, ob in dieser schönen knackigen Kirsche ein Wurm ist? Es ging nur um diese wurmigen.

 

Es müßte etwas geben, was den Wurm kenntlich, sichtbar macht. Wenn man die wurmige Kirsche gegessen hat, ist es zu spät.

Etwas, das die Würmer weiß erscheinen läßt. Eine Art Kontrastmittel.

 

Die guten von den wurmigen trennen. Hat man den wurmigen gegessen, setzt er sich im Körper fest. Das hat Auswirkungen. Behinderungen.

Wer weiß, wie sich das/was sich daraus entwickelt.

 

Wie kann man sie nur erkennen? Sie sieht so schön aus – aber innen? Da ist der Wurm drin.

Einfach „blind“ essen, in der Hoffnung, es ist keiner drin? Nein. Werde dir darüber klar, daß ein Wurm drin sein kann.

 

Muß nicht, aber kann.

 

09.10.2008


Der richtige Platz

 

Große Veranstaltung. Gehe dahin, wo die anderen, die meisten hingehen.

Muß einen Parkplatz suchen. Es ist so, als ob ich gehe und mein Auto in der rechten Hand halte, bereit, es an einem passenden Ort abzustellen.

Da, auf der linken Seite sind noch freie Plätze. Ich nehme aber keinen, denn ich will mir erst einen Überblick verschaffen. Weiß ja gar nicht, wo ich bin

bzw. kann das ganze Geschehen nicht/noch nicht überblicken. Vielleicht gibt es eine bessere Möglichkeit. Zurückfahren kann ich immer noch.

Ich gehe also weiter. Mein Hintermann dagegen nimmt ihn. Ist ok.

 

Ich komme an etwas vorbei. Wäre das der richtige Platz? Er ist an der Seite. Eines Hauses/Gebäudes/einer Mauer? Auf einem Gitterrost. Schmälere Sachen

stehen darauf. Ich überlege, ob ich dort mein Auto abstellen kann. Nein. Ist mir nicht sympathisch. Das ist ja breiter und außerdem bläst es durch das Gitter herauf. Gehe weiter.

 

Fahre bis zum Ende. Der Weg macht eine Biegung nach links und geht praktisch auf der anderen Seite zurück. Aha. Sehe (durch eine Glasscheibe),

daß sich da rechts unten (bin höher, 1. Stock etwa) auf einem großen Platz das „Ereignis“, das Geschehen, das Wichtigste, das Wesentliche abspielt.

D a  muß ich mir einen Platz suchen. ---

 

Da kommen eine Frau und andere Leute. Die Frau bugsiert mich/nötigt mich, mich an einen Tisch/einen Platz zu setzen. Dieser ist auf der anderen Seite.

Da, wo ich hergekommen bin. Ich will eigentlich nicht, weil ich von dort überhaupt nichts mitbekomme. Nichts sehe. Ist ja eine Wand dazwischen.

 

Sie redet und redet und alle nehmen an diesem Tisch Platz, rücken zusammen, so daß ich auch noch Platz habe. Ich werde einfach überfahren.

Meine Meinung ist nicht gefragt. Ich zögere, will nicht – aber lasse es einfach zu. Ich missachte, was ich eigentlich will und passe mich sozusagen den anderen an. Lasse sie über mich bestimmen.

 

Ich habe einen Koffer in der Hand (wie den alten beigen von Tante B.) und suche einen Platz für ihn. Ich probiere es unter der Bank, auf der die anderen

schon sitzen – nein, daneben unter dem Stuhl – nein, passt auch nicht. Aber da in der Ecke dazwischen kann ich ihn anlehnen.

 

Muß ich für die „Veranstaltung“ oder was auch immer das überhaupt ist, was hier stattfindet, und für das Essen zahlen? So meine Gedanken.

Dabei fällt mir ein: Ich habe gar kein Geld dabei. Habe meinen Geldbeutel – ja meine ganze Tasche – nicht dabei. Vergessen einzustecken.

Eine Frau kommt wegen dem Essen. Ich sage zu ihr, daß ich nichts bestellen kann, weil ich meinen Geldbeutel nicht dabei habe. Vergessen einzustecken.

Sie sieht mich fraglich an. Sie schaut auf ihre Liste. Ich sage, daß ich da wahrscheinlich gar nicht drauf stehe. Jedoch – ich sehe meinen Namen

Hildegard Schneider. Da steht alles drauf. Vorspeise soundso …  Aber – ich wiederhole es mehrfach: kein Geld dabei. Sie schaut mich an und sieht,

wie traurig ich bin und daß mir schon fast weinerlich zumute ist.

 

Sie notiert was auf der Liste in Großbuchstaben und ging. Hatte sie Mitleid? Mitgefühl? Oder war das abwertend? Vorher fragte ich noch, ob es hier irgendwo

eine Bank gibt. Sie sagte lächelnd: „Nein. Wo die Bank war, gibt es jetzt Spielzeug.“

 

Während diesem hin und her mit dieser Frau, nahm ich wahr, daß sich nach und nach alle verdrückt hatten. Die vorher wollten, daß ich mich zu ihnen setze –

alle weg. Keiner hat mir angeboten zu helfen. Mir den Betrag zu leihen (oder mich gar einzuladen). KEINER!

 

Was hatte die Frau notiert? Stand da was von „RESTE“? Hatte sie mitleidig „Reste“ – falls welche übrigbleiben - vorgesehen?

 

Einer saß noch da – jemand, den ich kannte. Ich machte meinen Koffer auf, kramte darin. „Nicht da.“ Ich fand eine Tasche, die aber leer war. „Nichts drin.

Schon lange nicht mehr benutzt.“

 

Ich erkannte, daß auch er mir keine Hilfe anbieten würde. Niemand – kein einziger bot mir Hilfe an. Ich selbst habe niemanden um Hilfe gebeten.

Wenn von sich aus niemand darauf kommt! Die haben es doch alle mitbekommen! Und haben mich in Stich gelassen. Bin ent-täuscht!

 

Und dafür habe ich mich selbst missachtet!

Keine faulen Kompromisse mehr! Mich selbst an 1. Stelle setzen. Mich selbst achten!

 

Traumende

 

Ich verschaffte mir einen Überblick und erkannte, wo ich mir einen Platz suchen muß, wo sich das Wichtigste, das Wesentliche abspielt.

Dennoch habe ich mich davon abbringen lassen und bin auf der falschen Seite geblieben. Habe mich angepasst und andere über mich bestimmen

lassen. Meine eigene Missachtung mir selbst gegenüber wurde mir von anderen gespiegelt und ich habe mich in der Opferrolle (der alte Koffer)

verloren. Dieser Koffer ist im Grunde schon "leer", das "alte Zeug" erkannt und entsorgt. Den Koffer kann ich nun auch loslassen, ich muß ihn nicht

mehr mitschleppen (RESTE).

Deutung vom 19.10.2008

 

Wenn ich heute (2017) noch mal darüber nachdenke, enthält dieser Traum noch viel, viel mehr. Ich glaube, es geht um das "Göttliche Spiel", um die Suche

des Menschen, um all das Zeug, das er mit sich rumschleppt, und das es gilt, wieder loszulassen (auch die RESTE), um frei zu sein und seinen wahren Platz wieder zu finden und einzunehmen (nach Hause kommen). Dieser Traum hat so einen Tiefgang, eine so große Tragweite, die man kaum fassen kann.


Bruder Barnabas

 

Haus, Marmor, großes Treppenhaus, viele Türen, edel.

Ich fragte einen Mann: „Wo bin ich hier?“ Er erwiderte: „Im 7.“

Ich staunte. „Dann muß ich runter.“

 

Große breite Treppe. Der Mann ermahnte mich: „Sie müssen vorsichtig sein!“

Ich „rutschte“ fast die Stufen runter. Eigentlich wollte ich in den 1. Stock, befand mich aber plötzlich draußen auf der Straße.

 

Schnee, Matsch, Dreck, dunkel. Ich mußte mich in Acht nehmen, daß ich nicht angefahren wurde und ging auf den Bürgersteig. Vorbei an einem Haus,

in dem wohl eine Art Auktion stattfand. Die Tür war offen und ich hörte das. Ich stoppte, ging nochmals rückwärts zurück, Augen blickten mich

erwartungsvoll an, aber ich ging weiter.

 

Ich ging in ein Haus, in einen Raum links hinten. Hier befand sich eine Glasscheibe, die mich vom nächsten Raum trennte. Dort waren einige Männer

(auch Frauen?), die einen Hund mit einer Pinzette u.a. malträtierten. Ich klopfte an die Scheibe, sie sollten den Hund in Ruhe lassen. Sogleich kam

ein jüngerer Mann an die Scheibe, bedrohlich, als hätte ich ein Verbrechen begangen. Ich bekam Angst, und dachte, die kommen jetzt gleich rüber,

dann „gnade mir Gott!“. Ich ging zurück Richtung Tür, die offen war. Dunkle Männer gingen draußen vorbei. „Gleich kommen sie …“

 

Plötzlich hörte ich die Worte im Geiste: „Da muß Bruder Barnabas her!“ Und sogleich sah ich, wie ein Hüne von Mann durch diese Tür eintrat.

Er ging Richtung Glasscheibe. Ich war komischerweise nicht erstaunt, begrüßte sein Erscheinen und war heilfroh. Der Retter. Vor ihm würden sie „Respekt“ (Angst) haben. Draußen (ich stand in der Tür) gingen Menschen mit verkohlten Gesichtern vorbei!

 

Dann lag der Hund bei mir im Raum. Völlig aggressiv fletschte er die Zähne. Kein Wunder, weil sie ihm so wehgetan hatten. Er war verletzt, blutete und

ich überlegte, wie ich ihm helfen könnte. Ich legte ihm die Hände auf. Er beruhigte sich. Mein Heilungsversuch wollte jedoch nicht so recht gelingen.

Fühlte mich wie ein Versager.

 

Ich wachte wohl kurz auf. Aber so konnte ich das nicht stehen lassen. Wieder eingeschlafen? Halbschlaf?

Auf jeden Fall wurde der Hund geheilt und ich segnete diese Männer und bat um Mitgefühl, Liebe, Bewusstheit für sie.

Ich brachte meine Arbeit zu Ende!

 

Diese „Traum-Reise“ fühlte sich so bewusst-real an. Beim darüber Nachsinnen wurde ich das Gefühl nicht los, als wäre ich vom sicheren 7. (Dimension)

in den Untergrund, um den Hund zu retten und die „Unbewussten“ wachzurütteln. Ich hatte also eine Aufgabe zu erfüllen. Zwar hatte ich im 1. Moment

das Gefühl versagt zu haben – aber dann mit Hilfe von Bruder Barnabas meine Aufgabe doch noch gemeistert. (War das ein Test?)

 

Dieser Traum war sehr lehrreich für mich, in vielerlei Hinsicht. Und es wurde wieder mal klar, daß wir nicht allein sind, und daß uns jederzeit Hilfe zuteil

wird, wenn wir darum bitten.

 

22.05.2011


Aufgeräumt

 

Ich hatte den Gedanken, den Wunsch, nach Hause (zu meinen Eltern) zu fahren, bevor es zu spät ist (?). Ich wollte meine Mutter drücken und knuddeln,

und einfach bei ihr sein.

 

Daheim, fragte ich meinen Vater, wo Mutti sei. Er sagte „hinten“ (hinterm Haus) oder „draußen“. Ich sah aus dem Fenster zu dem Platz, der auf der

Nachbar-Seite angrenzt. Er wirkte sehr aufgeräumt. Dann ging ich nach hinten und sah Mutti, wie sie Ziegel, Keramiktöpfe und anderes in einen anhängerähnlichen Wagen schlichtete. Manche Keramik-Vasen hatten einen langen Hals oder waren sehr hoch. Zweien davon schnitt sie relativ mühelos

den Hals oder einen Teil davon ab und stellte sie zu dem Bereich auf dem Anhänger, was noch benutzt werden kann. Anderes kam zu dem Bereich,

was nicht mehr gebraucht wird.

 

Ich sagte zu ihr: „Was machst du denn da? Kannst dich hernach wieder nicht mehr rühren.“ Sie machte einen fitten Eindruck und lächelte zufrieden.

Sie wirkte entschlossen. Ich sagte liebevoll zu ihr: „Jetzt trinken wir erst mal Kaffee und dann helfe ich dir dabei.“ Ich wollte ihr die Sachen zureichen,

damit sie sich nicht bücken muß. (Jedenfalls sah ich dieses Bild)

 

Alles sah friedlich und aufgeräumt aus. Auch die Ziegel waren schön aufgeschlichtet und im Anhänger herrschte auch Ordnung.

Traumende

 

Ein sehr schöner Traum! Ich fühlte mich Mutti sehr verbunden. Es war alles klar und in Ordnung.

Meine Mutter war ca. 1 Jahr vorher in eine andere Welt gegangen.

 

14.03.2011


Der Spiegel und meine Ich’s

 

Ich stehe vor einem großen Spiegel. Da kommt eine Gruppe von Menschen von rechts und sie sind plötzlich im Spiegel.

Ich erkenne diese Leute als unterschiedliche, farblose Ausgaben von mir. Meine verschiedenen Ich’s.

 

Ich-Figuren. Jemand (auch ich?) hat etwas Axtartiges in der Hand und schlägt auf eine der Figuren ein. Sie zerbricht. Zum Vorschein kommt

in dem ehemaligen aufgeblähten Körper mein wahres Ich? Schaut auch aus wie ein Körper, nur klarer, schlank, wohlgeformt.

 

Aber nein, ich schaue nochmal hin. Der Körper zersplittert, zerfällt – er ist hohl. Da ist nichts. Er hat sich aufgelöst.

Es sind nur hohle Figuren – ohne Inhalt. Masken. Wie hohle Keramikfiguren. Alle zerschlagen.

 

Das alles spielt sich im Spiegel ab – wird mir bewusst. Und der Spiegel selbst? Was ist, wenn man den Spiegel zerschlägt?

Ohne Spiegel keine Figuren/Formen? Oder ein leerer Spiegel? Was ist mit der Person vor dem Spiegel? Was ist mit dem, der zerschlägt?

Bin ich nur der Beobachter?

 

07.02.2009


Flieg mein Täubchen

 

Ich fand mich auf Vatis Oberschenkel sitzend. Er lag so halb auf dem Sofa, das rechte Bein mit dem Fuß auf dem Boden. Da drauf saß ich.

Ich glaube, er motzte rum. Plötzlich bekam ich einen Schlag auf den Rücken, von oben nach unten, nicht mit der flachen Hand, eher wie mit der Faust.

Ich schrie auf: „Aua, da brauchst du mich doch nicht gleich hauen!“ Es kam so was wie „No jaah“. Er war sich wohl keiner Schuld bewusst.

 

Was, oder ob noch etwas gesagt wurde, weiß ich nicht mehr. Ich weiß nur noch, daß ich unendlich traurig wurde und nach nebenan in ein anderes Zimmer gehen wollte, um meinem Schmerz freien Lauf zu lassen. Meinen Tränen. Sie standen in meinen Augen und ich ging aus dem Raum (der klein und eng war).

 

Im Gang kam plötzlich eine Taube aus einem anderen Zimmer (von rechts) auf mich zu, fast so, als hätte sie auf mich gewartet.

Dann ging alles ganz schnell. Meine Stimmung erhellte sich. „Hallo! Warte!“ Schnell öffnete ich die Tür vor uns. Die Taube ging raus, drehte sich gleich nach dem Türstock wieder um, ich hielt meine linke Hand hin „Hier!“ Die Taube stieg sofort auf meine Hand. Ich hob sie hoch, sie flog auf etwas, was oben an

der Mauer befestigt war und von dort wieder runter und zwischen den Pflanzen hindurch in die Freiheit.

 

Währenddessen rief ich: „Flieg mein Täubchen. Hab ein schönes Leben. Und genieße es, genieße es!“

 

Erst jetzt sah ich mich um. Es war mit einem Giebel überdachter Raum, eine Art Loggia. Rechts viele Pflanzen, zum Teil fast bis zum Giebel hoch.

Man muß schon erst mal seinen Standort ändern, um das Licht zu sehen. Die Taube hat sich einen Überblick verschafft auf der Mauer oben und

hat ihr Schlupfloch gefunden.

Ich bin durch meine Tränen aufgewacht.

 

18.02.2011

 

Nicht nach „Nebenan“ gehen!

Sondern RAUS!

In die Freiheit.


Einer muß den Anfang machen

 

Mehrere Leute, ein Mann und andere lehnen an einer Mauer. Er interessiert mich. „Es liegt was in der Luft.“

 

Er ist zurückhaltend, ich auch. Schaut er mich an, schau ich weg. Schau ich ihn an, schaut er verlegen weg. So wird das nie was!

Was für ein blödes Spiel, wird mir bewusst.

 

Wenn er wieder herschaut, lächle ich ihn an. Einer muß ja den Anfang machen.

 

14.12.2007


Bleib einfach da!

 

Nicht so genaue Erinnerung an „die Zeit davor“. Ich glaube, es wurde viel gelacht, getanzt, Musik, Kneipe oder Tanzlokal.

Dieser Mann hat evtl. selber Musik gemacht, mit mehreren Menschen zusammen.

 

Szene:

Ich tanze mit jemandem, sehe „ihn“ auf der Tanzfläche und eine Frau, aber sie tanzen nicht zusammen. Zu schüchtern? „Tanzt doch zusammen!“

 

Szene:

Eine Frau, schon älter, tritt auf ein Podest, andere helfen ihr hoch, und sagt etwas diesen Mann betreffend. Eine Liebeserklärung?

 

Szene:

Auf der Straße: Ich stand mit einem Mann zusammen und wir redeten oder verabschiedeten uns gerade. Er ging links weg. Ich drehte mich nochmal

um und sagte: „Warte, warte!“ Während ich mich umdrehte, sah ich auf der Straße vor uns „etwas Schwarzes“ liegen. „Was ist das?“ Der Mann reagierte

nicht und ging weiter.

 

Ich drehte mich nach rechts, da lag dieser Mann von vorher (ein Freund? Vermutlich).

Leute gingen an ihm vorbei oder auch auf ihn zu. Ich lief zu ihm, hob seinen Kopf, seine Schultern und nahm ihn in meine Arme.

„Dir geht’s nicht gut. Ich hole „sie“ und die anderen (Freunde). Brauchst du einen Arzt? Ich hole einen Arzt!“ –

 

„Nein, bleib einfach da!“ sagte er. Wir lagen uns nochmals in den Armen und lachten – glaube ich – oder scherzten.

Ich merkte, daß er gehen will/wird.

Ich sagte: „Lass alles los. Halte nichts fest. Richte dich auf Gott aus!“

 

08.12.2011


Weg mit all dem Dreck

 

Ich machte Pfannkuchen. Solche sollten es jedenfalls werden. Aber es gelang nicht. Der Teig wurde so resch, daß er zerbrach. Ich drehte den schon

abgefallenen, dunkel gewordenen, krossen Teil um. Vorsichtig, damit er nicht zerbrach. Den restlichen halbmondförmigen Teil dann auch. Auch er

war nicht mehr genießbar. Und überhaupt, wie sieht denn die Pfanne aus! Dunkle verkohlte Reste lagen tot in der schmierigen Pfanne. Die Hitze war

wohl viel zu hoch. So kann das nichts werden!

 

Ich leerte die Pfanne und fing an, mit einem Schaber die Innenseiten der Pfanne auszuschaben. Es lag ein dicker Belag aus altem, schmierigem,

vergammeltem … drauf, was sich aber leichter abschaben ließ, als ich dachte.

 

Dabei machte ich auch gleich die Wand sauber, die gleich hinter der Pfanne war. Der gleiche Dreck. Ließ sich mühelos abschaben. Der Dreck fiel in

großer Menge und in Flocken runter. Zum Teil in die Pfanne, auf die Banklehne und ganz viel auch zwischen Wand und Bank auf den Boden. Dort türmte

er sich schon. Und ich schabte und schabte.

 

Da kam Mutti rein und reckte ihren Kopf dazwischen, weil hinten alles voll wurde. Ich gab ihr zu verstehen, daß ich das alles sauber machen werde.

Ich dachte an den Staubsauger, mit dem ich das alles aufsaugen wollte anschließend.

 

Es gab ganz viel zu schaben, immer wieder gab es noch was, das ich noch nicht erwischt hatte. Ich dachte daran, zum Schluß dann noch mit Wasser

und Spülmittel nachzuwaschen.

Traumende.

 

(Das spielte sich – als die Wand dran kam – in der Küche meines Elternhauses ab.)

Ja, es gab viel zu tun. Um bei mir – besser gesagt, in mir – aufzuräumen!

 

09.01.2009


Habe zu mehreren Leuten gesagt:

 

„Steht auf (oder wacht auf) und lebt euren Traum. Es ist Zeit dafür!“

 

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Wassergraben

 

Mutti und ich – und ich glaube auch mein Bruder – standen vor einer Abgrenzung, dahinter war ein Wassergraben, der tiefer gelegen war.

Wir wollten da drüber. Ich sah an verschiedenen Stellen nach und sagte: „Das geht nicht, da kommen wir nicht rüber.“

 

Mutti wollte nicht hören, sie wollte rüber und schon war sie im Wasser, auch mit dem Kopf unter Wasser. Zum Glück hatte ich sie aber an der Hand,

es konnte ihr nichts passieren.

 

„Drüben“ war sie sehr zielstrebig, gab ihre Socken ab in die Schleuder, zum Trocknen, duschte, wusch sich die Haare und wirkte agil, frisch, jung

und wußte, was sie wollte. Dann ging sie zu einem Stand und wollte für das Trocknen der Socken bezahlen. Sie sagte sowas wie „das ist wohl sehr teuer?“

Die Frau am Tresen lächelte und sagte, was es „kostet“.

 

Ich weiß nicht mehr, was sie wollte. Jedenfalls kein Geld. War es ein Lächeln?

 

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Geheimnisvolle Steine

 

Albert gab mir eine „Handvoll“ in meine Hände. Ich leerte meine Hände auf einen Tisch. Es waren mehrere graue Steine, größere Schottersteine,

und kleinere Teile, wie kleine Scheiben. Aber einen Stein nahm ich heraus. Es war ein rosaroter Stein. Er sah aus wie ein Rosenquarz.

Ich drehte ihn und staunte: Der Länge nach hatte er quer rüber dunklere Streifen in einem intensiven rosa Farbton.

Er sagte, das sei „mein“ Stein. Liebe, Herz. Ein Liebesstein.

 

Er sagte, er habe noch etwas für mich und zog einen größeren Stein hervor. Er war von der Farbe her gelblich/orange und etwa so groß wie zwei Drittel

meiner Hand. Er gab ihn mir. Ich sah etwas (?) und betrachtete es ganz erstaunt und verblüfft. Er sagte „und wenn man ihn umdreht“ – und stellte ihn

von der Waagerechten in die Senkrechte – „ist da ein ...“ – ein Tiger! Ein wunderschöner, leibhaftiger Tiger saß da, ganz aufrecht und schaute mich an.

Ich traute meinen Augen kaum. Wie wunderschön!

 

Da ich voll in das Bild, das sich mir bot, eintauchte, nahm ich mich nach einer Weile etwas zurück und sah über dem Tiger einen Hasen und über

diesem einen Hahn. Alle leibhaftig und innerhalb des Steins! Oh, wie wunderbar! Ich konnte das kaum glauben. Mir kamen Tränen der Berührung.

Ich kramte nach einem Taschentuch und versuchte, die Tränen zurückzuhalten.

 

Da merkte ich bzw. wußte ich, es war noch jemand hier. Rechts neben mir saß ein Mann und fragte mich, ob alles in Ordnung wäre, ob ich ok wäre.

Ich sagte. „Ja.“ Ich trocknete meine Tränen, griff nach dem Stein, der zwischen uns gerutscht war, nahm ihn wie ein kostbares Juwel in meine Hände

und sagte sinngemäß: „Das ist ein besonderer Stein. Was ich da alles gesehen habe!“ Und während ich das sagte, schaute ich auf den Stein und

sah darin einen Elefanten durch eine sonnige, grüne Landschaft wandern. „Und ich habe gerade schon wieder was gesehen“ sagte ich.

Ganz gerührt sprang ich auf und umarmte Albert, der vor mir stand.

 

Dabei sah dieser matte, gelb-orange Stein ganz unscheinbar aus! Verwundert betrachtete ich ihn.

 

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Erfahrungen

 

Ich war in einer Art Schulung/Kurs/Ausbildung. Die (vermutlich) Leiterin kam. Ich sagte ihr, wie begeistert ich war über meine Erfahrungen (aus dem vorhergehenden Traum) und dachte mir, das hat sich gelohnt. Sie sagte, ich solle mal abwarten, bis wir erst zu den psychisch Kranken kämen und dort

Erfahrungen machen. Dies ist der nächste Schulungsabschnitt.

 

Ich war überrascht. Psychisch Kranke?

Das scheint ein toller Kurs zu sein! Voller Überraschungen. Ich entschuldigte mich bei ihr, daß ich ihr nichts zu trinken anbot, sah dann aber, daß alles

da war an Getränken. Ich sagte, sie möge sich bedienen – oder wenn sie etwas anderes wolle …

 

19.08.2012


Kein Mund

 

War in einem größeren Gebäude. Suchte etwas/jemanden? Stieg in einen Aufzug. Andere mit mir. Ich glaube, ich hatte gar nicht gedrückt.

Der Aufzug hielt, ich stieg aus. War nicht sicher, ob ich hier richtig war. Wir waren im 2. Stock, welcher ganz oben ist. Ging in verschiedene Zimmer,

in einem fand gerade eine Besprechung statt. Hier war ich falsch, ich ging zurück.

 

Vielleicht sollte ich 1 Stockwerk tiefer schauen. Wollte mit dem Aufzug runterfahren, als mir 2 Frauen auf dem langen Flur entgegenkamen.

Hatte ich sie gesucht? Sie mich anscheinend schon. Sie wollten, daß ich mitkomme. Wir gingen den Gang entlang.

 

Sie hatten selbst gemalte Bilder auf dem Tisch und versuchten gerade ein Bild zu bearbeiten. Auf dem Bild war Jesus zu sehen. Sie versuchten,

ihm einen passenden Mund zu malen. Mehrere Versuche. Er sah aus wie ein aufgepumpter riesiger Reifen. Schließlich wurde er mit weiß übermalt

(ausgelöscht).

 

Ich fragte sie, was sie sonst noch für Bilder hätten. Sie zeigten mir ein Bild, auf dem sie sich selbst gemalt hatten. Es waren zwei Personen drauf,

nebeneinander, jeweils umrahmt. Es waren 2 Bilder in einem Bild sozusagen.

 

Mir fiel auf, daß sie Jesus Christus als Person darstellten. Ich würde ihn als Licht malen. Nicht personifiziert. Habe ich ihnen das gesagt? Oder nur gedacht?

 

08.08.2007


Die Leiter

 

Bin die Leiter hochgestiegen. War schnell, zielstrebig oben.

Dort angekommen bemerkte ich sofort, wie unsicher die Leiter war. Sie lehnte ganz locker an, bewegte sich. Wo sie anlehnte war wie eine Ebene,

eine Fläche, ähnlich einem weißen Zelt, einem Baldachin. Alles weiß. Da wo die Leiter anlehnte, war offen. Jemand war da oben. Ich wollte/sollte

raufgehen auf diese Fläche, aber alles war so unsicher. Ich hatte Angst, daß dieses Gebilde – das nicht stabil war, sondern eher den Eindruck

von Stoff, von Seide, von Papier erweckte, beweglich … - mich nicht trägt.

 

Ich war voller Angst, daß, wenn ich auch nur einen Fuß draufsetze, es nachgibt und ich abstürze. Wenn ich nicht vorher schon samt der Leiter umfalle!

Ich sagte: „Ich kann nicht! Wie soll das gehen?“ Voller Angst und verzweifelt suchte ich nach einer Lösung. Zurückzugehen, abzusteigen kam mir nicht

in den Sinn.

 

Plötzlich war das Ende der Leiter ein Stück unter der Ebene. Den Rand konnte ich noch greifen. Wie soll ich da raufkommen? Mich hochziehen?

Das schien alles so gefährlich, unsicher. „Ich kann nicht!“

 

Bin ich doch raufgekommen? Hat mich jemand hochgezogen? Ich weiß es nicht mehr!

Ich glaube, dann ist das Gebilde zusammengekracht.

 

Mich gab es immer noch.

Ich war wieder auf „festem“ Boden. Jemand - ein junger Mensch, ein Jugendlicher? – umarmte mich freudig oder lachend. Ich sah, daß er etwas in den

Händen hatte – einen großen Karton. Dann umarmte mich ein Mann, etwa 40 – 50 Jahre, lachte ebenfalls und zeigte mir auch einen Karton. Dieser war eingedrückt. Da verstand ich: Das war mein Schutz, damit ich nicht zu hart aufschlug. Mir ist nichts passiert.

 

Verwirrt wachte ich auf. Was sollte/wollte ich dort oben machen? Wer waren die Leute, die unten standen (3 oder 4 Leute)?

War das eine Prüfung? Eine Lektion? Chance vertan?

 

Thema Loslassen, Vertrauen, Springen, Neues wagen, auch wenn ich nicht weiß, was passieren wird.

Statt Angst, Kontrolle, Rückzug, Misstrauen, Festhalten, Stagnation.

 

"Du kannst nicht tiefer fallen als in Gottes Hand" heißt es.

 

07.06.2012


Hilferuf

 

Ich holte die Feuerwehr zu einer Frau (meine Mutter?) in einem Haus. Ich war immer draußen, nicht im Haus. Als ich die Feuerwehr zum 3. Mal rief,

rechtfertigte ich mich: „Ich hatte das Gefühl, sie braucht Hilfe.“ Der Gedanke an die Kosten kam auf. Ich ließ ihn aber gleich wieder fallen, denn mein

Gefühl rechtfertigte den Einsatz, die Notwendigkeit.

 

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Licht und Wärme in kalte Gemäuer

 

Ich selbst war in kalten, feuchten Gemäuern. An den Wänden Salpeterausblühungen. Der Raum braucht Wärme und Licht – wußte ich.

Ich öffnete die Türen, besser gesagt, Tore, ja, eine ganze Wand. Es wurde heller und ich sah das ganze Ausmaß des Zustandes.

 

Ich suchte nach Möglichkeiten, den Zustand zu verbessern und sah, jetzt, da die Wand weg war, im Nebenraum ein Heizgerät. Ich ging darauf zu,

da kam meine Mutter und ich fragte sie: „Darf ich das anmachen? Wir brauchen Wärme“ und deutete auf die Wände voller Ausblühungen und die lebensfeindlichen, ungemütlichen, kalten Gegebenheiten.

 

Das Heizgerät schien klein für den großen Raum und weit entfernt. Aber es schien auch leistungsstark zu sein. Und wer sagt, daß man es nicht

näher rücken kann? Wieder kam kurz der Gedanke an die Kosten auf – aber es war erforderlich, braucht dringend Veränderung, sonst unbewohnbar;

schon so lange Zeit. Ich glaube, die Antwort meiner Mutter war zustimmend.

 

Der Raum erinnerte eher an ein Kellerverlies. Kalt, dunkel, verlassen, lange, lange Zeit unbenutzt, unbewohnbar, isoliert, verschlossen, ausgegrenzt.

 

„Da soll ich mich aufhalten?“ Das geht nur durch Veränderung. Viel Licht, Wärme, Liebe, lichtdurchflutet, offen, frei zugänglich, betrachtend, sehend –

und zwar alles, da nun alles beleuchtet ist.

 

Auch ein eventuell in Erwägung gezogener Abriss oder Neubau erfordert ein vorher genaues Hinschauen und Erkennen der Gegebenheiten, um klare Entscheidungen treffen zu können. Ob es sich lohnt, ob es sinnvoll ist, die alten Strukturen/Gemäuer aufrechtzuerhalten und die ganze Mühe auf sich

zu nehmen, das Alte zu reinigen, zu flicken, trockenzulegen, mit neuem Glanz zu versehen – und dabei aber die Tragfähigkeit, das Fundament – weil

schon so alt und überholt – nicht mehr Stand hält.

 

Ist es vielleicht besser, das Alte ganz abzureißen und all die Kraft und Liebe in NEUES zu investieren? Wer weiß?

Hinschauen – genau hinschauen und erkennen. Der Anfang ist gemacht!

Traumende

 

In der Traumdeutung steht ein Haus für den Körper des Menschen, für den inneren oder äußeren Zustand. Der Keller symbolisiert das Fundament.

 

20.07.2011


Unterschiede und Möglichkeiten

 

Ich lag auf einem großen weißen Bett. Links neben mir lag noch eine Person. Ich beobachtete sie. Sie hatte eine große Flasche (Cola?) in der Hand.

Sie setzte sie ganz schnell an den Mund. Der Inhalt spritzte heraus. Sie stellte die Flasche abrupt ab und wieder sprühte die Flüssigkeit nach oben.

Das Spiel wiederholte sich.

 

Dann nahm sie die Flasche und schüttete absichtlich was vor sich aus. Die Flüssigkeit bahnte sich ihren Weg durch eine halb offene Tür. Die Person

schien verwirrt zu sein und zu provozieren.

 

Bei der Tür stand eine Frau, die das Ganze verfolgte. Sie kam zu uns, besser gesagt, zu der Person neben mir und begrüßte sie. Sie schien ihr helfen

zu wollen. Zu mir kam sie nicht. Sah sie mich nicht? Warum ignorierte sie mich?

 

Ich hatte auch eine Flasche (Cola?) in der Hand, aber eine kleine. Auch ich setzt sie nun an meinen Mund, wesentlich langsamer und achtsamer und

verschüttete etwas auf meiner Kleidung, was ich gleich wegwischte. Ich stellte fest: Jetzt ist mir doch glatt das Gleiche passiert. Aber nur ein bisschen.

 

Auf jeden Fall dachte ich mir, das ist ein schöner Platz. Hier könnten wir doch 3 Tage bleiben. Aber ich hatte das Gefühl, daß die Person neben mir

diese Schönheit gar nicht sah und weiter wollte.

 

Die Botschaft: Schau auf dich. Lass dich nicht durch andere verleiten. Kümmere dich um dich selbst. Lasse die anderen in Ruhe. Sie machen ihre

eigenen Erfahrungen. Treffe du deine eigenen Entscheidungen.

 

19.08.2011


Der bengalische Tiger

 

Ein großer Vogel mit seitlichen Streifen und dreieckigen Augen sah mich an, flog ein paar Meter weg, sah mich wieder an und flog dann davon.

 

Menschen, Aufruhr, Unruhe. Sie versuchten zu flüchten. Ich sah mich fragend um. Wieso? Wovor?

 

Dann sah ich ihn: Den Tiger. Ein bengalischer Tiger.

Er sah eigentlich ganz friedlich aus. Aber ich ließ mich von der Angst der Anderen anstecken. Er war so nah, eine Flucht unmöglich.

 

Zwar voller Angst, aber auf das Gute hoffend und vertrauend, blieb ich wie angewurzelt stehen, schloss die Augen und betete: „Göttliches Licht,

Göttliches Licht, Göttliches Licht …“ Ich verband mich mit den göttlichen Mächten. Vielleicht würde ich dann unsichtbar für den Tiger …?

 

Ich spürte ihn ganz nah. Er war bei meinen Füßen. Alles vibrierte. – Und – nichts geschah. Ich öffnete die Augen, der Tiger war einfach weitergegangen.

Ich sah viele andere Tiere. Die eigentlich hätten Angst haben müssen, aber scheinbar, besser gesagt, ganz offensichtlich, hatten sie keine.

 

Später berichtete ich ganz aufgeregt und voller Freude anderen Menschen (kleinen Grüppchen), daß ein bengalischer Tiger bei meinen Füßen war,

ich mich ganz fest verband mit dem Göttlichen, und der Tiger ganz friedlich war. Ich sagte ihnen außerdem, daß sie es sehen würden, es werde darüber

berichtet, jemand habe das sicher aufgenommen. Denn sie schauten ungläubig, mit „offenem Mund“, und sagten nichts.

Traumende.

 

Gedanken dazu:

 

Ich frage mich, ob ich da nicht in einer höheren Dimension mich befand. Die ängstliche Masse (Menschen) scheint dagegen zu sprechen.

Sie sind geflüchtet. Davonrennen ist kein Ausweg. Dazu ist es zu spät – oder das Neue zu nah.

Ich stellte mich der Angst im Vertrauen auf Gott und fand eine friedliche Welt vor – in der es keine Angst mehr gab.

 

Diese beiden Welten - Angst und Schrecken   o d e r   Liebe und Frieden sind nicht voneinander getrennt, befinden sich nicht an unterschiedlichen Orten.

Im Grunde ist es gar kein Ort. Es handelt sich um unterschiedliche Frequenzen. Das Schwingungs-Spektrum ist anders. Der Bewusstseinszustand verändert.

 

Und der große Vogel, der mich intensiv anblickte, spricht Bände ... Noch dazu mit DREIECKIGEN Augen !

Ebenso der Bengalische Tiger - der Königstiger.

 

25.05.2014


Höhenfahrt

 

Ich sagte zu ihm (Mann), er soll sich festhalten. Und dann ging es auch schon los.

Ich klammerte mich an diesem „Etwas“ fest, während es immer höher ging. Hatte Angst, nicht nur um mich.

"Bist du schwindelfrei?"

 

Mochte nicht daran denken, daß es schwanken oder umfallen könnte und verhielt mich ganz ruhig. Immer höher ging es.

Ich drehte mich um. „Festhalten!“ Mußte mich um mich selber kümmern. Jeder muß sich um sich selber kümmern.

Ich verhielt mich ganz ruhig, während ich mich festklammerte.

 

Und es ging wieder runter.

Es ist nichts passiert.

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Ausmisten - Loslassen

 

Hatte viel auf dem Tisch liegen. Viel Papier. Prospekte. Magazine? Fotokalender? War am/mußte aussortieren.

Ich konnte es nicht einfach wegschmeißen. Mußte es ansehen. Kalender? Viele Bilder. Ich blätterte nicht einzeln, sondern ließ mit dem Daumen

die Blätter/Seiten fallen: Farbenfrohe Kirchtürme, Kirchen wechselten sich ab mit landkartenmäßigen Ausschnitten von Landesteilen, Küsten, Städte.

Ich dachte noch, hier kann ich nachschauen, wo dieses oder jenes liegt. Waren detaillierte Ausschnitte zum Teil.

 

Manches (wenig) legte ich auf den (kleinen) "Brauch-ich-nicht-mehr-Stapel". Ich kam nur schleppend voran. Dann wurde ich abgelenkt.

 

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Weitermachen

 

Es sind nicht viele übrig geblieben, die weitermachen. Warum haben die anderen aufgehört? Warum mache ich weiter? Was will/werde ich lernen?

 

Bin etwas verwundert, weiß nicht so recht, warum und was, aber ich werde wohl weitermachen.

 

Wo ist mein Platz? Wo sind die anderen? Welche anderen?

 

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Der Ast ist ab

 

Ein langer, blühender Ast mit weißen Blüten war abgeschnitten (schräg abgeschnitten, von Vati?). Der Grund war, weil 200 Fliegen darauf saßen.

 

Ich hatte ihn in der Hand. Drückte ihn an die Schnittstelle. Ich fand es sooo schade um ihn. Aber es half nichts, er war ab.

Ich hielt ihn hoch, der Schwarm Fliegen flog davon. Und dafür diesen wunderschönen Ast abschneiden!?!

 

Und jetzt?

 

11.10.2008


Befreiung des Edelsteins

 

Die poröse Umhüllung fiel (leicht) ab.

Darunter war ein reiner, funkelnder, grüner Edelstein. Ein Smaragd.

Und ich dachte, es sei furchtbar schwierig.

 

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Tote Äste - Ansichtssache

 

Ein dicker Baumstamm - er ist umschlungen von toten bzw. faulen Ästen.

Ich befreie ihn davon, z.T. mit Hilfe einer Tritt-Leiter. Die Leiter sinkt in den Boden ein. Ich steige herunter, setze sie neu an und steige wieder rauf.

Mehrmals.

 

Habe ein rundes Häuschen/eine Hütte gesehen, auf dessen Dach jeder Fleck mit Ansichtskarten – bunt und beschrieben – bedeckt war. Habe von oben

runter gesehen direkt auf die Karten. Versuchte was Genaueres zu sehen oder zu lesen.

 

09.10.2008


Funktionieren

 

Ich habe gearbeitet. Habe Papier geholt und Pauspapier, um auf der Schreibmaschine die Kündigung zu schreiben.

 

„Hiermit kündige ich unser Arbeitsverhältnis mit sofortiger Wirkung.“ (keine Anschrift)

 

Aber trotzdem habe ich noch gearbeitet. Das noch und dies noch.

Habe selbst erkannt, daß ich trotz Kündigung immer noch arbeite.

Nochmals Papier geholt für die Kündigung.

 

Und weitergearbeitet.

 

 

Neuer Traum:

 

Eine Maschine – Bügeleisen (?) – hat unter „Volldampf“ gestanden. Konnte nicht mehr abgestellt werden. Mußte mit Gewalt außer Gefecht

gesetzt werden. Strom weg, Sicherung raus? Und wieder repariert/aufgebaut. Funktioniert jetzt wieder.

 

Und noch eine Maschine (eine größere). Ebenso „überdreht“.

Mußte mit Gewalt gestoppt werden.

 

Das hat sich wohl in meinem Elternhaus abgespielt. Mutter war auch da.

 

 

Manchmal bekommt man gleich mehrere Träume hintereinander, um etwas bewusst zu machen.

 

Statt sich ständig zu „kümmern“ um alles und jeden, sich zuviel aufzuhalsen, zu wenig Raum für sich selbst, Zweifel-und-Sorgenmacher-Programm,

eigene Bedürfnisse ignorieren, das Wohl anderer an 1. Stelle setzen, funktionieren:

 

LOSLASSEN und VERTRAUEN, SELBSTLIEBE, SELBSTACHTUNG, RUHE, STILLE

 

Das war eine deutliche Aufforderung und Warnung.

 

14.08.2007


Regenwürmer

 

Ich stocherte in der Erde (einer Pflanze?), in der eine Vielzahl an Regenwürmern sich tummelte.

 

Da war eine andere Topfpflanze, deren Erde ganz fest war. Mir war klar, dass die Regenwürmer die Erde auflockern,

und so beförderte ich mit dem Stäbchen einige Würmer auf die feste Erde.

 

Der Regenwurm steht für: Erneuerung, Regeneration, Selbstheilung, Heilung der Erde, Transformation, Lockerung

 

19.08.2011


Sand

 

Eine Wand, eine Tür (in der Größe einer Tresortür) direkt auf der Wand. Ich stecke den Schlüssel ins Schoß. Er ist schon der Richtige, aber er passt nicht

richtig rein. Irgendwas stört, blockiert. Ich probiere es mehrmals. Er lässt sich nicht ganz reinstecken und deshalb auch nicht richtig bewegen.

 

Ich mache die Tür auf und sehe, daß Sand drin ist. So als wäre das Schloss schon lange nicht mehr benutzt worden und als hätte die Witterung über

lange Zeit Sand dort abgelagert. Ich kratze den Sand heraus. Habe Mühe, es fällt immer wieder welcher nach. Ich stecke den Schlüssel wieder rein.

Geht schon besser, aber immer noch stört etwas. Ich mache die Tür nochmal auf, entferne noch mehr Sand. Aber wenn ich die Tür wieder zumache,

ist wieder was Störendes vorhanden.

 

Nur wenn ich die Tür öffne, komme ich an den Sand und kann ihn entfernen.

Wenn die Tür offen bleibt, kann sich nichts dahinter ansammeln.

Offenes Herz. Keine Tür und kein Schlüssel notwendig.

 

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Gleicher Ort, andere Seite.

Ich versuche etwas Wertvolles in Sicherheit zu bringen (in einem Kästchen, einem Safe?). Es ist nun in dem Ding. Ich schließe es ab.

Aber wo tu ich nun das „Kästchen“ hin? Finde keine sichere Stelle, habe immer Angst, daß es gestohlen werden kann.

Kann es niemandem anvertrauen.

 

Was ist so wertvoll? Und kann mir genommen werden?

 

02.08.2002


Ich brauche meine SCHUHE

 

Die Arbeit auf dem Balkon war voll im Gange. Ganz ohne mich. Wußte nicht, wer wo was macht. Wollte sehen, wie weit sie sind, aber ich habe keine Schuhe an. Wo wurden die hingeräumt? Gehe in Socken raus. (Liegt da Teppichboden?) Sie waren gerade mit der Decke beschäftigt. Etwas wurde durch angebrachte Schlaufen gezogen. Der Balkon fühlte sich geschlossen, verhüllt an. Ging wieder rein. Brauche erst Schuhe.

 

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Lose Erde  -  Ich brauch doch  m e i n e  Schuhe!

 

Brauche meine Schuhe. Ah, da sind ja welche, die ich schon lange nicht mehr gesehen habe. Die kann ich ja (erst mal) anziehen. Bin draußen. Sitze mit

ein paar Leuten zusammen. Da fällt mir die Schönheit der Landschaft auf. Rechts hinter uns ist eine kurze, nicht hohe Felsenreihe auf dem Bergkamm. Senkrechten Felssplittern gleichend. Direkt hinter uns, sozusagen im Rücken ist eine Reihe von Zeichnungen mit ein paar Köpfen. Ich sage zu jemandem,

wie schön es hier ist und weise auf die Köpfe hin. Ich möchte auf den Bergkamm, das Plateau. An verschiedenen Stellen klettern Leute rauf. Es ist gar nicht

hoch, auch nicht zu steil, aber es ist lose Erde und man braucht feste Schuhe, denke ich. Also sage ich: „Ich brauch erst andere Schuhe!“

 

Ich gehe ein Stück den leichten Hang hinunter, denn dort sind großflächig Schuhe auf dem Boden. Es sind viele Schuhe. Ich nehme ein Paar.

Es sind nicht meine. Suche wohl meine Turnschuhe. Es liegt Kies (Kieselsteine) auf den Schuhen. Ein Mann kommt und will mir helfen. Ich sage zu ihm:

„Da hat jemand Kies darüber geschüttet!“ Er geht hin, nimmt etwas hoch und zieht die Plane weg. Nun stehen alle Schuhe ohne Kies vor mir,  jungfräulich.

Ich sage zu ihm: „Sie sind ein schlaues Kerlchen“ und freue mich. Er hält mir ein paar Turnschuhe hin, ich sage „zu groß“. Und suche weiter.

 

Ich brauche doch Schuhe! Ich will da rauf und wissen, was oben und dahinter ist!

 

(Brauch ich denn unbedingt Schuhe? Hätte ich nicht barfuß rauf gehen können? Warum sind Schuhe so wichtig? Wofür stehen die Schuhe?)

  

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Geringe Wertschätzung

 

Bin auf dem Dachboden meines Elternhauses und suche (nach Schuhen?). Ich entdecke in einer aufgeräumten, sauberen und angenehm hellen Ecke ein Möbelstück. Es schaut sehr interessant aus. Ich kenne es nicht. (Ich weiß nicht mehr, was es darstellt.) Ich schaue es genau an. Untersuche es. Fasse es an

und lüfte sein Geheimnis. Denn es hat noch eine zweite, versteckte Funktion. Es enthält (glaube ich) einen Korb! Schön.

Während dessen höre ich die Stimme meiner Schwägerin.

 

Ich gehe Richtung Treppe. Da höre ich die Stimme meines Bruders: „…geringe Wertschätzung in der Kindheit erfahren“. Die Tür war einen Spalt offen.

Ich bleibe im oberen Bereich der Treppe stehen, um mehr zu hören, denn ich weiß, er spricht von mir.

 

Dann höre ich ihn „shit“ sagen, denn er hat bemerkt, daß ich auf dem Dachboden bin und ihn wohl gehört habe. Ich gehe schnell wieder rauf und in das ausgebaute Zimmer und zum Fenster. Inzwischen ist er (er schaut etwas anders aus, jünger?) auch oben. Ich komme gleich wieder raus aus dem Zimmer

und sage (möglichst unbekümmert klingend): „Ach, da ist er ja“ (ich meine den Lichtschalter, er ist außerhalb) und knipse das Licht (im Zimmer) aus.

Schnell gehe ich die Treppe runter und verschwinde im kleinen Zimmer.

 

Als ich gerade durch die Tür gehe, höre ich die Stimme meines Bruders. Er fragt (klang das besorgt?), wie es mir geht. Bin schon im Zimmer, drehe mich um (während ich gerade noch überlege, ob ich die Frage „einfach nicht gehört habe“), als ich meine Mutter sehe,  wie sie auf meinen Bruder deutet, der sich

noch halb auf der Treppe befindet. Soll heißen, daß er mich etwas gefragt hat. Ich stelle mich in den Türrahmen – mein Bruder ist inzwischen unten angelangt - und sage (etwas verhalten und möglichst gelassen wirkend?): „Gut, mir geht’s gut“ und gehe ins Zimmer rein.

 

Dort liegt jemand (?) im Bett. Das Bett ist etwas von der Wand weggerückt und dahinter (Licht fällt darauf) stehen viele Schuhe. Ich sage zu der Person:

„Ich suche bloß meine Schuhe!“

 

Traumende.

19.10.2007

 

Gedanken dazu am 21.01.2012

 

Was ist denn, wenn man keine Schuhe hat?

 

Man könnte sich verletzten, sich stoßen, an Scharfkantigem schneiden, frieren, zu hart, nass, unbequem, dreckig, beschwerlich, man muß so aufpassen,

man kann gestochen werden, der Schutz fehlt, man bekommt Schwielen, Blasen, verbrennt sich, bricht sich vielleicht einen Zeh, man fühlt sich nackt,

unsicher, man zeigt sich, man ist verletzlich, ausgeliefert …   keine Kontrolle haben ...

 

Also geht es um SCHUTZ, um Sicherheit, um Kontrolle - das heißt, es geht um ANGST.

 

Schuhe geben Schutz, Sicherheit, ein Gefühl von Geborgenheit, sie erden uns, direkter Kontakt mit der Erde, auch innere Erdung, dies alles stärkt mein

Selbstbewusstsein und mein Vertrauen in meinen Lebensweg. Ich gehe sicheren Schrittes. Und kann mich schneller aus dem Staub machen ...   : )

 

Frage:

Was hat es mit dem interessanten, unbekannten Möbelstück auf sich, das in einer aufgeräumten, sauberen und angenehm hellen Ecke steht

und noch eine zweite Funktion hat?

 

Auf meine eigene innere Stärke besinnen und meinen wahren Platz im Leben einnehmen. Dann bin ich auch bereit, meine Entscheidungen

mit Mut, Kraft und Überzeugung zu treffen.

 

Wenn ich meine Erfahrungen mit anderen teile, und die Kraft meines neu gewonnenen Selbstvertrauens nach außen hin ausstrahle, helfe ich

auch anderen, ihr Selbstvertrauen weiterzuentwickeln und mache nicht nur mir selbst, sondern auch anderen Menschen ein großes Geschenk.


Ein kompaktes kleines Paket

 

Jemand reichte mir ein Kleinkind. Und man bemerkte, daß es in meiner Gegenwart ganz ruhig wurde, und ich gut mit dem Kind umgehen konnte.

So entschloss man sich, bzw. dachte darüber nach, mir weitere Kinder anzuvertrauen. –

 

Ich hielt ein Kind im Arm. Ich trug ihn. Es war ein Junge. Ich fragte nach seinem Namen. Er nannte ihn (vergessen). Er klang ausländisch.

Ich fragte nach seinem Alter: 15! Ich dachte mir schon, daß er älter sei (aufgrund seiner Intelligenz? Entwicklung? Seelisch?).

 

Er war wie ein kompaktes kleines „Paket“ auf meinen Armen. So klein war er. Er hatte verkümmerte Beine – oder hatte er überhaupt welche?

Jedenfalls war er nicht in der Lage, sich selbst weiterzubewegen oder für sich zu sorgen. So drückte ich ihn an mich, während ich forschen Schrittes

die Welt mit ihm erkundete. Kurz machte ich mir Gedanken, daß man uns vielleicht vermissen könnte – egal, wir wollten was sehen, erleben.

 

Auch eine gefährliche Passage über eine Wasserfläche meisterten wir problemlos. Ich war praktisch sein Körper – und damit Handlungs-Ersatz.

Es war keine Last für mich. Es war völlig natürlich.

 

14.03.2011


Soldaten

 

Ich bin hoch oben, vielleicht auf einem Turm.  Die Turmmauer ist nicht sehr hoch. Ein zusammengefaltetes Tuch liegt auf dem Boden. Ich will etwas (?) einwickeln, dazu brauche ich was. Das Tuch! Ich schüttle das Tuch aus. Das Tuch ist plötzlich aus Plastik. (Oder ein Wachstuch.) Ich schüttle es.

Der Wind weht. Auf dem Tuch ist Sand. Ich wische ihn weg. Ich wische über das ganze Tuch und entferne allen Sand. Ich lege das Tuch zusammen.

Will es genau auf der alten Falte zusammenlegen. Das ist schwierig, weil plötzlich eine heftige Windböe kommt.

 

Neben mir sind eine Frau und ein Mann, ebenfalls mit etwas beschäftigt. Ich sage zu ihnen: „Das ist gar nicht so einfach. Der Wind ist so mächtig,

ein Windstoß und man fliegt runter …“ (oder so ähnlich). Sie stimmen mir zu und gehen auf ein Gespräch ein. Ich denke mir dabei, wie einfach es doch

ist, mit den Leuten zu reden und freue mich darüber. Ich wurschtle weiter.

 

Da kommen plötzlich Soldaten mit Maschinenpistolen stetigen Schrittes auf uns zu (es sind noch mehr Leute auf der großen Plattform, alle an der

Mauer entlang.) Einer kommt – mit unbeweglicher Miene – direkt auf mich zu. Ich erschrecke, habe Angst, alles geht so schnell. Aber er geht vorbei.

Ich drehe mich um, wundere mich. Was wird geschehen?

 

Alle – die Soldaten und alle anderen Leute – gehen auf die Knie, senken die Köpfe, ganz andächtig. Ich bin unsicher, weiß nicht, wie ich reagieren soll,

will mich eigentlich nicht hinknien, sehe keine Veranlassung dazu, weiß nicht, warum ich das tun sollte, entschließe mich aber dann doch mitzumachen.

Wer weiß, was sonst geschehen wird. Bin die Einzige.

 

Nach einer kurzen Gedenkzeit stehen die Soldaten auf und verschwinden. Alles geschieht ohne Worte. Komisch. –

 

Plötzlich bekomme ich Angst um meine Tasche. Ich sehe sie nicht gleich und bin fast in Panik vor Angst, daß sie gestohlen worden sein könnte.

Aber sie ist da. Gott sei Dank!

 

Zum Einwickeln habe ich jetzt was, aber nun mache ich mir Sorgen, wie ich hier wegkomme. Womit? Wir müssen doch jetzt gehen.

Dann sehe ich zu meiner Linken, daß die gar nicht in Eile sind – im Gegenteil. Die eine hat so viele Sachen da liegen – und ich mache mir Gedanken.

Wie soll die denn das alles wegschaffen/mitnehmen können? Sie jedoch ist völlig relaxt. Und die andere daneben erst! Ich denke, ich sehe nicht richtig!

Da sind dicke, brennende Kerzen aufgestellt, viele Statuen und Figuren und viele kleine Dinge. Alles Sachen, die ihr Freude machen.

Sie sind wie zu eine Art Altar aufgereiht – und sie genießt es sichtlich. Sie hat die Ruhe weg. Keine Sorgen, keine Hektik sind zu spüren! –

Und ich habe schon wieder Angst, daß meine Tasche weggekommen ist!!!

Traumende.

 

Sorgen, Angst, Kontrolle, übertriebene Vorsicht – das sind meine Blockaden!

Während andere den Augenblick genießen!

 

Ermahnung durch die Soldaten:

Innehalten, im Jetzt sein, Stille, kein Kampf, Waffen weg (Sorgen, Angst …),

Demut (niederknien), sich ergeben

 

Wenn Kontakt erwünscht: mit den Leuten reden!

So einfach ist das!

 

Januar 2009


Und wenn es das Leben kostet

 

Ich saß auf einer Bank. Ein Mann – ein Schwarzer – kam bedrohlich auf mich zu. Ich wußte, er will meine Tasche. Ich griff nach ihr und hielt die Henkel

mit beiden Händen fest. Selbst als ich das Messer sah, hielt ich voll dagegen. Um keinen Preis wollte ich hergeben, was mir gehört. Es waren auch noch

andere Schwarze da.

 

In der rechten Hand hielt ich ganz verkrampft etwas ganz Wertvolles fest. Es war in weißes Papier(taschentuch) eingewickelt: Schmuck, Gold.

Es kam mir der Gedanke, ich könnte es schlucken. Irgendwann kommt es wieder raus … Ich steckte es schnell in den Mund.  ----

 

Ich entkam. War auf der Flucht. Ging in ein Haus. Jemand kam mir entgegen. Wußte nicht mehr, wem ich trauen konnte.

Ich sah einen Schrank. Dort wollte ich mich verstecken. Zwischen Kleidung und Schuhe. War voller Angst. Aber was machte das für einen Sinn?

Davonlaufen. Wie lange? Und dann?

 

Traumende.

 

Ich hielt so fest an meinem Zeug, daß ich lieber mein Leben riskierte, als loszulassen!

 

19.01.2009


Starlight

 

Ich saß auf einem Pferd. Nur wenn ich darüber nachdachte, hatte ich Angst. Ich stellte mir vor, wie es ohne Sattel wäre.

Ich würde womöglich zum Kopf hin runterrutschen.

 

Es lief schneller, ich lehnte mich etwas zurück (ich glaube, ich hatte keine Zügel) und sagte ihm, es soll langsamer laufen.

Ich passte meinen Körper an, je nachdem, was ich wollte.

 

Plötzlich war da eine sehr tiefe Beziehung. Augen. Zunge. Ich streichelte die Zunge, fand es erregend. Ich liebkoste es,

küsste es auf die Stirn. Eine gegenseitige Liebesbekundung, die sehr tief ging.

 

Dann galoppierten wir davon.

 

Später saß ich nicht mehr auf dem Pferd und sah es davongaloppieren. Es freute sich, tobte sich aus.

Da waren noch andere, eine ganze Herde. Sie waren glücklich, hatte ich den Eindruck.

 

Als ich nicht mehr auf dem Pferd saß, beobachtete das eine Frau. Etwas schien ihr nicht zu passen. Sie schaute böse drein.

Etwas Kleines (ein Fohlen?) war wohl krank – ich sagte, sie soll es mir zeigen.

 

Konnte ich dem Kleinen helfen? Habe ich es geheilt? Meinem Gefühl nach ja.

Das spielte sich zum Teil hinter dem Haus ab. Die Herde war oben auf der Hangwiese, rechts neben der Kapelle.

 

Im Nachhinein kam spontan der Name „Starlight“.

 

13.08.2008


Gestürzt

 

Eine Joggerin mit Kinderwagen stürzte, der Kinderwagen brach. Eine ältere Frau – ebenfalls mit Kinderwagen – kam ihr entgegen und sagte

verurteilend: „Sind Sie verrückt?“

 

Daraufhin blieb ich stehen … Sah Schmerz und Leid.

 

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Fremde Gefühle

 

Ich hatte ein Gespräch mit einer Frau (per Telefon?)

Sagte ich ihr, daß es mir schlecht geht? Ich glaube ja. Ich war niedergeschlagen und traurig.

Sie wiederholte: „Es ging Ihnen also schlecht dabei. Sie sind deprimiert."

Sie bezog sich auf eine Situation, ein Ereignis, welches ich mit angesehen, miterlebt hatte. [siehe oben: "Gestürzt"]

 

Ich sagte: „Na ja – schlecht?“ – und stellte das in Frage. „Ich wollte oder möchte, daß es ihr gut geht!“

Sie wiederholte: “Ahh – Sie wollten, daß es   i h r   gut geht. Es geht gar nicht um Sie.“

 

Da wurde mir klar, daß das gar nicht meine eigenen Gefühle sind, nicht mein Leid. Es war Mitgefühl, Empathie. Ich spüre die Gefühle

und das Leid anderer, als wären sie meine. Ich nehme so viel auf, lasse so viel an mich ran, was gar nicht zu mir gehört.

Traumende

 

Ein deutlicher Hinweis, darauf zu achten. Durchlässig werden für fremde Energien. Und ganz bei mir bleiben. Nicht reingehen in deren Geschichte.

Nichts übernehmen, nichts abnehmen. Jeder hat seinen eigenen Lernprozess. Eine wichtige Erinnerung! Dankeschön!

 

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Ein anschließender, weiterer Traum:

 

 

3 Personen / 3 Situationen

 

Sie brauchen diese „Abenteuer“, Erfahrungen, Lektionen.

Sie haben sich dafür entschieden. Stecken gerade in diesem

Prozess (mehr oder weniger bewusst oder unbewusst).

 

-->  Sie nicht ihrer Prozesse „berauben“ durch „gut gemeinte“ Hilfe.

        Es ist ihre Angelegenheit!

 

16.07.2017

 

 

 

 

 

 

 

Ich erkenne:

Sie gehen gerade durch ihren Lernprozess.

Das ist alles.

Es gibt nichts zu tun für mich.



Das Zeug anderer

 

Ich kehrte einen Weg, oder ein Gelände. Ich hatte nicht die größte Lust dazu, aber ich tat es. Je weiter ich kam, umso mehr Zeug lag da rum.

Auch Flaschen und Sachen, die man nicht so leicht wegräumen kann. Es kamen auch immer mehr Leute und je mehr kamen, umso mehr Zeug lag rum.

Die Leute kümmerten sich nicht darum.

 

Ich versuchte noch mein Bestes, Ordnung zu schaffen, sah aber irgendwann ein, daß es keinen Sinn macht. Sie nahmen keine Rücksicht darauf.

Ja, ich fühlte mich sogar, als wäre ich ihnen im Weg.

 

Die Botschaft für mich: Kümmere dich nur um deinen eigenen Weg. Halte deinen Weg sauber. Du bist nicht zuständig für den Weg anderer.

Den Müll anderer wegzuräumen ist völlig absurd, zwecklos, destruktiv für alle Beteiligten, zeit- und energieraubend für mich und auch nicht gewollt.

 

19.08.2011


Die Spende

 

Ich habe Geld (ein paar Münzen) gespendet. Es waren 2 Einwurfmöglichkeiten da: 1 mal für die Verwaltung und 1 mal für das Projekt selbst.

Der Verwaltung wollte ich nichts geben. Das Geld sollte direkt in das Projekt (?) fließen.

 

Ein paar Frauen schauten mir zu. Ich fühlte mich beobachtet. Meinetwegen. Sollen sie ruhig.

 

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Der wahre Platz

 

Ich redete mit Jemandem (war das U. N.?) und einige machten sich dann auf den Weg zur Versammlung (?). Ich auch. Wir gingen die Treppe hoch.

Einige sind schon vorausgegangen. Jemand sagte, wir hätten ja Platzkarten. Das beruhigte mich, ich hatte also auf alle Fälle meinen Platz.

 

Oben angekommen ging ich in den Raum. Es standen vielleicht 10 – 15 Stühle im Raum. Vorne in der 1. Reihe ca. 5, die leicht halbkreisförmig und

locker aufgestellt und fast alle besetzt waren. Dahinter war ein größerer Abstand, anschließend standen die anderen Stühle eher ungeordnet rum.

Einige waren besetzt.

 

Ich kramte nun in meiner Tasche und suchte die Platzkarte. Es mußte die „30‘“ sein, erinnerte ich mich. Ich suchte krampfhaft nach der Karte,

fand aber nur mehrere andere Zettel, während ich in der Tasche wühlte. Ich ging die Zettel einzeln durch, sortierte sie aus, aber keine Platzkarte

war zu finden. Es mußte die „30“ sein. Während ich noch suchte, kamen andere und setzten sich einfach irgendwo hin. Die schauten gar nicht,

welcher und ob das der richtige Platz sei. Mir fiel auch keine Nummerierung an den Stühlen auf.

 

Ich schaute mich nochmal um. Nun war in der 1. Reihe eine Lücke. Ein Stuhl wurde wohl entfernt. Und so beschloss ich, einen freien Stuhl von hinten

einfach nach vorne zu stellen. Ich legte schon mal meine Tasche vorne ab und was ich sonst noch dabei hatte, ich glaube eine Jacke und eine Kerze.

Als ich die Kerze auf dem Boden abstellte, ging die Flamme aus. Mir fiel auf, daß die Flamme vor dem Platz daneben auch erloschen war. Ok. Das ist ok.

Ich holte den Stuhl und hatte nun endlich meinen Platz – in der 1. Reihe.

Traumende.

 

Gib die Suche auf. Nimm deinen Platz einfach ein. Nimm deinen Platz einfach in Anspruch.

Beschäftige dich mit dem Wesentlichen, nicht mit Kleinkram, mit Nebensächlichkeiten und Unwichtigem.

 

Leg deine Sachen ab. Sie behindern dich nur.

Was mich auf dem Boden hält, die Schwere/Dichte der Materie ist Vergangenheit.

Die Flamme auf dem Boden ist erloschen. Und so soll es sein.

Ich brauche keine Utensilien mehr (Kerze), um mein Licht leuchten zu lassen.

Keine falsche, bescheidene Rücksichtnahme mehr auf andere.

Mein Platz ist frei für mich!

Ich brauche keine Platzkarte, keine Reservierung.

Mein wahrer Platz war und ist schon immer und es steht mir frei, diesen „zu jeder Zeit“ wieder einzunehmen. Ja, in Wirklichkeit war ich nie fort.

Nur im Traum war ich auf Reisen. Auf einer Zeitreise. Nun bin ich aufgewacht. Ich bin auf meinem Platz. ICH BIN.

 

19.06.2013


 

Traum 06.06.2008

 

„Wer Angst hat, wählt Begrenzung als Sicherheit.“

 

Angst wovor?

Wo begrenze ich mich?


Blind für das Offensichtliche

 

Ein Mann und eine Frau wollen morgen heiraten. Dieser Mann und ich haben Sex. Ich wundere mich. Er scheint sich nichts dabei zu denken.

Und die Frau? Ahnt sie etwas?

 

Von meiner Seite ist da keine Emotion, keinerlei Gefühl. Ich beobachte nur.

 

Die Frau müßte doch misstrauisch sein. Sie sieht uns zusammen. Etwas komisch schaut sie schon. Ich verstehe nicht, daß sie das so einfach akzeptiert.

Wir haben wieder Sex. Da kommt sie dazu. Der Mann lässt von mir ab. Ist aber noch neben mir. Sie geht zu ihm. An meinem Unterschenkel läuft eine ganze Ladung Sperma runter. Kein Zweifel – das muß sie gesehen haben. Und sie hat auch hingeschaut.

 

Ich beobachte sie genau. Sie macht einen verwirrten Eindruck. Jedoch – sie tut, als hätte sie nichts bemerkt. Und morgen wollen sie heiraten!

Ich überlege wieder, wie schon vorher einige Male, ob ich ihr raten sollte, sie solle sich das mit dem Heiraten nochmal überlegen. Ob sie denn nicht sehe,

was er da macht!

 

Es schien so, als wolle sie nichts ihr Bild, ihre Vorstellung trüben lassen. Was nicht sein darf – kann auch nicht sein. Sie will ihn auf jeden Fall heiraten.

Traumende

 

Deutung:

 

Die Leute sind blind. Selbst für das doch so Offensichtliche. Es passt nicht in ihr Bild, in ihre Vorstellung von heiler Welt und so drücken sie einfach weg,

was sie nicht sehen wollen. Oder kehren es unter den Teppich. Sie schauen einfach weg, als könnten sie es damit ungeschehen machen. Obwohl schon

etwas in ihnen nagt und frisst.

 

Dies war ein Bildnis dafür, wie stark dieser Verdrängungsmechanismus funktioniert. Selbst was direkt vor ihren Augen ist, sind sie nicht willig anzuschauen.

 

18.06.2013


Bornierte Gesellschaft

 

Ich befand mich in einem Gebäude in oberflächlicher, langweiliger Gesellschaft. Ein Mann war bei mir. Alle brachen auf. Ich auch.

 

Aber ich ging nochmal zurück (was vergessen?). Ich wollte da auch gar nicht mitgehen. Alles so stupide. Zurück oder auf dem Weg dorthin sah ich,

wie ein rasanter Autofahrer in der Kurve einen Jungen touchierte. Ich ging zu dem Jungen. Er hatte Schürfwunden an der Fußsohle. Ich hielt das

eigentlich für nicht so schlimm, aber da er ja auch gefallen war, fragte ich ihn ob er Schmerzen hat. Er sagte ja, seine Schulter. Ich fragte, ob er einen

Arzt braucht. Er sagte ja. Ich schickte mich an zu telefonieren.

 

Bin ich deshalb zurückgegangen?

Wie dem auch sei. Ich hatte das Gefühl, alles ist besser, als diese langweilige, bornierte Gesellschaft.

Traumende

 

04.08.2013


Das perfekte Chaos

 

Ich war auf meinem Balkon. Es war schön. Der Balkon auch. Plötzlich sah ich auf die Balkone der Nachbarn. Es waren keine Trennwände mehr da.

Die Balkone waren alle abgeräumt. Letzte Handgriffe wurden getan. Das muß ich auch machen, schoss es mir durch den Kopf.

 

Ich fing an, Blumen auszubuddeln, um sie dann woanders einzupflanzen. Bei manchen ging die Wurzel nicht mit raus und ich hatte nur die Blüte

in der Hand. Soll so sein.

 

Ich muß mich beeilen. „Sie“ sind schon auf dem Weg. Erde fiel auf den Boden. Eine Schubkarre war schon fast voll. Ich brauche Tüten. Suchte in der

Küche danach. Fand nur eine mit kleinen eingestanzten Löchern. Panik. Ging zurück auf den Balkon. Vor dem Balkon war eine ausgeklappte Faltwand.

Ich muß sie demontieren. Ich hakte den ersten Flügel aus. Da stand plötzlich ein Mann in der Balkontür. Sie sind da! Und hier herrscht Chaos! Hatte nicht

daran gedacht, daß sie heute kommen. Und die Nachbarn haben auch nichts gesagt. Weil wir nicht miteinander reden. Und in der Wohnung sieht’s aus!

Na ja, zu spät.

 

Ich ging durch die Balkontür. Ein ganzer Haufen Leute saß in meinem Zimmer! Er sagte, er mußte sie reinlassen, als ich ihn fragend anschaute.

Die Tür war offen. Freies Haus, jeder kann rein und raus!!! Widerstand! Ich will die Leute nicht hier drinnen haben. Sie könnten klauen (schaute mich um,

wo Wertvolles rumlag), was kaputtmachen, Dreck hinterlassen … Er nannte einen Namen. (Prof.?) Westermann oder so ähnlich. Dem werde ich was erzählen!

 

Ich sagte laut: „Ihr Studenten!“ Ich wollte sie rausschmeißen, doch stattdessen (und ich war mir dem urplötzlichen Sinneswandel bewusst) sagte ich:

„Wollt ihr was trinken?“ Ich sah, daß die meisten sowieso ein Glas und was zum Trinken vor sich hatten (sie saßen fast aufgereiht wie in der Schule).

Eine meldete sich zaghaft, hob die Hand. Ich sagte: „Nur eine?“ Da schoben sich noch ein paar Hände hoch. Was hab ich mir nur eingebrockt?!

 

Ich ging zum Küchenschrank, um was zu holen. Nach ein bisschen Wühlen fand ich 2 Packungen Saft. Eine davon war Zitronenlimo oder so ähnlich.

OK. Das hätten wir. Nun noch Gläser. Ich öffnete ein Fach. Es waren Gläser darin. Ich nahm ein paar raus. Aber sie waren alle so unterschiedlich, passten

nicht zusammen. Einige waren zu klein, andere zu groß, zu plump, defekt …

 

Ich schaute hinter andere Türen (es war eine alte Küche mit vielen, vielen Fächern, (geheimen) Türen etc.). Nichts passte zusammen. Ich fand einfach

keine paar Gläser, die ungefähr gleich groß waren. Panik. Das dauerte. Jetzt müssen die auch noch so lange warten wegen ein paar Gläser! Ein junger

Mann half mir suchen. Wir öffneten verschiedene Türen. Ich rechtfertigte mich damit, daß ich die Küche noch nicht lange habe und sie deshalb nicht so

gut kenne.

 

Ziemlich weit unten war eine etwas größere Tür, sie lag leicht schräg, schon fast liegend. Er öffnete sie, noch bevor ich es verhindern konnte.

Es lag etwas oben auf, wie als Schutz. Er nahm es ab. Ich legte es schnell wieder darüber und hielt meine Hand darauf. War das darunter die Bibel

oder heilige Schriften? Das geht ihn jedenfalls nichts an. Es waren auf jeden Fall keine Gläser. Ich machte schnell wieder zu.

Traumende.

 

Deutung:

 

Neuen Raum schaffen und wichtige Veränderungen in meinem Leben willkommen heißen. Das Ego will keine Veränderungen, es fürchtet das Neue,

hält am Wohlbekannten fest. Braucht Struktur und Ordnung. Das Spontane entzieht sich meiner Kontrolle. Das macht Angst. Kontrollverhalten aufgeben.

Der Abschied von bestimmten Dingen, Situationen in meinem Leben und manchmal auch von Menschen, ist längst fällig.

 

Nicht krampfhaft festhalten. Die Loslösung erlauben.

Es ist Zeit für Veränderung, für Neues, für neue Verhaltensweisen.

 

19.10.2007

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