Mit jeder Geburt beginnt eine neue Geschichte

Mit jeder Geburt beginnt eine neue Geschichte.

Alles zuerst ein Gedanke

Ohne Gedanken gäbe es Dich und mich nicht. Keine Welt. Keine Formen. Kein Universum.

Alles was ist, ist entstanden aus - GEDANKEN.

 

Alles, was je erschaffen wurde, ist aus einem Gedanken geboren.

Alles, was erschaffen wird, ist zuerst ein Gedanke. 

Alles Erschaffene hat seinen Ursprung im Gedanken.

 

Du und ich, jedes Lebewesen, jedes Ding, jedes Gefühl, jede Situation – ins Leben gedacht, eingewebt in den Lebensteppich, 

eingebracht in das Lebensspiel. Das Göttliche Spiel.

 

Und diese Tatsache ist es doch wert, daß man sie mal genauer unter die Lupe nimmt.

Ich habe mir also so meine GEDANKEN dazu gemacht ...


Von der Unfreiheit in die Freiheit

Gedanken in WORTE gefasst

Jeder Versuch, etwas in Worte zu fassen, begrenzt es.

Einfassung, Umrandung, Begrenzung, Unfreiheit.

Jede Beschreibung beschränkt es. ES.

 

Sich selbst zu beschreiben als Jemand (der, die dies oder jenes tut, hat, liebt, nicht mag, weiß oder eben nicht) macht eng. Engt ein.

Reduziert. Macht klein und unscheinbar.

 

Ich will mich (als Person) nicht beschreiben.

ICH bin so viel mehr, als Worte je ausdrücken können. ICH BIN.

 

Taucht ein Gedanke auf, ein Benennen, kann ich ihn zurückweisen – zur Quelle. Zu seinem Ursprung. Egal, welcher Gedanke kommt --> zurück zur Quelle.

 Was bleibt?

 

Jede Vorstellung, jede Befürchtung, jeder Gedanke, jede Meinung, jedes Urteil, jede Bewertung – all dies – ob angenehm oder unangenehm --> back to the roots!

 

Ich brauche an nichts festhalten. Nichts an mich reißen. Sonst gehe ich der Verhaftung wieder auf den Leim. Wer will denn festhalten?

 

Das Ich, das Ego – nur Gedanken, ein Gedankenkonstrukt. Dieses Gedankengeflecht ist ein Blindmacher. Es läßt mich den Grund nicht sehen.

Den Boden, den Urgrund. Die Weite. Die Stille. Die Unendlichkeit. Es läßt mich nicht erkennen. Es versteckt, verhüllt das, was IST. Was schon immer IST.

Es macht blind. Es führt in die Irre. Es verschleiert. Es ist ständig aktiv und spielt seine Rollen.

 

Keine dieser Rollen muß gespielt werden! Wenn sie als Rolle erkannt wird – bin ich frei, sie loszulassen.

Wenn Bewusstheit da ist, geschieht bereits Loslassen.

 

Jede Rolle begrenzt. Ist festgelegt. Engt ein. Jede Bezeichnung von Etwas – was es auch sei – begrenzt es zugleich.

Macht es zu etwas Bestimmten. Fällt ein Werturteil.

 

Was ist „ES“ wirklich?

Muß es beschrieben werden?

Kann ES nicht einfach sein? SEIN.

Ist es wirklich nur ein ordinäres Ding? Ein Objekt?

Jede Beschreibung macht es dazu.

 

Was ist das Wesen der Dinge, der Objekte? Das Wesentliche …

Auch wenn der Mensch Arme und Beine hat und einen Verstand – so ist er doch auch nur ein Objekt in dieser Welt – wie alles andere auch.

Eine Erscheinung, die kommt und wieder vergeht.

 

Die Welle verschwindet wieder im Ozean. Alle Wellen, die auftauchen, spielen ein Weilchen und vergehen wieder.

Dieses Spiel kann sehr aufregend sein, dramatisch, pompös, spartanisch, abenteuerlich oder langweilig, ….

 

Worte sind so geduldig … und leer.

Was sagen sie schon aus? Sie können auch verwirren. Jeder versteht darunter, was er eben darunter versteht. Ganz seiner Programmierung entsprechend. Seinem Bewusstseinsstand entsprechend.

 

Als menschliches Wesen kommt man jedoch ohne Worte (noch) nicht aus im täglichen Leben. Sie dienen der Kommunikation, der Verständigung.

Telepathische Kommunikation gibt es zwar, aber der Erdenmensch ist dafür noch nicht reif.

 

Alle Worte haben etwas gemeinsam:

Worte stehen für etwas, was seinem Wesen nach unbeschreiblich ist, was einfach IST, eingepfercht in ein kleines Wort.

 

Darum:

 

Lass die Worte fallen, weise sie zurück.

Glaube den Worten nicht. Glaube auch meinen Worten nicht.

Prüfe selbst. Besinne dich auf das „Wesentliche“.

Die Dinge sind nicht das, was sie zu sein scheinen.

Ergebe dich der Stille.

Und allem, was scheinbar darin auftauchen mag.

 

03.06.2016


Gedanken-Traumfabrik

Wissenschaftler sagen: Der Mensch denkt ca. 60.000 Gedanken am Tag.

 

Gedanken steuern unser Leben. Gedanken treiben uns an. Gedanken ermutigen uns.

Oder entmutigen uns. Gedanken sind erhebend oder das Gegenteil.

 

Gedanken sind einfach alltäglich. Sie begleiten unser ganzes Leben. Man könnte sagen: Gedanken sind unser (menschliches) Leben. Es wird kräftig produziert in der Gedankenfabrik.

 

Ob wir das mitbekommen, ob uns das bewusst ist oder nicht: Gedanken, Gedanken, Gedanken. Einer führt zum nächsten. Ein riesiges Gespinst aus Gedanken.

 

Ob gute Gedanken oder schlechte Gedanken – das sind nur unsere Bewertungen.

Denken geschieht. Ob du willst oder nicht.

 

Woher kommen die Gedanken? Wer spinnt sie zusammen?  Wer fabriziert dieses Gedankengeflecht?

 

Gedanken sind einfach. Sie kommen und gehen. Gedanken sind das, was uns am meisten beeinflusst.

Gibt es ein Leben ohne Gedanken? Ganz nackt? Ganz pur? Ganz ursprünglich? Ganz rein?

 

Was wären wir ohne Gedanken?  Wären wir dann verloren?  Könnten wir dann nichts mehr machen? Nicht kreativ sein?

Kein “normales“ Leben mehr führen?

 

Wer bin ich dann, ohne meine Gedanken?

 

Ohne zu denken, dass ich die und die Person bin, dass ich da und da herkomme, dass ich das und das gemacht habe,

das und das erlebt habe, dass das meine Eltern sind, das meine Arbeit, das meine unglückliche Zeit, das meine glückliche Zeit,

dass das hier meine Wohnung ist, mein Auto, meine Kinder …

 

Wer wäre ich ohne all diese Gedanken?

Wer bin ich?  Wer bin ich wirklich?

 

Sind es die Gedanken, die mich ausmachen?

Träume ich nur? Träume ich mir mein Leben zusammen?

Bin ich nur ein Getriebener meiner Gedanken?

Bin das wirklich ich?

 

Was, wenn ich anders gedacht hätte? Wäre ich dann ein anderer?

Was, wenn ich gar nicht gedacht hätte? Wäre ich dann nicht?

Bin ich die Summe meiner Gedanken?

 

Was ist, wenn ich die Gedanken loslasse?

Wenn ich alles Denken beiseitelasse? Geht das überhaupt?

All diese unzähligen Gedanken, diese Billionen, Trillionen – was weiß ich wie viele - Gedanken, die mich zu dem gemacht haben, der ich jetzt bin!

 

Bin ich das wirklich?

 

Meine Geschichte. Die kann interessant sein, lang sein, erlebnisreich. All die traurigen Momente, all die freudige Zeit, all die vielen Erfahrungen.

Eine lange, interessante Geschichte. Kann ich die einfach bei Seite legen, ablegen, um mich frei zu machen? Wie soll das denn gehen? Die Geschichte ist lang.

 

Ja – das geht.

 

Denn die Geschichte meines Lebens – egal wie lang sie ist, egal wie alt ich bin – diese Geschichte ist nur eine Erinnerung im jetzigen Augenblick.

Sie ist auch nur ein Gedanke. Nichts weiter. Die Erinnerung an meine Geschichte ist auch nur ein Gedanke im Jetzt. Und auch diesen Gedanken kann ich loslassen.

 

Es geht immer nur um Jetzt. Es geht immer nur um den einen Gedanken, der jetzt auftaucht.

 

Welch‘ ein Glück! Ich muss nicht meine Geschichte loslassen, sondern nur einen einzigen Gedanken. Nämlich den, den ich jetzt gerade denke.

Immer nur den jetzigen Gedanken. Ich lasse ihn einfach los. Lasse ihn aufsteigen in den Himmel, ins Universum – wie einen prall gefüllten Luftballon.

 

Und bin ganz bei mir. Ganz nah. Ganz pur.

Ich – mein Innerstes, meine Seele, der Göttliche Funke – bin EINS.

Ich lasse alles los. Bis nur noch SEIN (übrig) ist.

 

Ich bin DAS. ICH BIN.

In dem alles entsteht und alles vergeht. Die ganze Welt. Alle Geschichten.

Alles, was ist. Ist in mir.

Ich erkenne, wer ich wirklich bin.

Ich lasse meine Gedanken los, meine Geschichte, die Welt.

Ich lasse auch den Beobachter los.

 

Ich bin frei.

Unendlich und grenzenlos.

 

21.12.2016


Gedankenkonstrukt

Das ganze Leben ein Gedankenkonstrukt. Wer ist der Big Player, der alles in seiner Hand hält?

Das ganze Leben – aus einem Gedanken erschaffen.

Da ist etwas, das spielt LEBEN. Es ist nicht der Mensch.

 

Wenn alle Materie – und ich meine wirklich alle – aus Gedanken erschaffen wurde, wer ist dann

der große Denker?

 

Die Figur Mensch (Materie) kann es nicht sein. Sie handelt nur nach den ihr gegebenen Möglichkeiten.

Aus Gedanken – Anerzogenem, Meinungen, Gehörtem, Gelesenem, Zusammengereimtem, Gedankenfetzen, Erlebtem … -  bildet sich ein Gedankenkonstrukt. Gedankenformen, die sich ins Leben erschaffen, manifestieren, Form annehmen.

 

Wer ist der Konstrukteur?

 

Der Mensch ist nur eine Figur in diesem Spiel. Die sich durch Vergessen ihres Ursprungs, ihres Erschaffers scheinbar verselbständigt. Die Figur meint, sie wäre der „Macher“, der Mittelpunkt, um den sich alles dreht.

 

Und ja – innerhalb des Spiels ist das auch so. Gott gab dieser Figur den freien Willen. Sie darf nach ihrem

freien Willen ihr Leben gestalten, darf Entscheidungen treffen nach ihrer Wahl, alle möglichen Erfahrungen sammeln, Richtungswechsel vornehmen, alle ihre von Gott gegebenen Sinne einsetzen, denken und fühlen, Herz und Verstand involvieren oder auch nicht, lachen, weinen, hassen, urteilen, lieben, verzeihen …, darf alle nur erdenkliche Spielarten in ihr Leben

erdenken. Krieg und Frieden, Himmel und Hölle auf Erden …

 

Und sie ist so versunken in ihr Spiel, daß sie die höheren Zusammenhänge nicht erkennt. Nicht sieht, wer da die Fäden in den Händen hält.

Manche Fäden sind so lang, daß die Figur lange braucht, um zurückzufinden, zu ihrem Ursprung. Viele haben sich verhakt, verknäult und schlagen sich

nun gegenseitig – bis sich die Verwirrung wieder auflöst.

 

Wer ist der BIG PLAYER, der alles in seiner Hand hält?

 

Die Figur Mensch nimmt sich so wichtig, weil sie vergessen hat, wer sie ist.

Der Mensch denkt – und Gott lenkt – ein weiser Spruch. Ich weiß nicht, wer das einmal gesagt hat. Ebenso weise ist die Aussage: Wenn du denkst,

du denkst, dann denkst du nur, du denkst.

Und alles ist gut, so wie es ist. Alles darf sein. Es ist die Wahl eines jeden Einzelnen in diesem Spiel – genannt Leben.

 

Viele fragen: „Warum verhindert Gott nicht dieses und jenes. Warum läßt Gott das zu?“

Die Antwort ist: Eben deshalb. Er gab dem Menschen den freien Willen. Gott liebt uns Menschen, seine Kinder, bedingungslos. Und auch jemand, der sich noch

so weit entfernt hat – dessen Faden scheinbar unendlich lang ist -, hat die Möglichkeit zurückzufinden und wird es auch. Denn er war und ist nie getrennt.

 

Du hast die Wahl. Du hattest sie schon immer.

 

14.01.2015


Die Welt - eine Show-Bühne

Angst oder Liebe? Was ist der stiftende Gedanke? Was ist Deine Motivation? Wofür entscheidest Du Dich? Du hast die Wahl. Immer.

ALLES beginnt mit einem Gedanken !

Jeder Erschaffungsprozess beginnt mit einem Gedanken.

Die Welt steht nicht still.

Gedanke um Gedanke formt sich zum Werden, gebiert Neues, erschafft unsere Welt.

 

Wie hat alles begonnen? Wann nahm es seinen Anfang?

Alles weltliche SEIN ein Göttlicher Gedanke? Das Göttliche Spiel.

 

Die ganze Welt ist eine einzige und einzigartige Show-Bühne.

Alles Leben auf und in der Welt großartige göttliche Statisten.

Jeder der Hauptdarsteller in seiner ganz eigenen Welt.

 

Welches Stück willst Du spielen? Welche Rolle hast Du noch nicht gespielt?

Welche erneut spielen?

 

Eine Komödie, eine Seifenoper, ein Drama, einen Krimi, Satire, ein Lustspiel,

eine Liebesgeschichte oder ein grandioses Meisterwerk voller Freude –

oder hast Du vielleicht gar keine Lust mehr zu spielen?

 

Wofür entscheidest Du Dich? Du hast die Wahl. Immer. Jeden Augenblick neu.

 

Angst oder Liebe? Was ist der stiftende Gedanke? Was ist Deine Motivation?

Es ist sehr bedeutend zu verstehen, wie sich Absichten auswirken und was dadurch erschaffen wird.

 

Es wird ganz, was der Ganzheit entgegen strebt, und es wird heil, was nach Heilung ruft.

 

22.09.2016


Erfüllung

Erfüllung ist für mich …

 

          wenn mein Herz übersprudelt vor Freude

Vertrauen

Vertrauen ist für mich …

 

        jederzeit und überall zu wissen,

  • daß genau jetzt und hier das Richtige zu meinem höchsten Wohle geschieht
  • daß ich göttlich geführt und behütet bin
  • daß mir kein Leid geschehen kann
  • daß ich unendlich und grenzenlos geliebt werde und bedingungslos liebenswert bin
  • Zuhause zu sein in Gott, meiner Quelle

Absicht

Meine Absicht ist … 

  • mich immer wieder an meine göttliche Führung zu erinnern
  • in mich zu gehen, um die Verbindung zum Göttlichen bewußt zu fühlen
  • mir immer bewusst zu sein, daß jeder Moment genau die Erfahrung parat hält, die ich erschaffen habe.
    Falls ich unbewusst erschaffen habe und das mir Gebotene nicht gefällt, kann ich neu wählen (erschaffen).
  • zu erkennen, daß ICH es BIN, der das alles erschafft!

 

ICH SELBST BIN LIEBE.

Ich kann gar nicht anders als Lieben.

 

16.09.2013


Lass die Gedanken los und du bist frei, Teil 2

Ein Gedanke ergibt den nächsten. Getrieben durch deine Gedanken. Ich zeige dir, wie du aus dem Gedanken-Karussell aussteigen kannst.

"Lass die Gedanken los und du bist frei!"

 

Das bedeutet nicht, keine Gedanken zu haben, wie ich bisher geglaubt hatte. Sondern, sie einfach loszulassen, nicht anzuhaften, nicht hineinzugehen in den Gedanken, ihn nicht aufzugreifen ...

 

Gedanken dürfen sein.

 

Die kommen so schnell. In einer rasant schnellen Abfolge. Das ist so ähnlich, wie im Internet surfen. Eine Seite leitet dich auf die nächste, und da ist wieder etwas Interessantes und du klickst das wieder an, und wieder eröffnet sich dir ein neues Feld …

 

Nur mit den Gedanken ist es viel, viel schneller. Es geht ganz automatisch: Schon hängt man wieder in einer Gedankenschleife. Ein Gedanke ergibt den nächsten. Und so kannst du den ganzen Tag getrieben werden durch deine Gedanken. Meist völlig unbewusst. Du bekommst es gar nicht mit. Das ganze

Gedankenkonstrukt ist wie aus einer Denkfabrik. Eine Traumfabrik.

 

Ich gehe heute nicht in die Fabrik. Ich nehme mir frei. Sollen die doch machen was sie wollen – diese Gedanken. Was hat das mit mir zu tun?! Ich habe keine Lust auf „denken“. Ich habe heute frei, ich mache heute blau.

 

Lasse die Gedanken los, und du bist frei.

 

Wenn ich mich mit keinem Gedanken identifiziere, was ist dann? Ja - was ist dann?

Stille. Nichts.

 

Vielleicht taucht dann ein Gefühl auf.

Oder ich nehme meinen Atem wahr, oder meinen Herzschlag.

Ich spüre die Unterlage, auf der ich sitze. Und ob es irgendwo zwickt oder zwackt.

Eine Wahrnehmung meines Körpers. Eine Wahrnehmung eines Gefühls.

 

Dazu muss es keine Geschichte geben. Keine Gedanken. Keine Wertung. Nur wahrnehmen. Beobachten. Nur fühlen.

 

Taucht dann ein Gedanke auf, aus der großen Traumfabrik: Okay. Da ist ein Gedanke. Der kann kommen und wieder gehen. Ich habe heute frei.

Und wenn dieser Gedanke hartnäckig ist, und nicht akzeptieren will, dass ich heute frei habe, und mir nachläuft, mich bedrängt und mich belästigen will –

was dann?

 

Wenn ich ihn aufgreife, diesen Gedanken, dann hat er mich. Dann dreht sich das Gedanken-Kettenkarussell schon wieder. Ich bin infiziert,

mit dem Gedanken identifiziert. Und drehe mich mit, solange, bis ich wieder aussteige.

 

Ich brauche nur auszusteigen. Ich brauche ihn nicht wegzuschicken, diesen Gedanken. Ich brauche ihn nicht abzuwehren.

Ich brauche mich nicht zu ärgern, weil er mich nicht in Ruhe lässt.

Ich brauche nichts   g e g e n   ihn zu tun.

Ich steige einfach aus. Ich lasse ihn los.

Wenn ich ihn loslasse, verschwindet er. Ganz automatisch.

 

Taucht ein Gedanke auf, der meine innere Stille, meine innere Ruhe stören will, z.B. bei einer Meditation, oder einfach, wenn ich zur Ruhe kommen möchte,

und wenn es nur ein Augenblick ist, ein paar Minuten, die ich mir jetzt schenken möchte, ganz bei mir zu sein, taucht dann ein Gedanke auf, dann nehme ich einfach wahr, was geschieht, nämlich: „denken“. Denken geschieht. Und ich komme wieder zu mir zurück, z.B. zu meinem Atem. Und lasse dadurch den Gedanken los. Ich sehe einfach was geschieht, in diesem Moment: Denken. Das ist, was in diesem Moment geschieht.

 

Ich werde mir einfach dessen bewusst. Ich sitze und atme und denke und atme. Ich verfange mich nicht in diesem Gedanken. Ich nehme nur bewusst wahr,

dass da ein Gedanke ist. Und greife nicht nach ihm.

 

Ich bleibe in meiner Ruhe. In meiner Mitte. In dieser Göttlichen Stille.


Gedanken über Gedanken

Gedanken erzeugen Emotionen erzeugen weitere Gedanken erzeugen Emotionen ...

 

---   STOPP   ---

 

Keine Gedanken   –->   keine Emotionen

keine Vergangenheit und keine Zukunft

keine Bilder, vorgefasste Meinungen

keine Beurteilungen, keine Bewertungen

keine Verurteilungen

kein Kampf

kein Leid, kein Schmerz

keine Identifikation

 

Alles, was ich sehe, rieche, empfinde, schmecke und denke, passiert mein anerzogenes Denken, meine guten und schlechten Erfahrungen,

d.h., meine Vergangenheit, also meine Bewertung und meine Erwartungen – und ist nicht wahr, ist nicht so wie es wirklich ist.

 

Mit meinen Gedanken erschaffe ich meine Wahrheit, meine Gegenwart, meine Zukunft.

Alles geht durch einen Filter. Alles ist von mir selbst vorprogrammiert.

Allem drücke ich einen Stempel auf. Alles kommt in Schubläden. Ist verfälscht.

Das ist so und das ist so. Ich will, ich muß, ich brauche ..., will nicht, darf nicht …

 

Identifiziere ich mich mit meinem Verstand, bin ich ihm ausgeliefert. Und auch meinen Emotionen.

Der Verstand beinhaltet die Gedanken und die Emotionen. Emotion ist die (körperliche) Reaktion auf Gedanken.

 

Woher kommen die Gedanken?

Was bleibt – ohne die Gedanken?

Was BIN ICH dann noch?

Wer bin ich dann?  Wenn alles still ist?

Wenn keiner da ist, der denkt?

 

-->   Gewahrsein.

Gewahrsein dessen, was ist.

ICH BIN

Stille

(hellwach) SEIN

Weite, Raum

 

Wie kann ich ohne Gedanken sein?

 -->  Beobachten, anschauen, hinhören

 

OHNE zu benennen, zu bewerten, zu urteilen.

 Schauen, was ist. Nicht mehr. Ohne meine Geschichte.

 

Die Gedanken beobachten.

Die Emotionen beobachten.

In den Körper (Gefühl) gehen.

Was geht gerade in mir vor?

Ohne zu analysieren!

 

Nur wahrnehmen. Sich dessen bewusst werden. An die Oberfläche bringen.

 

06.10.2007


ICH BIN ES !

Gedanken erschaffen meine Welt. Alles ist Teil von mir. Es gibt nur EINEN. ICH BIN UNENDLICHKEIT. ALLUMFASSEND und ALLGEGENWÄRTIG. ICH BIN.

Wer hatte den Gedanken der Trennung? Gott selber. Er wollte sich selbst erkennen. Er ist ja alles, was ist. Es gab keine Dualität. Das eine ist ohne das andere nicht. „ER“ ist alles.

 

Als Baby weißt du noch nichts von Dualität. Du bist Einheit. Dann erfährst du, daß es noch was anderes gibt. Es gibt hell und dunkel, hier und dort, du und ich, oben und unten, das darf ich, das nicht, das ist schön, das nicht, das mag ich, das nicht, das will ich, das nicht, der mag mich, der nicht, den mag ich, den nicht, das ist so und das so, so und so funktioniert die Welt. Es wird dir beigebracht, wie du zu sein hast.

 

Die Dinge sind für dich so, wie du denkst, daß sie sind. Oder wie du denkst, daß sie sein sollen. Die Menschen ebenso. Dementsprechend wie du über die Menschen/Dinge/Tiere/Situationen etc. denkst, sprichst du darüber. Und dementsprechend handelst du. Du erschaffst dir damit deine eigene Welt. Alles selbst erschaffen durch deine Gedanken.

 

Alles fängt mit den Gedanken an. Und es denkt ständig in dir. Es denkt in dir was/wer wertvoll ist und was/wer nicht. Was gut ist oder schlecht, was du für gut heißt oder ablehnst. Alle Urteile, Verurteilungen, alle Werte, alles Werten entsteht durch deine Gedanken über etwas. ALLES!

 

Alles in deiner Welt ist so wie du darüber denkst. Entsprechend fühlst und handelst du. Und erschaffst ständig weiter deine Welt.

 

Meine Welt! Alles was ich sehe ist also von mir erschaffen! Alles, was ich sehe sind meine Gedanken! Alles! Meine Gedanken-Welt.

Wie sieht sie aus? Es ist mein Werk. Es ist vollbracht.

Es wird vollbracht in jedem Augenblick.

Was will ich erschaffen? Will ich weiter erschaffen? Durch meine Wertungen/Urteile/Meinungen/Äußerungen/Emotionen …

 

Ich erschaffe also meine eigene Welt. Alles ist Teil von mir. Es gibt nur EINEN.

Sind die anderen Menschen nur eine Erschaffung von mir? Meine Anteile? Nur eine Projektion, um mich (besser) erfahren zu können?

 

Wer bin dann ich? War das nicht Gottes Idee?

Die ganze Welt – meine Idee?

Wer bin dann ich? Wer ist „ich“? Wer ist Hildegard?

Auch nur eine Idee? Von wem?

Und wer fragt das alles? Wer will das wissen?

 

Die ganze Welt eine Idee. Hildegard ist ein Teil dieser Welt. Ein Mitspieler.

Geburt, Drama, Glück, Unglück, Tod, Geburt … und so weiter und so fort.

Bin ich Zuschauer? Beobachter? Akteur? Regisseur? Drehbuchschreiber? Ideen-Haber? Inszenierer? Dramaturg? Romantiker?

Bösewicht? Engel? Otto-Normal-Verbraucher?

 

Ich bin der, der erschafft. Der Schöpfer. Schöpfungs-Akteur.

Ich habe die Wahl. Ich bin die Wahl. ICH BIN ALLES!

ICH BIN.

ICH BIN Hildegard, wie auch alles andere.

ICH BIN der Schöpfer von ALLEM.

Es gibt nichts außer MIR.

ICH BIN alles was es gibt.

ICH BIN UNENDLICHKEIT. ALLUMFASSEND und ALLGEGENWÄRTIG.

ICH BIN.

 

Bin ich – Hildegard – gar nicht die Handelnde?

Bin ich – Hildegard - gar nicht diejenige, die denkt?

Wo kommen die Gedanken her?

Die Gedanken kommen zu mir. Woher kommen sie?

Gedanken --> Worte --> Taten

 

Wenn die Gedanken nicht von mir – Hildegard – kommen, dann sind die Worte und letztendlich die Taten auch nicht die von Hildegard.

Und auch nicht die Emotionen, welche wieder Gedanken - Worte - Taten auslösen etc.

 

Also wenn Hildegard „nur“ eine Schöpfung, eine Idee ist, wessen Schöpfung ist dann der Verstand – die Gedanken?

Ist Hildegard nur Ausführende? Reaktionistin?

Nicht Agierende, sondern Reagierende? Eine Marionette?

 

Ohne Denken ist Dualität nicht möglich.

Ohne Dualität gibt es kein du und ich, keine Getrenntheit.

Nur Einheit. Nur EINEN. Nur EINSSEIN. Nur SEIN.

ICH BIN dieses SEIN. Ich kann gar nicht "nicht sein".

Egal, welche Gestalt ich annehme – ICH BIN.

BIN immer gewesen, werde immer SEIN.

 

ICH BIN ES!

 

27.10.2007


Traum: 

Ich sehe, wie ein Flugobjekt auf ein Gebäude trifft. Es kommt von links und fliegt direkt auf sein Ziel zu. Ich sehe es aus der Ferne, wie ein klares Bild am Himmel. Es gibt Explosionen, alles geht in Flammen auf. Es ist ein Kernkraftwerk. Einen Mann, der bei mir ist, mache ich darauf aufmerksam. Er wendet nur den Kopf in Zeitlupe, ohne sich umzudrehen. Ich sage „schnell“, dann dreht er sich um. - Traumende.

 

Nach diesem schockierenden Traum-Bild habe ich Gott gebeten, die Kernkraftwerke zu segnen, sie einzuhüllen, damit nichts Schädliches entweichen kann und zu transformieren. Ebenso die Wesen, die dort arbeiten, damit sie geschützt sind.

 

Anschließend mußte ich folgende GEDANKEN notieren:

GRENZEN

Viele Grenzen. Zwischen den Ländern, den Völkern, Grenzen zwischen den Menschen, zwischen Tieren. Mauern und Zäune, sichtbare und unsichtbare. Die Erde hat sie nicht gesetzt, der Mensch setzt sie. Und er merkt nicht, wie er sich damit selber begrenzt.

Habe unseren wunderbaren Planeten – Mutter Erde – gesehen in all ihren Faszinationen.

Ja, alles, was wir „kennen“, ist auf, von ihr – die Erde, die große Kugel.

 

Das viele Wasser, die Ozeane – wo kommt das alles her? Die Wüsten aus Sand, aus Salz, aus Stein,

die Felsen und Berge, mit Hitze und „ewigem“ Eis, wo es „Tag und Nacht“ wird, und auch nicht,

wo es dürr und ausgetrocknet und grün und voller Leben ist, die an ihrer Oberfläche besiedelt ist,

eine riesengroße Kugel, auf der viele verschiedene Völker und Tiere leben.

 

Wo der Mensch nur ein winzig kleines Teilchen ist, an einer ganz bestimmten Stelle dieser Kugel.

Wo Regengüsse und Sturm in einem winzig kleinen Teil der Erde verheerende Auswirkung haben können, wo die Erde aufbricht, sich bewegt und große Katastrophen auslöst – in einem winzig

kleinen Bereich des großen Ganzen.

 

Wir – der Mensch – meinen, die Erde ist alles, was ist. Wir können nicht über den Tellerrand hinausschauen und das große Ganze überblicken. Unsere Erde ist wahrlich faszinierend. Von „außen“ betrachtet. Sie bietet so eine Vielfalt. Alles was der Verstand sich vorstellen kann. Dabei ist Vieles noch völlig unbekannt.

 

Wenn man das Bild heranzoomt, also genauer hinschaut, sieht man vieles, was aus globaler Sicht verborgen bleibt. Dann sieht man Grenzen.

 

Viele Grenzen. Zwischen den Ländern, den Völkern, Grenzen zwischen den Menschen, zwischen Tieren. Mauern und Zäune, sichtbare und unsichtbare. Die Erde hat sie nicht gesetzt, der Mensch setzt sie. Und er merkt nicht, wie er sich damit selber begrenzt.

 

Lasse sie für einen Moment hinter dir – die Grenzen. Hebe dich heraus aus deinen Mauern, aus deinen Zwängen. Nimm eine andere Perspektive ein und ...

Grenzen ziehen sich durch das ganze irdische Leben eines Menschen. Er grenzt ab zwischen mein und dein. Ich und Du. Hier und dort.

 

Er lebt in Begrenzungen. Genannt Häuser. Jeder Raum eines Hauses – genannt Zimmer – besteht aus Begrenzung. Innerhalb dieser Begrenzung lebt der Mensch.

 

Geht er von einem Zimmer in ein anderes, geht er von einem begrenzten Bereich in einen anderen begrenzten Raum. Ein Raum, ein Bereich wird nur dadurch zum Raum, zu einem Bereich, indem man Grenzen setzt. Auf diese Weise kann man Lebens-Raum auch in die Höhe stapeln.

 

Will der Mensch ein Stück mehr Freiheit von diesen Begrenzungen, kann er ins Freie gehen. Aber selbst dort – vor der Tür – gibt es Begrenzungen. Hier ein Gartenzaun, dort das nächste Haus, drüben eine Mauer, ein paar Bäume schränken mich ebenfalls ein, ebenso ein Auto, ein Berg oder ein See, das/der mir gerade meinen Weg begrenzt.  Und was ist mit dem Mensch, der meinen Weg kreuzt …? Und das sind längst nicht alle Grenzen.

 

Was ist mit den Grenzen im Kopf? Mit unseren begrenzenden, einengenden Gedanken. Die wenigsten davon sind uns Menschen bewusst. Wären sie uns bewusst – wären wir der Freiheit viel näher.

 

Lasse sie für einen Moment hinter dir – die Grenzen. Hebe dich heraus aus deinen Mauern, aus deinen Zwängen. Nimm eine andere Perspektive ein.

Sieh die Welt von oben. Sieh deine begrenzten Räume, deine eingezäunten Gärten immer kleiner werden. Hebe dich hinweg über die Menschen, die Bäume, die Berge, die Dörfer und Städte. Über die Länder, die Ozeane und Meere… Die Grenzen – von Menschen gemacht – verschwinden im großen Ganzen.

 

Bewege dich immer weiter weg. Du schwebst im Universum, die Erde formt sich immer mehr zu einer Kugel. Du lässt alle Begrenzung hinter dir und fühlst dich immer freier. Du erkennst, daß die Erde ein frei schwebender Planet im Universum ist. Andere Planeten werden sichtbar. Sie werden immer kleiner und du fragst dich, wo ist der Punkt, von dem aus du alles, wirklich alles überblicken kannst. Wie weit kannst du noch zurücktreten? Wo ist der Beginn? Der Anfang? Du findest keinen. Kein Anfang. Kein Ende. Nur grenzenloses SEIN. Ewiges SEIN.

 

Das Unbegrenzte, Namenlose, für den Verstand nicht nachvollziehbare ewige SEIN.

 

Es gibt nichts außer DEM. Es ist das EINE. In dem ALLES entsteht und vergeht. Erscheint und sich auflöst. In DEM nichts verloren gehen kann. Aus dessen Essenz alles geschaffen, unendlich geschöpft.

 

Und so reist Bewusstsein wieder zurück in die Schöpfung Mensch namens Hildegard, die gerade im Bett sitzt und diese Zeilen schreibt, in ihrem begrenzten Raum namens Schlafzimmer, in einem begrenzten Land, in einer begrenzenden Gesellschaft, voller Begrenzungen im Kopf … und doch FREI.

 

 12.10.2015


Lass die Gedanken los und du bist frei, Teil I

ALLE Gedanken dürfen da sein. Ich lasse sie vorbeiziehen, wie ein Windhauch, der über mein Gesicht streicht. Ich muß ihnen keine Bedeutung schenken. Lasse ich wirklich alle Gedanken los – gibt es nur noch MICH. Den EINEN.

"Lass die Gedanken los und du bist frei."

 

Das heißt nicht, ich darf keine Gedanken mehr haben, ich muß völlig frei sein von Gedanken.

 

Sondern, gemeint ist:

Ich kann sie   l o s l a s s e n.

Muß sie nicht festhalten.

Ich muß mich nicht auf sie einlassen.

Also nicht damit identifizieren.

Sie dürfen da sein. ALLE!

Ich lasse sie vorbeiziehen, wie ein Windhauch, der über mein Gesicht streicht.

Ich muß ihnen keine Bedeutung schenken.

 

Sobald ich einem Gedanken Bedeutung schenke, bin ich „drin in der Geschichte“.

 

Das heißt:

Greife ich keinen Gedanken auf, BIN ICH einfach.

Steige ich ein in einen Gedanken, bin ich „scheinbar“ je nach Intensität meines Einlassens (Fokussierung, Identifizierung) damit verstrickt, gefangen.

 

Ist es eine schöne Gedankenstruktur, kann und werde ich es genießen und dort verweilen wollen.

Ist es eine hässliche, leidvolle Gedankenstruktur, bin ich verzweifelt, suche nach Lösungen, Auswegen. Nach Meisterung der Situation.

 

In beiden Fällen – ob freudvoll oder leidvoll – bin ich verstrickt in eine Geschichte. Habe ich mich identifiziert mit einer „glücklichen“ bzw. "leidenden“ Person.

 

Also:

In welche Gedanken gebe ich wieviel Energie hinein? Was möchte ich erleben? Und dies frage ich ganz wertfrei!

Was möchte ich? Was möchte ich in mein Leben ziehen, erfahren, (aus)kosten?

Es liegt an MIR. Es ist meine WAHL.

Ich bin der SCHÖPFER (meiner Realität).

 

Lasse ich wirklich alle Gedanken los – gibt es nur noch MICH. Den EINEN.

Frei von Zeit und Raum und Materie.

Unendlich und grenzenlos.

 

Rückblick:

 

Der Ausdruck des Göttlichen namens "Hildegard" ist nur ein Gedanke, der sich manifestiert hat. Und der verzweifelt versucht, „sein Leben“ in den Griff zu bekommen, es zu kontrollieren, sich zu schützen, die Freude zu finden ... – um letztendlich diese Welt wieder zu verlassen. Inzwischen hat sie den Verdacht, daß dies nicht alles sein kann. Es kommt ihr alles so sinnlos vor und sie versucht herauszufinden, worum es wirklich geht. Das Ganze muß doch einen Sinn haben!?!

  

Sie rennt auf ihrer Suche hier hin und dort hin, holt sich so manche Beule, versucht sich im Labyrinth der Möglichkeiten zurechtzufinden, landet auf so manchen Umwegen oder auch mal in einer Sackgasse – und verliert – Gott sei Dank – nie den Glauben an eine Höhere Macht.

 

Es dämmert ihr, daß zu gegebener Zeit Schutz und Führung sie stets begleiteten. Und sie wird neugierig. Ihre Suche hat sich verändert, verlagert, mehr auf das Geistige. Wunderbare Erfahrungen folgen und lassen sie wieder Hoffnung finden. Dennoch gibt es Niederschläge, Zweifel, Verzweiflung und hoffnungslose Momente.

 

Immer mehr und öfter stellt sie sich die Frage: „Wer bin ich eigentlich? Worum geht es denn? Was will ich wirklich?“

 

Immer noch auf der Suche. Dann kommt plötzlich deutlich in ihr Bewusstsein, daß es einen „Aufstieg der Erde, der Menschen“ geben soll. Und panische Angst ergreift sie, dies zu verpassen. Sie liest Botschaften aus der Geistigen Welt, wie eine Ertrinkende, versucht nachzuholen, was sie meint, versäumt zu haben. Sie will unbedingt dabei sein beim „Aufstieg“. Die Rettung! Aus einem sinnlosen, trostlosen Leben der ständigen Wiederholungen und Rituale.

 

Ja – eine Welt voller Licht und Liebe – das möchte sie. In der jeder geachtet und geliebt ist, keiner mehr oder weniger ist, als der andere. In der auch die Tiere geliebt werden, die Pflanzen und jeder und alles in Harmonie, Frieden, Fülle, Leichtigkeit und voller Freude in Einheit lebt.

 

Nun suche ich danach, nach dieser heilen Welt. Wie läßt sie sich verwirklichen? Im Angesicht dessen, was alles für Widerwärtigkeiten auf der Welt passieren.

Und als müßte ich dies – wenn auch im Kleinen – nochmals in meiner 3-D-Welt erfahren, werde ich zurückkatapultiert und muß mich mit unzuverlässigen und unprofessionellen Handwerkern [umfangreiche Renovierungsarbeiten] und mit Behörden rumschlagen. Was war das denn für eine Lernaufgabe?

 

Vermutlich hat mich meine Angst vor falschen Entscheidungen so sehr in die Rolle der Kontrollierenden gedrängt – ja die richtigen Handwerker zu finden, das richtige Material, die richtigen Möbel …, daß ich meine "wertvolle Zeit" vergeudet habe mit der vielen Sucherei nach dem „Perfekten“, um dann vom Leben die Rechnung präsentiert zu bekommen. Ich hatte genau das angezogen, wovor ich Angst hatte. Die Handwerker waren alles andere als perfekt …

HILFE, wie finde ich aus so einer Situation wieder raus?

 

Wie wäre es, die Kontrolle aufzugeben?

Wer wäre ich ohne meine Gedanken?

Lies nochmal den ersten Teil ...

 

Die Angst war ein perfekter Lehrmeister. DANKE.

 

23.10.2014


Tage wie dieser

Es gibt Tage, wie dieser. Innere Kälte. Frostige Stimmung. Was tun? Ändere deine Gedanken und siehe, was passiert.

Es gibt Tage wie dieser.

Du möchtest gar nicht aufstehen.

Trotz Heizung und 2 Decken zusätzlich frierst du noch.

Es ist eine innere Kälte. So frostig, wie deine Stimmung.

Nichts macht Sinn. Du weißt mit dir nichts anzufangen.

Du hast zu nichts Lust.

 

Niemand, der dich ermuntert, aufbaut, stärkt.

Du fühlst dich so leer, so schlapp, so träge.

 

Wieder kommen solche Fragen, wie: Wozu das alles? Was mache ich hier?

Wo ist der Not-Schalter? Wo ist der Ausgang? Wie nur kann ich was ändern? Und was?

 

Was will ich? Was will ich denn eigentlich?

Warum bin ich hier? Was ist meine Aufgabe? Was ist Gottes Wille für mich?

 

Du hast das so gewollt. Es war dein Wille, dein Wunsch.

Ein großes Fest, ein großer Akt. Dabei sein. Veränderung.

Zeichen setzen. Friedensfest. Zugehörigkeit.

Göttlicher Plan. Segensreich.

 

Habe es nur vergessen. Eingeengt in menschlicher Hülle. Manchmal nicht einfach.

Wo sind die Freunde?

 

Schaffenskraft – du erschaffst alles mit deinen Gedanken.

Ändere deine Gedanken und siehe, was passiert.

 

14.11.2016


Wo ist meine Aufmerksamkeit?

Ein MOMENT nach dem Duschen:

 

Wo ist meine Aufmerksamkeit in diesem Moment?

Wo ist mein ICH, mein Bewusstsein in diesem Moment?

 

- Bei der Weichheit des Badetuchs

- Bei der Zartheit der Haut

- Bei dem, wie der Augenblick gerade ist

- Beim Fühlen, Riechen, Sehen, Spüren

- Jetzt gerade beim Stift, der sich bewegt

 

---->>>  Also beim Wahrnehmen, dessen was gerade ist.

 

Oder mache ich alles ganz automatisch und bin gar nicht gegenwärtig, bin mit meinen Gedanken beschäftigt.

In der Vergangenheit, oder der Zukunft. Zukunft ist nichts als ein Gedanke. Wenn die "Zukunft" kommt, findet sie JETZT statt.

Es gibt nur das JETZT.

 

Sehe ich mich als Person, und ausschließlich als diese Person, die tut und macht und der alles Mögliche widerfährt?

 

Oder:

Ist da einfach nur: sitzen, bewegen, Wasser, Badetuch, abtrocknen, Weichheit, Zartheit, Wärme, Kühle, Geruch, Licht, Geräusch, Person, Tee, Tasse …

 

Wo ist „meine“ Aufmerksamkeit?

Wo bin ICH? Wo ist ICH?

 

Jeder Moment bietet die Gelegenheit zur Gegenwärtigkeit.

 

19.01.2017


Was für mich Lebensfreude bedeutet?


Radikal

"Ich gebe dir genau 5 Minuten, um über deine Probleme zu reden. Danach möchte ich von Problemen nichts mehr hören!"

 

Das würde ich am liebsten zu den Leuten sagen, die - ob im Café, auf der Straße oder wo auch immer - ihren "Mist" ungefragt auf mich oder andere abladen wollen. Die  immer nur jammern, jammern, jammern und kritisieren, an allem etwas auszusetzen haben. Bei denen das Glas immer halb leer ist, statt halb voll. Die nicht bereit sind, mal richtig hinzuschauen und NICHTS verändern wollen. Grundsätzlich ist es ihre Sache, wie sie ihr Leben gestalten, was sie tun und sagen.  Nur - sie versuchen andere in ihren sinkenden Kahn zu holen ... Verbündete zu finden, die in die gleiche Kerbe schlagen ... Gemeinsam jammert und lästert es sich ja so schön ...

 

Was wäre, wenn du all die Probleme – über die du ständig redest – loslassen würdest?

Wenn es keine Probleme mehr gäbe?

Stell Dir vor - wenigstens für einen Moment -  Du hättest keine Probleme mehr! Alles weg. Nix mehr da. Nada.

 

Wie fühlt sich das an? Wo fühlst du es? Was für eine Farbe hat es?

Wer wärst du dann?

Was bliebe übrig?

Hättest du dann nichts mehr zu sagen? Nichts mehr zu tun?

 

Was wäre dann?

Wenn dein Denkapparat Sendepause hätte?

Hättest du dann auch nichts (anderes) mehr zu denken?

 

Alles weg. Alles leer. Nichts. Nur atmen. Herzschlag fühlen.

 

Das Einzige, was zählt: „Liebst du dich?

Und genau das ist der Grund, warum du jammerst: Es fehlt dir an Selbstliebe!

Im Grunde magst du dich selbst nicht - und auch nicht die Anderen.

 

Wenn du dich wirklich – bedingungslos – liebst, hast du weder Interesse, noch Zeit, dich mit "Problemen" zu beschäftigen.

 

Wenn etwas dich fordert, siehst du es als Herausforderung und strebst nach der Lösung.

Es gibt Dinge, die man nicht ändern kann. Die kann man nur hinnehmen, annehmen. Es ist, wie es gerade ist.

Es gibt aber Vieles, was man ändern kann (z.B. seine Einstellung, seine Ausrichtung).

Und das eine vom anderen zu unterscheiden, mag nicht immer ganz leicht sein, vor allem aber braucht es deine Bereitschaft, Offenheit und eine Portion Mut.

 

"Liebe ich mich?"

Achte und ehre ich mich? Gehe ich liebevoll mit mir um? Habe ich liebevolle Gedanken über mich?

(Hat nichts mit Egoismus zu tun!)

 

Wenn ich mich liebe, in der Liebe bin, bin ich ICH selbst.

Bin ich meine wahre Natur.

Bin ich im Augenblick. Im Hier und Jetzt.

Dann ist da einfach SEIN.

Aus dem Alles entspringt, erscheint.

Immer neu, frisch, frei.

Und in dem alles seinen Platz hat, alles sein darf. (Auch die Jammerer und Nörgler ...)

 

Gönne dir immer öfter diese "Denk-Pausen", diese Auszeit.

Das bringt dich wieder in deine Mitte, gibt dir Ruhe und Kraft.

Raum für Neues entsteht. Lösungen tauchen auf aus dem Nichts.

Falls du sie dann überhaupt noch brauchst ...

 

01.02.2017


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